That's it, bei allen durchaus vorhandenen positiven Eigenschaften machen sie sich genau an dem Punkt lächerlich.
Ich kann mir irgendwie nur schwer vorstellen, dass die Ultras vorm Spiel in ihrem Bus oder am Bierstand über Aufstellung, die letzten Spiele usw. diskutieren. Das macht den Fußball ja schließlich auch aus. Und dass einem Teil das Fahnenschwenken wichtiger ist, als der freie Blick aufs Spielfeld sagt ja auch schon einiges. Selbstdarstellung wird über den Fußball (und den Verein) gestellt.
Da irrst du aber
Sicher, gibts auch Mitläufer die dabei sind, ums auf dem Schulhof erzählen zu können. Oder irgendwelche Antifa Gruppen, die eine Szene unterwandern wollen (Ich denk da an Bremen
), bei denen das Hauptaugenmerk wohl tatsächlich eher nicht beim Fußball liegt.
Ansonsten gibts glaub ich einfachere Möglichkeiten der Selbstdarstellung, als wirklich (wie bei den meisten Ultras üblich) zu JEDEM Kick fahren zu wollen, ob inner Nachbarstadt, am Ende der Republik oder irgendwo in Europa. Wenn man kein "echter" Fußballfan wär, würd man sich das garantiert nich antun wolln oder
So seh ich das einfach mal...
Das Thema Selbstdarstellung ist natürlich ein Teil, keine Frage, vllt sogar auch zu einem kleinen Teil die Gewalt. Aber in Fußballfanszenen kein Phänomen der letzten 10-15 Jahre, mit dem Aufkommen der Ultras.
Ich denke da an meinen ersten Stadionbesuch im zarten Alter von 5 Jahren
Da gabs im NDS noch keine echte Ultragruppierung, aber maßig Pyro, Schwenkfahnen, (Anti-)Gesänge etc. pp. soweit ich mich erinnern kann
Und wenn man sich mit den etwas älteren Herren unterhält, die in den 80ern und frühen 90ern dabei waren, wissen die auch noch über ganz andere Sachen zu berichten ![]()