gab doch vor 3-4 Wochen eine gute Reportage zu den „Medien“ in den USA.
Es gibt dort keine Neutralität. Letztlich wird werden von den Broadcastern Nachrichten gemacht, nicht vom Weltgeschehen.
Und wechselt der Eigner eines Medien Unternehmens, kann sich die Berichterstattung schon mal um 180 Grad drehen.war eine sehr interessante Reportage.
Nachrichten sind das einfach nicht. Das ist im Lern alles überspitzt dargestellt nur Propaganda
Das ist nicht richtig. Publikation wie die New York Times und die Washington Post unterscheiden ganz klar, was Nachricht ist und was ein Meinungsartikel. In der Meinung werden sie so deutlich und manchmal auch polemisch, wie sie nur können, aber der Nachrichtenteil ist relativ neutral gehalten. Und es wird oft ganz genau erklärt, wie bestimmte Nachrichten zustande kommen, mit Hinweis auf Quellen, Erklärungen, warum manche Quellen nicht namentlich genannt werden, und selbst Berichten darüber, warum manche Geschichten nicht gebracht werden, wenn sie nicht ausreichend nachzuvollziehen sind.
Sicher ist es nicht ganz neutral, was alleine schon daran liegt, wie die Nachrichten ausgewählt und gewichtet werden. Das lässt sich nicht vermeiden.
CNN ist oft polemischer. Aber auch da sehe ich gute journalistische Standards. Es wird ganz klar darau hingewiesen, wenn eine Information nicht über unabhängige Quellen verifiziert werden kann.
Vor einigen Tagen gab es ein interessantes Interview-Segment auf CNN, als Christiane Amanpour eine Sprecherin des republikanischen Wahlkommittees interviewte. Oder soll ich sagen interviewen wollte. Hier wird so klar, wie weit diese Universen auseinanderliegen: