Loveparade ist für dieses Jahr abgesagt ... alles weitere im Bericht
Quelle: Web.de
mir isses eig. egal, war nie da aber wollte dieses mal hin. Gibt es jmd. außer mir, der trauert ? ![]()
Loveparade ist für dieses Jahr abgesagt ... alles weitere im Bericht
Quelle: Web.de
mir isses eig. egal, war nie da aber wollte dieses mal hin. Gibt es jmd. außer mir, der trauert ? ![]()
Alemannia Aachen steht vor der Verpflichtung von Patrick Milchraum (1860) und Collin Benjamin (HSV).
Quelle is das Kicker Sportmagazin
Die Alemannia hat Interesse an der Verpflichtung von Patrick Milchraum (1860 München) und Collin Benjamin (Hamburger SV) für die kommende Saison.
Milchraum soll als Ersatz von Dum (geht nach Leihe wohl wieder nach Leverkusen zurück) und Benjamin als Pinto-Ersatz (Wechsel nach Hannover) dienen. Ein richtiger Ansatz und auch gute Leute für die Positionen, jedoch wird da (Klassenerhalt vorausgesetzt) einiges noch folgen müssen, um im nächsten Jahr ebenfalls bestehen zu können.
ZitatMilchraum: "Double" für Dum?
Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschte über Karneval in Aachen. Verdientermaßen nach dem 1:0-Erfolg über die Bayern, der die Alemannia nach verpatztem Rückrundenstart wieder auf Kurs gebracht hat. Gerade rechtzeitig zum Start in die heiße Phase des Abstiegskampfs.
Dass der Sieg über den Rekordmeister eben deshalb auch ganz schnell ad acta gelegt werden muss, weiß Trainer Michael Frontzeck (42): "Ich kenne die Gefahr: Es gibt Mannschaften, die Bayern geschlagen haben und daran kaputtgingen. Die dachten, sie hätten schon etwas Besonderes geschafft." Am Tivoli dagegen, urteilt der Fußballlehrer, "wissen alle Beteiligten, woran sie sind. Schließlich stehen wir vom ersten Spieltag an im Abstiegskampf, bei uns ändert sich gar nichts."Ausblenden, zumindest öffentlich, will Frontzeck dabei jegliche Gedanken an die kommende Saison. Über etwaige Vertragsverlängerungen oder potenzielle Neuzugänge gibt es vom Trainer keinen Kommentar. Dass hinter den Kulissen dennoch Vorbereitungen laufen, gehört indes zum Pflichtprogramm. Einer derjenigen, die bei der Alemannia durchaus Begehrlichkeiten wecken, ist Patrick Milchraum (22) von 1860 München. Der pfeilschnelle Linksfuß ist ablösefrei und als Spielertyp ein fast ideales "Double" fürSascha Dum (20, zurück nach Leverkusen). Zudem haben Talente aus dem "Stall" von Berater (und Ex-Nationalspieler) Martin Wagner (38) in Aachen bereits des Öfteren gute Erfahrungen gemacht. Darüberhinaus im Gespräch: Allrounder Collin Benjamin (28) vom HSV.
Gute Karten, seinen Kontrakt über 2007 hinaus zu verlängern, besitzt Rechtsverteidiger Thomas Stehle (27), einer der Gewinner der jüngsten Wochen. Sascha Rösler (29) hält sich per Ausstiegsklausel im bis 2008 laufenden Vertrag ein Hintertürchen offen. Bleibt die Alemannia drin, gilt die Verlängerung mit dem Angreifer aber als sicher. Von einer "Einigung im Geiste", spricht Sportdirektor Jörg Schmadtke. Dass Rösler kein klares Bekenntnis unabhängig von der Klassenzugehörigkeit abgibt, stört Schmadtke nicht: "Das ist normal. Unsere Spieler haben halt am Nektar der ersten Liga gesaugt." Im Abstiegskampf keine schlechte Motivation.
Quelle: Kicker Sportmagazin
auch als Alemanne - eindeutig der Retortenclub VfL Golfsburg ![]()
kenn' ich doch jetzt schon ...
Hannover 96 - Alemannia Aachen
Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart
spätere Finalisten in rot
![]()
hier ein Polizeibericht zu OFC - Eintracht am Dienstag nächste Woche ...
ZitatAlles anzeigenGut aufgestellt ist die Polizei vor dem Pokalderby zwischen den
Offenbacher Kickers und Eintracht Frankfurt am kommenden Dienstag im
Stadion auf dem Bieberer Berg.
"Seit Wochen stehen wir mit allen Verantwortlichen in Kontakt und
bereiten uns intensiv in zig Gesprächsrunden gemeinsam auf dieses
sportliche Highlight für die Rhein-Main-Region vor", berichtet
Polizeipräsident Heinrich Bernhardt und bezieht neben den
Vereinsführungen der Clubs auch den DFB, die politisch und fachlich
Verantwortlichen der beiden Städte, Feuerwehr und Rettungsdienste und
nicht zuletzt die Fanbeauftragten, -projekte und Fanvertretungen ein.
Auch die Trainer und die Spieler beider Mannschaften sind sich einig,
dass ihr Verhalten bei diesem Pokalviertelfinale vor ausverkauftem
Haus großen Einfluss auf die Emotionen auf den Rängen hat. Gemeinsam
will man auch vor dem Hintergrund der jüngsten Vorkommnisse in
Italien und in Leipzig deutlich machen, dass die Entscheidung über
Qualifizierung für das Halbfinale auf dem grünen Rasen erfolgt und
kein Platz für Randalier vor oder im Stadion ist.
"Wir wollen nicht, dass durch wenige Gewaltbereite das Image der
beiden Vereine, der Städte und des Fußballs insgesamt beschädigt
wird", ist der gemeinsame Tenor.Die Polizei sieht sich in der Rolle, zusammen mit den
Sicherheitsdiensten und Ordnern, für ungetrübten Spielgenuss der
Zuschauer zu sorgen.
Das Ziel der Sicherheitskonzeption ist deshalb klar definiert: Es
gilt in erster Linie fried¬fertige Zuschauer zu schüt¬zen,
gewalttätige Ausschreitungen zu verhindern und damit einen sicheren
Ablauf des Fußballspiels zu gewährleisten.
"Natürlich wäre es uns am liebsten, wenn die Polizei überhaupt nicht
einschreiten müsste", stellt Bernhardt klar. "Alle, die es auf
Randale anlegen, müssen aber wissen, dass wir mit starker und
offensiver Präsenz zum Schutze der friedfertigen Zuschauer
entschlossen eingreifen werden, wenn es geboten ist - vor und im
Stadion bis in die Zuschauerränge, aber auch im Stadtgebiet oder den
Zügen und Bussen." Der Polizeipräsident macht deutlich, dass erkannte
Gewalttäter damit rechnen müssen, frühzeitig in Gewahrsam genommen
und mit einem bundesweiten Stadionverbot belegt zu werden.
Er fordert die Besucher des Spiels auf, die dem Schutz aller
dienenden Bemühungen der Sicherheitsorgane zu unterstützen und mit
der Polizei zu kooperieren.Der Einsatzleiter der Polizei, Polizeidirektor Jürgen Moog, bittet
die Zuschauer, vor dem Hintergrund begrenzter Parkmöglichkeiten in
unmittelbarer Stadionnähe, um frühzeitige Anreise und Nutzung des
erweiterten Angebotes an öffentlichen Verkehrsmitteln. "Das Stadion
wird bereits um 17.30 Uhr geöffnet und im Pendelbetrieb von den
Linienbussen angefahren. Zudem sorgen die Damenmannschaften des OFC
und der Eintracht im Vorprogramm für Kurzweile", erläutert Moog und
weist darauf hin, dass Ordnungsdienst und Polizei zusätzliche
Kontrollstellen am Stadion eingerichtet haben, um eine zügige
Abwicklung durch die Sicherheitskräfte zu gewährleisten.
Taktisch richtet sich die Polizei mit ihren abgestuften Maßnamen -
wie bereits während der Fifa-Weltmeisterschaft 2006 - am Verhalten
der Fans aus, setzt auf Kommunikation und frühzeitige Kanalisierung
der Zuschauer¬ströme - getrennt nach Heim- und Gäs¬teanhängern.
Polizeipräsident Heinrich Bernhardt stellt heraus, dass er sich im
Namen aller Beteiligten einen friedfertigen Einsatzverlauf und ein
spannendes Fußballspiel wünscht.
"Zeigen wir der Region, dass - trotz aller sportlichen Rivalität auf
dem grünen Rasen - Fairness unter den echten Fußballfans das Gebot
der Stunde ist. Lassen wir den Fußball sprechen und diese
fantastische Sportart als Sieger aus dem Stadion gehen!", appelliert
Bernhardt abschließend und betont: "Die Polizei wird ihren Beitrag
dazu leisten!"Offenbach am Main, 21.02.2007, Pressestelle, Josef Michael Rösch
Quelle: Polizeibericht OF
Shalaaalaalaaa.......upps
ja, mir wäre auch Aachener & Öcher Tivoli lieber - aber so heißt nun mal der Sponsor. Immernoch lieber als Aachenr und Münchener Arena ... Jedoch wird das Ding (nach jetzigem Stand) wohl A&M Tivoli heißen ... ![]()
ZitatSpiel gegen Lübeck bereits um 18.15 Uhr
Verlegungen bei der Ersten und Zweiten MannschaftFortuna Düsseldorfs Regionalliga-Team wird ihr Meisterschaftsspiel am 28. März gegen den VfB Lübeck in der LTU arena bereits um 18.15 Uhr bestreiten. Grund hierfür: Am gleichen Abend, nämlich um 20 Uhr, tritt die Deutsche Nationalmannschaft in Duisburg gegen Dänemark an. Karten für dieses Spiel, aber auch die Partie gegen den Wuppertaler SV Borussia gibt es ab sofort im Vorverkauf.
Bezieht man eine Pokalbegegnung aus der Saison 1997/1998 mit ein, so wird Ende März die 11. Pflichtspielbegegnung gegen die Hanseaten ausgetragen. Die Bilanz aus Fortuna-Sicht bislang: Drei Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen – wobei die Heimbilanz der Rot-Weißen bislang ausgeglichen ist: Einem Sieg stehen eine Niederlage und zwei Unentschieden gegenüber. Torlos ist im Übrigen noch keine der Begegnungen ausgegangen.
Ebenfalls verlegt wird eine Partie der Zweiten Mannschaft der Flingeraner. Der unangefochtene Verbandsliga-Spitzenreiter wird gegen Ratingen 04/19 bereits am 21. März um 19.30 Uhr im Paul Janes-Stadion antreten – statt wie geplant am 25. März. Hintergrund ist hier, dass der Rasen des Stadions am Flinger Broich in der Zeit vom 23. – 28. März wegen des bevorstehenden U 21-Länderspiels gegen Tschechien (27. März) gesperrt wird.
Quelle: Fortuna Düsseldorf 1895: Home
ZitatAlles anzeigenStadionbau: Wettbewerbsunterlagen verschickt
Die Alemannia Aachen GmbH hat die Wettbewerbsunterlagen für den Bau des neuen Stadions an der Krefelder Straße versendet. Berücksichtigt wurden Firmen aus dem In- und Ausland, die nach der Interessensbekundung für leistungsstark genug erachtet wurden, ein solches Projekt erfolgreich abzuschließen. „Der Versand der Wettbewerbsunterlagen ist ein weiterer entscheidender Schritt in der langen Kette notwendiger Maßnahmen bis zur Fertigstellung eines Stadions“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Professor Helmut Breuer.Die Wettbewerbsunterlagen sind streng nach funktionalen Gesichtspunkten erarbeitet und aufgestellt worden. Seitens der Alemannia wurden bewusst keine Vorgaben an den Entwurf bzw. die Architektur gemacht. Der Wettbewerb wird zeigen, welche architektonisch reizvolle Lösung die gestellten funktionalen Anforderungen am sinnvollsten berücksichtigt hat.
In den Wettbewerbsunterlagen fordert die GmbH zwei Kapazitätsalternativen, eine mit 27.000 und eine mit 32.000 Zuschauern. Darin sollen 11.000 Stehplätze enthalten sein. Das Stadion soll mindestens 22 Logen sowie zwei so genannte Event-Logen bieten. Die Anzahl der Business-Seats soll 1.250 betragen. Darüber hinaus sind mindestens 100 Behindertenplätze eingeplant. Das Stadion muss zudem einen großen Fan-Shop, eine täglich geöffnete Fan-Kneipe sowie ein Parkhaus mit bis zu 2.000 Stellplätzen beinhalten.
Der Entwurf muss die optimale Umsetzung der vorgegebenen Parameter gewährleisten. Ob dies beispielsweise hinsichtlich der Anordnung der Steh- und Sitzplätze besser in einem Ein- oder Zweirangstadion umzusetzen ist, wird die Entwurfsprüfung ergeben. „Wir legen Wert darauf, möglichst viel Atmosphäre aus dem Tivoli in das neue Stadion mitzunehmen. Wir sind gespannt, wie die Bieter dieser Aufgabe gerecht werden. Ein anonymes Einheitsstadion wird es nicht geben“, erklärt Geschäftsführer Frithjof Kraemer.
Weitere Informationen sowie Auszüge aus den Wettbewerbsunterlagen finden sich auf der neuen Website Alemannia Stadion - Offizielle Website für den Stadionneubau von Alemannia Aachen. „Wir wollen diese Site als Informationsplattform nutzen, um dem steigenden Interesse am Stadionprojekt Rechnung zu tragen“, so Kraemer. Später soll die Seite Schritt für Schritt erweitert werden und in der Zukunft für die Baudokumentation genutzt werden.
Quelle: Alemannia Aachen - Offizielle Website
Na dann bin ich mal auf die Ideen und Designvorschläge gespannt. Der Tivoli soll ja was einzigartiges bleiben, auch wenn es dann der Aachener und Münchener Tivoli ist ...
aaaaaaaaaaaaaaaaaah, ich krieg' die Krise ![]()
Real Madrid - Betis (3-Weg) ~> X richtig
AS Nancy Lorraine - Paris Saint-Germain (3-Weg) ~> PSG richtig
Rot-Weiss Essen - 1. FC Köln (3-Weg) ~> Rot-Weiss richtig
FC St. Pauli - VfB Lübeck (3-Weg) ~> FC St. Pauli richtig
Borussia Mönchengladbach II - 1. FC Magdeburg (3-Weg) ~> Magdeburg richtig
und dann gestern Abend das letzte Spiel um 18:00 Uhr ...
AS Monaco - RC Lens (3-Weg) ~> Lens falsch (X)
wären satte 1.367,00 € bei 1,00 € Einsatz gewesen ... wäre mein höchster Gewinn gewesen, so bleibt es bei 150,00 € bei 3 € Einsatz
ich könnt' ... naja egal was ![]()
ZitatAlles anzeigenEndspielwochen für unsere Alemannia!
Besondere Spiele erfordern besondere Aktionen! Deshalb haben wir, die Aachen Ultras, uns vorgenommen, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln eine Aktion zu starten, die uns sehr wichtig erscheint.
Ab dem 24.02.07 stehen der Alemannia gleich 4 "Endspiele" in Folge, um den Klassenerhalt vor der Tür. Erst in Bochum, dann gegen Mainz, sowie auswärts in Cottbus und dann zu Hause gegen Bielefeld.
Also 4 Spiele gegen direkte Konkurrenten, in denen man möglichst viel punkten muss, um das Saisonziel -Klassenerhalt- im Auge zu behalten.Diese Spiele erfordern ein ungemeines Zusammengehörigkeitsgefühl, welches nicht nur in der Mannschaft sondern auch unter den Fans herrschen sollte. Von daher haben wir uns eine Aktion überlegt die jedem einzelnen Fan noch mal verdeutlichen soll das es hier um wirklich Alles geht!
Wer jetzt noch mehr für die Alemannia und die erste Liga tun möchte der begleitet uns, und die Mannschaft zu den beiden Auswärtsspielen nach Bochum und Cottbus. Unter dem Motto "Zahlreich, lautstark, Alemanniageil" ziehen wir durch das Land und stehen zu unserer Mannschaft.Erinnert ihr Euch nicht an unseren letzten Auftritt in Bochum? 4-1 siegten wir dort und wir erlebten einen unserer besten Auswärtsauftritte in den letzten Jahren. Wir waren mit ca. 5000 Leuten vor Ort und alle waren begeistert. Aber das reicht uns nicht! Wir wollen mehr! Wir wollen die 10.000er Marke brechen
. Jeder Alemanne sollte mitziehen und die Kurve in schwarz-gelb einhüllen. "ZEHNTAUSEND AACHENER bevölkern Bochum!" Was wäre das für eine Schlagzeile?
Also alle auf nach Bochum und gemeinsam die Mannschaft zu Sieg schreien! "Zahlreich, lautstark, Alemanniageil"Das Gleiche gilt für unseren Auftritt in Cottbus am 10.03.07.
Hier haben wir uns in den letzten Jahren regelmäßig blamiert, was die Zahl der Auswärtsfahrer angeht. Warum sollten wir denen nicht mal zeigen das wir Aachener auch zu Ihnen mit einem vierstelligen Mob anreisen? "Ganz egal wo du spielst, gegen welchen Verein, wir werden bei dir sein" hier sollte unser beliebter Fangesang mal umgesetzt werden. Also keine Ausreden mehr und ab in den östlichsten Zipfel der Republik!Wir müssen der Mannschaft zeigen, und das egal ob auf dem Tivoli oder auswärts, dass wir immer für sie da sind und sie bis zum Ende unterstützen. Wenn es dann am Ende nicht reicht, dann können wir Fans es uns nicht vorwerfen lassen alles gegeben zu haben! Denn wir Fans bleiben und reisen auch wieder in der zweiten Liga mit! Wir sind nämlich Alemannia. "Zahlreich, lautstark, Alemanniageil"
Geht einen gemeinsamen Weg mit uns und fahrt mit nach Bochum und dann nach Cottbus. Nehmt Freunde und Bekannte mit und erzählt allen von unserer Aktion! Wir nehmen die Aktion für Euch auf uns und versuchen alles Mögliche für deren Erfolg. Dankt uns und vor allem der Mannschaft, indem ihr mit auf Reisen geht!
In diesem Sinne
"Zahlreich, lautstark, Alemanniageil"
Eure Aachen Ultras seit 1999
Quelle: Aachen Ultras - Die Offizielle Homepage !
der dazu passende Flyer :
http://www.aachen-ultras.de/start_endspielwochen.jpg
Ich muss mich widerholen: diese "Grundsätzlichkeiten" sind mir alle völlig klar - ich bedaure sie nur und ärgere mich auch ein Stück weit, denn das, was da passiert, könnte man auch als Ausbeutung bezeichnen - und zwar genau aus dem Grund, den Du nennst: ich würde nicht wechseln, aber jeder andere und problematischerweise sind es die anderen, die die Regeln, Eintrittspreise, Verkauf an irgendwelche Konsortien oder Scheichs etc. bestimmen und die damit den Wert "Lieblingsverein" an sich in der Hand haben, der ihnen völlig egal ist. Es geht um "weit mehr als Leben und Tod", aber leider nur für uns und obwohl die anderen das wissen, nutzen sie die Situation trotzdem aus. Findest Du das nicht mal ein kleines STück weit bedauernswert oder fragwürdig? (Übrigens wünsche ich mir für den WSV maximal die zweite Liga, aus genau den genannten Gründen.)
Und es gibt durchaus Situationen, in denen sich Vereine und Manager wieder auf die alten Kernwerte ihres Vereins besinnen: das tun sie dann, wenn der Abstieg feststeht und sie um die Basis ihrer Einnahmen und (ihres Jobs) fürchten müssen. Dann ist man auf einmal wieder als Kunde gefragt und wird umworben - bis zum nächsten Hoch.
Aber Du bist offensichtlich gerne bereit, diese Dinge klaglos zu akzeptieren und verstehst offenbar nicht mal, warum einige hier sie bedauern - und damit stehst Du für mich schon auf einer Seite, sorry.
absolute Zustimmung ... ![]()
ZitatAlles anzeigenAlemannia schafft das Triple
Gute Abwehr und starker Straub sichern drei Punkte
Die Alemannia konnte die beiden Pokalsensationen wiederholen und auch in der Liga den hohen Favoriten mit 1:0 schlagen. Durch den Treffer von Alexander Klitzpera vor 20.832 Zuschauern am ausverkauften Tivoli hatte der Rekordmeister Bayern München gegen die Truppe von Michael Frontzeck das Nachsehen. Gute Reaktionen von Stephan Straub und eine stabile Abwehr waren erneut Grundstein für einen erfolgreichen Spielverlauf.Nach dem Punktgewinn in Mönchengladbach änderte Trainer Michael Frontzeck die Startformation nicht. Getreu der Vorgabe „Kompakt und eng stehen, ohne sich einzugraben“ spielte die Viererkette mit Thomas Stehle, Alexander Klitzpera, Nico Herzig und Jeffrey Leiwakabessy vor Torwart Stephan Straub. Das Trio aus Matthias Lehmann, Reiner Plaßhenrich und Laurentiu Reghecampf sollte der Abwehr Sicherheit geben. Im offensiven Mittelfeld spielten Sascha Rösler und Jan Schlaudraff auf. Im Sturm bekam erneut Vedad Ibisevic seine Chance. Auf der Gegenseite änderte Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld im Vergleich zum 1:0-Erfolg über Arminia Bielefeld seine Anfangself auf drei Positionen. Für Ali Karimi stand Willi Sagnol im Aufgebot, der im rechten offensiven Mittelfeld zum Zuge kam. Im linken Mittelfeld durfte Bastian Schweinsteiger wieder ran. Im Sturm musste Lukas Podolski auf die Bank – Roque Santa Cruz kam für ihn ins Spiel. Der amtierende Deutsche Meister spielte folglich mit einem „4-4-2“-System, wobei Mark van Bommel und Martin Demichelis als „Doppel-Sechs“ vor der Viererkette agierten.
Beide Mannschaften versuchten von der ersten Sekunde an das Spiel in die Hand zu nehmen: Es schien jedoch, dass die Gäste den besseren Start erwischten. Durch einen Freistoß durch Mark van Bommel (1.) und eine Flanke von Willi Sagnol (2.). kamen die Bayern schon einmal zaghaft in den Strafraum von Stephan Straub. Der Eindruck bestätigte sich nur drei Minuten später: Der Rekordmeister wollte von Beginn an das Spiel nach seinen Vorstellungen gestalten. Nach einer Unachtsamkeit von Nico Herzig kam Roy Makaay frei vor unserem Keeper zum Schuss. Überhastet schoss der Niederländer die Kugel am Kasten vorbei (5.). Im direkten Gegenzug bewiesen die Schwarz-Gelben ihrerseits ihre Offensivqualitäten: Nach einem feinen Pass von Reghecampf auf Schlaudraff konnte nur Oliver Kahns Einsteigen eine größere Chance für unser Team verhindern.Das Spiel ging jetzt hin und her: Zunächst klatschte ein Freistoß von Makaay nur knapp neben das Aachener Tor. Klitzpera hatte Makaay zuvor am Trikot gehalten (8.) – den Freistoß verwandelte der Bayern-Stürmer selbst. Nur zwei Minuten später musste sich Daniel van Buyten lang machen, um eine Flanke von Mattias Lehmann ins Aus zu köpfen – Nico Herzig stand am langen Pfosten parat. Die Alemannia hatte jetzt den Anfangsdruck der Bayern überstanden und kam jetzt zu mehr Spielanteilen. Zunächst sorgte aber unser Team mit einer Standardsituation für Gefahr: Nach einer Ecke konnte Thomas Stehle den Ball mit der Brust annehmen und in den Fünfmeterraum befördern. Dort stand Ex-Münchener Klitzpera an der rechten Stelle und konnte den Ball an Oliver Kahn im Tor unterbringen – die Alemannia führte mit 1:0 (11.).
Das Spiel war jetzt vollkommen offen: Die Bayern versuchten mit aller Macht das Spiel an sich zu reißen und das Team von Michael Frontzeck setzte zu gefährlichen Kontern an. So in der 17. Minute: Rösler setzte Schlaudraff in Szene, der versuchte Ibisevic zu erreichen. Doch der Winkel wurde zu spitz und der junge Stürmer traf nur das Außennetz.
Der Gegner blieb jedoch immer gefährlich: Eine Flanke von Willi Sagnol landete bei Matthias Lehmann, dem der Ball versprang. Makaay stand zwar parat- er jagte den Ball aber aus fünf Metern übers Tor (18.). Die Bayern wollten jetzt den Ausgleich, doch unsere Mannschaft stand sicher am eigenen Strafraum. In der Folgezeit bekam der Gast, der jetzt aktiver das Spiel gestaltete, keine klare Torchance. Es dauerte bis zur 26. Spielminute bis der Rekordmeister wieder vor Stephan Straub auftauchte. Und da bedurfte es eines Missverständnisse von Straub und Klitzpera: Ein langer Ball von Mark van Bommel ging der Szene voraus. Nutznießer war Roque Santa Cruz. Seinen Schuss jedoch konnte Straub mit letzter Mühe abfälschen, dass der Ball knapp am Tor vorbeikullerte. Die Bayern wurden jetzt stärker: Schweinsteiger setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte auf Santa Cruz. Der Stürmer des FC Bayern schoss sofort aus der Drehung, doch Stephan Straub konnte mit einer Glanzparade den Ball abwehren (30.). Vier Minuten später war Straub jetzt geschlagen – doch der Treffer zählte nicht. Mark van Bommel hatte Reiner Plaßhenrich regelwidrig gestoßen, bevor er aus zehn Metern die Kugel im Tor unterbrachte. Es stand somit weiterhin 1:0 für unser Team.
Es hätte gute fünf Minuten später sogar 2:0 stehen können, hieße der Torwart der Gäste nicht Oliver Kahn. Mit einer sensationellen Parade hielt er sein Team im Spiel. Vedad Ibisevic hatte Schlaudraff im Strafraum bedient. Der Nationalspieler zog aus acht Metern direkt ab – scheiterte aber an Kahn. Auf der Gegenseite hatten die Alemannen dann auch das nötige Glück, dass man braucht, um eine mögliche Sensation zu schaffen: Nach einem Stellungsfehler war es wieder Makaay, der die Chancen nicht nutzte. Aus zehn Metern traf er nur das Außennetz (41.).Kurz vor der Pause waren dann noch einmal die Aachener am Drücker: Nach einem schönen Konter bediente Schlaudraff den mitgelaufenen Lehmann am zweiten Pfosten. Sein Kopfball in die Mitte fand jedoch keinen Abnehmer. So ging es mit einer knappen, jedoch nicht unverdienten Führung in die Pause.
Während die Alemannia mit der gleichen Elf in die zweite Halbzeit ging, wechselte Ottmar Hitzfeld einen frischen Stürmer ein. Für Santa Cruz kam Claudio Pizarro. Die ersten Minuten gestalteten sich erwartungsgemäß: Der Gast aus München versuchte mit aller Macht den Ausgleich zu erzielen. Es war jedoch wie phasenweise in der ersten Hälfte: Am Sechzehner war Schluss. Die Schwarz-Gelben hingegen, waren mit Kontern brandgefährlich. Nachdem Plaßhenrich die Kugel abgefangen hatte, schickte er Rösler auf die Reise. Von der Grundlinie flankte der Blondschopf auf Ibisevic. Der Bosnier zögerte jedoch zu lange (50.).
Sechs Minuten später wechselte Trainer Michael Frontzeck dann zum ersten Mal. Für den glücklosen Ibisevic kam Sascha Dum. Zwei Minuten später hatte dieser dann auch die erste Aktion: Mit einem Schuss aus 25 Metern prüfte er Kahn, der den Ball jedoch sicher fangen konnte (58.).Die Bayern waren zwar Spiel bestimmend, konnten ihre Klasse aber bis zu diesem Zeitpunkt nicht ausspielen. Aachen wurde jetzt stärker, auch weil sich Schlaudraff mehr ins Spiel einschaltete. Zunächst bediente er Rösler, der jedoch bei der Ballannahme im Strafraum ausrutschte (61.). Nur zwei Minuten kombinierte der Nationalspieler sehenswert mit Sascha Dum. Er schickte ihn auf Links, um selbst in Position zu gehen. Per Hacke bekam er den Ball zurück und startete ein schönes Solo. Nur sein Schuss krönte die Aktion nicht: Knapp ging der Ball am Pfosten vorbei (63.). Auf der Gegenseite war inzwischen auch Mehmet Scholl im Spiel. Sein Pass erreichte Pizarro, der auf Schweinsteiger weiterleitete. Aus acht Metern konnte aber auch er nicht verwandeln (64.).
Das Spiel blieb weiterhin auf einem sehr intensiven Niveau: Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Torchancen blieben jedoch erst einmal Mangelware. Es dauerte bis zur 71. Minute bis Reghecampf nach einer Ecke auf Herzig flankte. Der Kopfball unseres Verteidigers ging nur knapp am Tor vorbei (71.). Die Bayern ließen jedoch nicht locker und hatten weiter beste Chancen auf den Ausgleich: Wieder war es Makaay, der an Straub scheiterte. Aus acht Metern zog der Niederländer ab – doch Straub machte sich lang und bekam noch eine Hand an den Ball (76.).
Das Spiel ging jetzt in die Schlussphase und gewann dabei immens an Spannung: Bayern drückte unser Team in die eigene Hälfte, musste aber gleichzeitig hinten „aufmachen“, was unserem Team Konterchancen bescherte. In der 79. Minute war der eingewechselte Matthias Heidrich frei auf Rechts – seine Flanke war jedoch zu weit für Dum.Die Bayern agierten in den letzten Minuten zwar überlegen, waren in ihren Aktionen aber zu überhastet und teilweise sogar planlos. Schüsse von Podolski (82.) und Scholl (84.) konnten für keine Gefahr sorgen. Je näher die Sensation rückte, desto hektischer wurde das Spiel. Salihamidzic und Demichelis bei den Bayern sowie Sascha Dum auf Aachener Seite sahen den gelben Karton. In den letzten Minuten warfen die Bayern noch einmal alles nach Vorne, doch die Aachener Abwehr hielt.
Über die Niederlage kann sich bei dem Bayern keiner beschweren, denn die Alemannia war über weite Teile des Spiels ebenbürtig – in der zweiten Hälfte vielleicht sogar besser. Mit dem Sieg gegen die Münchener sichern sich die Schwarz-Gelben drei wichtige Punkte gegen den Abstieg. Beim nächsten Auswärtsspiel gegen Bochum heißt es dann die aufsteigende Form zu bestätigen.
Quelle: Alemannia Aachen - Offizielle Website
Um mal in die Diskussion einzusteigen. Ich war gestern selbst vor Ort und ich habe außer den Affen-Rufen und Gesängen ("Da steht ein Affe im Toooor...") gegen Oliver Kahn (der jedoch auch offensichtlich provoziert hat, was keine Entschuldigung sein soll) keine asozialen Gesänge oder sonstiges gehört. Zu Saisonanfang war es sicherlich so, dass Asylanten-Rufe oder sonstiges zu hören waren, leider. Dies hat aber sehr abgenommen und ist inzwischen schon so gut wie garnicht auf dem Tivoli zu hören ... Die Stimmung ist sicherlich einzigartig in der Liga (ja, ich weiß, dass es auch welche gibt, die sagen, die Stimmung ist Scheiße
), doch leider ist der Tivoli auch nicht mehr das, was er mal war. Gestern war ich ebenfalls leicht enttäuscht von der Stimmung, die letzten 10 Minuten jedoch waren Gänsehaut pur - besonders das "Das ganze Stadion hüpft olé olé" 5 Minuten nach Spielende
was machst Du genau, klingt interessant!? ... vlt. hast Du Ideen für tooor-camp Euro 2008?
Mache eine schulische Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann. Wollte später in den Fußballbereich und mache in ein Paar Tagen ein 18-monatiges Praktikum bei einem großen deutschen Bundesligaverein... ![]()
Lass mir per PN Paar Fakten zukommen, was gewünscht ist und was gemacht werden soll bzw. was das Ziel des ganzen ist usw. Vielleicht kann ich ja mal neue Anregungen geben.
Wie alt bist Du, 18?
Du hörst Dich in diesem Fred an wie n frustrierter Mittvierziger...
bin aber ein Anfangzwanziger ![]()
danke für die rauchbomben ihr kleinen käfer
hoffentlich müßt ihr mitbezahlen
und dem frontzeck das haus beschmiern is ja wohl das allerletzte
was die Rauchbomben angeht ... Idioten gibt es überall, übrigens wurden die verantwortlichen nach dem Spiel hinter dem Gästeblock am Ausgang festgenommen ... ![]()
Zu Frontzeck :
ZitatHausbeschmutzer aus Gladbach
Unterdessen haben sich die Hinweise auf die Verschmutzer des Frontzeck'schens Anwesen verdichtet. Es waren ein paar Jugendliche aus der Gladbacher Region, sagt Aachens Trainer.
Aus mehreren Kanälen habe er erfahren, dass die Rabauken sich unter den Gladbach-Fans mit der Sinnlos-Tat während des Spiels gebrüstet haben. Die Reaktion folgte umgehend: «Es gab was auf die Backen, und dann sind sie rausgeflogen aus dem Stadion.»
Quelle: Web Aachener Zeitung
Nanu ... ![]()
Wenn Du selber in der Event-Branche tätig bist: wie soll bitteschön die Entwicklung ausgerechnet am Fussball vorbeiziehen? Die Kommerzialisierung zieht sich inzwischen durch alle Freizeitbereiche, die auch nur ansatzweise eventmäßig organisiert werden können. Der Anteil der Bevölkerung, der Freizeit konsumieren will, wächst leider immer weiter.
Womit Du leider Recht hast ...
aber Red Bull Düsseldorf oder sonst was brauchen wir denke ich in Deutschland (noch
) nicht
Der ausverkauf unseres Volkssports ... ![]()
2000 Karten
??? Was isn da mit der 10% Regel? 2000 ist ja wohl echt ziemlich dünne. Ich mein ich bekomme meine Karte aber für viele wirds da echt eng. Vor allem werden die Sicherheitsauflagen so hoch sein, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Dynamos einfach so in anliegende Blöcke lassen.
Hat das geringe Kontingent irgendeinen Grund?
Halte ich auch für äußerst beschränktes Kontigent, jedoch dürfte es meiner Meinung nach keine größeren Probleme geben, auch nicht für Dynamos, in die anliegenden Blöcke zu kommen bzw sich für diese Tickets zu kaufen, spätestens vor Ort. Ausverkauft wird das Ding denke ich nicht sein, jedoch gut gefüllt (tippe mal auf bis zu 35.000) - ich bin mir nicht sicher, glaube jedoch dass die 10%-Regel nur im Profibereich greift ... also ab Liga 2 aufwärts (Champions League, Uefa Cup etc. sind es z. B. meines Wissens nach 6 %)
PS: warum neuer Thread ... ? Gibt doch schon einen Fortuna-Thread (http://forum.tooor.de/amateurclubs-u…fifussball.html)
Das ist aber nicht nur bei den Fußballspielen so: mi graust es z.B. auch beim Anblick von Bildern aus Ischgl. Aus allem muss ein riesen Event gemacht werden, mit Massenviehauftrieb.
Stefan Raab ist für mich eine Symbolfigur des Eventainments.
Stefan Raab, Ischgl etc. schön und gut ... ohne Event ohne Sensation wird nichts gehen, aber bitte nicht beim Fußball
. Komme aus der Eventbranche und lebe davon, bzw. werde davon in Zukunft leben, doch reine Sitzplatzstadien und günstigste Sitzplatzkarten ab 35 Euro geht zu weit - Fußball lebt von Emotion, und die kommt nicht von den "Eventfans", die 90 Minuten lang ihren Arsch nicht hochkriegen, außer es heißt "Steht auf wenn Ihr deutsche seid ..."
Die Ausmaße dieser Kommerzialisierung sind das große Problem - und das Ende unseres geliebten Sports.
Klasse Beitrag.
![]()
Da steckt sehr viel Wahres drin. Ist wenigstens schön zu lesen, dass man nicht der einzige ist, der sich solche Gedanken macht.
Wenn du die Situation in Aachen schon für schlimm hältst, dann rate ich dir, dich von München fern zu halten.
Extrembeispiele für das neu herangezüchtete Eventpublikum sind für mich aber die Heimspiele unserer Nationalelf. Schon vor der WM und ganz besonders danach. Da hab ich bei vielen Zuschauern - ich benutze bewusst nicht das Wort Fan - das Gefühl sie sehnen den Schlusspfiff herbei, damit sie endlich zu DJ Ötzi und "Die Hände zum Himmel" mal wieder richtig ordentlich abfeiern können. Das Spiel ist nur noch Nebensache.
Ist mir bewusst, dass es in Aachen noch ein "kleines" Problem im Vergleich zu z.B. von Dir aufgeführten Bayern ist. In der Arena war ich selbst mehrmals, genauso wie bei Schalke, was ich zu unserem Gastspiel mehr als enttäuschend empfand. Für mich war Schalke immer ein Begriff für Stimmung, Leidenschaft, Gänsehaut pur ... das einzige, was es dort (leider) zu sehen gab, waren jedoch die von GAZPROM gesponsorten Fähnchen und kaum Stimmung, Begeisterung oder sonstiges ... Dementsprechend schließe ich mich mal den UGE (Ultras Gelsenkirchen) an mit dem Spruchband "Lieber 10 Fahnen mit Herz als 50.000 ohne Bedeutung"
... meine Gedanken zum "modernen" Fußball am (leider in letzten Monaten) unerfreulichen Beispiel als Alemannia-Fan ...
Wenn man für eine relativ billige Karte für ein beliebiges Bundesligaspiel in den meisten Stadien schon um die 30 Euro berappen muss, dann kann man schon mal ins Grübeln kommen. In England, dem Mutterland der Fankultur sind mittlerweile Preise in dreifacher Höhe üblich. Kommt das auch zu uns? Sind wir Fans eigentlich total bescheuert? ![]()
Ist diese Preisspirale nach oben gerechtfertigt oder ist das der maßlose Ausverkauf eines Volkssports? ![]()
Heute werden zu jeder Gelegenheit lautstarke Stücke aus der Kategorie „Best of Apres-Ski- und Ballermann-Hits“ eingespielt, so dass auch der debilste Fußballzuschauer weiß wann er seinen Schal schleudern, die vom Verein verteilten Tröten tröten oder die vom Sponsor geschenkten Fähnchen schwenken darf. Nach dieser Glanzleistung sinkt er wieder zufrieden in seinen Schalensitz und sagt zu seinem Nachbarn: „Ist ja wieder ein Hexenkessel hier, klar dass wir die besten Fans der Welt sind.“ Das er beim Vereinslied gerade noch den Refrain mitsingen kann, fällt kaum auf, eher verwundert werden die angeguckt, die den ganzen Text auswendig können. Zehn Minuten nach Anpfiff der erste Fehlpass, da pfeifen schon die ersten, auch unser Fan nickt zustimmend, für 40 Euro Eintritt will er so was nicht sehen. Außerdem könnte der Verein mal etwas tiefer in die Transfertaschen greifen, in der ersten Bundesliga hat man auch das Recht auf ein paar Stars, auch in der eigenen Mannschaft. Die meisten kennt man ja schon aus der zweiten Liga, das macht keinen Spaß. Und jetzt singen die schon wieder „Steht auf wenn ihr Aachener seid.“, na ja, kann er wenigstens Montag im Büro von der tollen Stadionatmosphäre erzählen, bei der er mitgemacht hat. Wartet mal ab, im neuen Stadion, sind sie in der Mehrzahl, da heißt es dann: Hinsetzen! ![]()
Sieht so die Zukunft in den Fußballstadien (auch bei uns) aus? Werden wir noch mal Fans erleben, die sich eine Stunde vor Spielbeginn schon einsingen und den Mannschaften beim Aufwärmen einen Vorgeschmack aufs Spiel bieten? Wird die Musik noch mal leiser gedreht um dies zu ermöglichen oder wird sie zum Teil noch lauter, damit man ja nicht die Reaktionen der Ränge im Fernsehen mitbekommt, wenn mal wieder gegen ein „super“ Event oder ein „tolles“ Lied gepfiffen wird. Sind die wichtiger, die sich jedes Jahr ein neues Trikot, einen Schal, einen Wimpel, eine Tasse, einen String, eine Kappe, einen Kalender, ei…. oder die, die auch noch auf der Tribüne stehen, wenn die Zukunft nicht mehr ganz so rosig ausschaut. Wer macht die Stimmung; der Fan, der von sich aus Lieder oder Schlachtrufe anstimmt oder der, der wie oben beschrieben, seinen Schal auf Kommando schwenkt? Natürlich kann man auch beides machen, ich will hier auch gar nichts gegen die persönlichen Fanmotivationen des Einzelnen sagen. Wohin die Entwicklung führen kann, sieht man wenn man in die Stadien vieler anderer Erstligisten fährt oder ganz extrem bei den Spielen der NFL Europe (American Football ;-). ![]()
Wer erinnert sich noch an die mühselig in Eigenarbeit hergestellten Säcke voll Papierschnipsel, die bei Anpfiff für südamerikanische Stimmung auf dem Tivoli sorgten? Woher kommen noch heute gesungene Lieder und Schlachtrufe. Warum wird in Funk und Fernsehen wenn man Werbung für Fußball machen will, Fotos und Berichte von Fankuven in bengalisches Feuer gehüllt gezeigt, von selbstgemachte Blockfahnen, warum werden Fans gezeigt, die selber singen und nicht wie es heute üblich ist das Lied vom Band eingespielt? Sind die gemeinen Fußballfans, die sich eher für den Verein als für das Spiel interessieren eine vom Ausstreben bedrohte Spezies, werden wir abgelöst vom weichgespülten, familienfreundlichen Konsumenten, der glücklich ist ein paar Stunden vollgedröhnt zu werden, dafür den Platz vor dem Fernseher verlassen muss und deshalb denkt es wäre was anderes, dem es aber auch oft egal ist wer da spielt, hauptsache es wird gut gespielt. ![]()
Auch ich bin nicht unbedingt ein Freund von direkt neben mir gezündeten Rauchbomben oder Bengalos, aber ich frage mich immer warum mit zweierlei Maß gemessen wird. Die eigenen kreativen Fans werden als Lockmittel für neue Fans und das Fernsehen benutzt, aber wenn sie dann immer noch kreativ sind, kann man sie nicht mehr gebrauchen. Während sie nämlich fleißig im Fanhaus Transparente und Doppelhalter bemalen können sie nicht im Fanshop konsumieren.