OK, krass! Das ist ja der alte DB "Sparpreis international bis kurz hinter die Grenze"-Trick, aber auf russisch. Sensationell, vielen Dank!
Beiträge von 210597
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Gibt's irgendeinen schönen Trick, wie man am Montagmorgen nach Deutschland-Mexiko von Moskau nach Nischni Nowrogod kommen kann?
Beantragt habe ich schon, aber ich hätte auch nix dagegen den Zug zu bezahlen. Buchbar sein müsste er halt...
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Na ja, 65 Seiten... 4 Posts nach oben lesen.
Da steht nur St. Petersburg - meine Frage bezog sich schon explizit auf den Flughafen DME in Moskau.
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Auf das Risiko hin, dass die Antwort schon auf eine der vorherigen 65 Seiten steht:
Ich habe auch nur die elektronische Fan-ID und bin bis jetzt davon ausgegangen, dass ich am Samstag quer durch Moskau fahren darf um die physische Fan-ID abzuholen.
Habe ich das richtig verstanden, dass man die physische ID in St. Petersburg vor der Passkontrolle bekommt? Und gibt's sowas etwas in Moskau-DME auch?
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Ich tu' mich auch etwas schwer.
Es wäre natürlich eine gefühlte Ungerechtigkeit gegenüber Uerdingen gewesen. An die weiteren Clubs, an deren Auf- und Abstiegen sich etwas geändert hätte mag man ja gar nicht denken. Und der Waldhof hat es natürlich auch nicht verdient.
Aber logisch kann ich's immer noch nicht nachvollziehen. Das Geld hatte bis zu einem bestimmten Punkt X da zu sein und war es nicht. Klar ist das jetzt korinthenkackerisch, aber solche Regeln gibt's doch gerade um zu verhindern, dass irgendwelche Clubs es nachher so halten wie ich in frühen Schuljahren und anstelle von nicht gemachten Hausaufgaben einfach eine (vorsorglich zerkratzte) Floppy-Disk präsentieren, mit dem Hinweis "konnte ich gestern nicht mehr ausdrucken". Uerdingen war verantwortlich dafür, das Geld zeitig ranzukarren und das haben sie nicht, also wo ist der Spielraum?
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Anspruch und Wirklichkeit a la Bobic
Find' ich besonders geil, weil sich die Eintracht-Verantwortlichen unwidersprochen über Monate dafür haben abfeiern lassen, was sie mit dem Wolf doch für ein geiles Schnäppchen gemacht hätten.
Wär' auch nicht besser gewesen wenn sie auf die Klausel hingewiesen hätten, aber gab's keine Gelegenheit sie ihm irgendwann mal abzukaufen? Oder die Erwartungshaltung im Umfeld zu dämpfen?
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Einfach Gänsehaut bei diesen Designs von Puma. In dem Lenkungskreis wär ich gern dabei gesessen.
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Timing: Sicherlich super zu haben, kann man im Nachhinein aber auch immer am besten beurteilen. Ich finde immer, da muss man sich nur was vorwerfen wenn man ein klares Ziel vordefiniert hatte und das dann aus Gier oder Nervosität nicht einhält. Bei mir ist der selbst gelegte Zeithorizont Zeitpunkt der Käufe (Anfang Dez.) plus ein Jahr, wenn ich dann Gewinn habe ist der steuerfrei und kann ich das Zeug guten Gewissens abstoßen, und wenn ich dann wirklich keine Wachstumsperspektive sehe kann ich das Zeug ebenfalls guten Gewissens abstoßen. Ist vielleicht nicht das logischste System und wegen Steuervorteilen sollte man schon mal gar nicht investieren, aber es hilft mir auch ruhig zu bleiben, wenn die Kurse steigen oder fallen.
Ob der Kram langfristig was wird...schwierig zu beantworten, oder? Ich glaube schon, dass von der Technologie etwas übrig bleibt. Ob dann auch die heute gehandelten Coins was wert sind oder ob die in der Versenkung verschwinden, das vermag ich nicht zu beurteilen.
Ich halte jetzt in absehbarer Zeit eher die Frage für maßgeblich, ob das Zeug noch einmal einen Hype unter Investoren entfacht, z.B. weil sich neue Vehikel für institutionelle Investoren auftun und man damit rechnet, dass neues Geld den Markt fluten wird. Das halte ich nicht für komplett unwahrscheinlich, und dann lohnt sich der Spaß auch wieder.
Solange es sich bei den Größenordnungen nur um Spielgeld handelt wird man dadurch nicht zum Millionär, aber kann man so Tage wie die letzten paar auch immerhin noch als Lernerfahrung verbuchen. Für mich zum Beispiel war das jetzt ein spaßiger, von wenig Aufwand geprägter Weg überhaupt mal ein paar Euro in ein "Investment" zu packen. Ich bin 30 und ich hatte noch nie ne Geldanlage. Das war zwar größtenteils aus Überzeugung getrieben - z.B. als ich 2006 nach dem Abi was aufs Girokonto geschenkt bekam und mein Bankberater plötzlich meinte mich mal kennenlernen zu wollen - aber meistens doch eher aus "Mit dem ganzen Scheiß nix zu tun haben wollen". Und ich weiß genau, dass man z.B. mit einem passiv verwalteten ETF den man über ein paar Jahre festhält selten falsch liegt, wenn man das Geld in der Zeit nicht akut für was anderes braucht. Nur wie gesagt: Ich wollte mit dem ganzen Scheiß einfach nix zu tun haben.
Insofern kann ich mich eh freuen, weil ich wenigstens dadurch Bock bekommen habe mal was mit meinem Geld zu machen. Ich hab' letzten Monat mal einen verrückten Anstieg gesehen und die letzten Tage (und wohl auch die nächsten) einen verrückten Wertverlust, das sind auch keine schlechten Erfahrungen. Insofern find' ich das ne ganz hilfreiche Weiterentwicklung der eigenen Risikobereitschaft.
Und trotzdem wär's schön, wenn "der Kram" jetzt langsam mal aufhören würde zu crashen

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Absolut...:D
Man sollte halt nicht die Altersvorsorge drauf setzen, eben so wenig auf andere Investments mit hohem Risiko. Ein schönes Gefühl ist es trotzdem nicht. Heute war tatsächlich der erste Tag an dem ich (Anfang Dez eingestiegen) mal insgesamt im Minus stand und ich vermute, das geht noch eine ganze Weile so.
Geduld ist wie immer am wichtigsten

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https://www.eintracht.de/news/artikel/f…nstrasse-63466/
Der Fanshop in der Bethmannstraße schließt (Sporthaus Bernd Nickel) schließt.
Da weint selbst mein Eingeplacktenherz - das war lange bevor ich hier wohnte einer der ersten Orte in Frankfurt die ich gern anpeilte, wenn ich mal in der Stadt war. Leider wurde dem Laden durch die Übernahme durch die Eintracht etwas das Herz ausgerissen.
Ich fahre heute Abend natürlich mal wieder fürs Wochenende weg (Eingeplackter halt!), schau' aber jetzt gleich mal auf Mittagspause dort vorbei. Ab 17:00 heute Abend gibt's eine Abschiedsfeier.
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Gerade die Bestellbestätigung von meiner ersten Eintracht-Schalke-Bestellung gesehen, Saison 08/09.
Block 18B: 28€ pro Karte.
Block 18B am 16.12 kostet 48€ pro Karte...
Da kommen einem schon etwas die Tränen. Auch wenn die Eintracht mit der Entwicklung nicht allein ist (gerade Schalke hat ja im gleichen Zeitraum auch mächtig angezogen!).
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Das dürfte eine Retourkutsche auf das Bestreben der FIFA sein, ihre Club-WM auszuweiten. Letztes Mal als eine Ausweitung zur Club-WM zur Debatte stand (2013) war es auch so, dass die UEFA laut darüber nachdachte, die EM auf anderen Kontinenten auszutragen.
Dient also eher als laut ausgesprochenes "Ey verpisst euch" als als seriöse Idee.
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Ich finde es auch viel sinnvoller zu versuchen, europaweite Kontrollsysteme einzuführen, statt sich einfach um die 100 hirnverbrannten Nazi-Asis zu kümmern die den DFB so gerne begleiten.
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Sieht man auch gut unter stadion.scfreiburg.com wenn man sich da ein bisschen durchklickt. Die SC-Fankurve wird definitiv nur ein Rang und ich persönlich find's cool.
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http://www.eintracht.de/news/artikel/a…derungen-61540/
Die Eintracht hat tatsächlich eine in meinen Augen ziemlich perfekte Lösung gefunden:
"Gegen Wolfsburg wird ganz normal in bar gezahlt. Ab der Augsburg-Partie werden die Fans dann Sachkompensationen erhalten. Wir werden – auf unsere Kosten – über die Datenbank des alten Payment-Betreibers die Guthaben der Karten ermitteln. Den entsprechenden Betrag können Kunden und Fans dann in Wurst, Wasser, Bier oder auch Merchandising investieren. Letzterer Punkt ist da sogar noch ein Vorteil für die Kunden, weil das bis dato nicht möglich war. Außerdem wird es auch möglich sein, seine Karte direkt loszuwerden. Und zwar über eine Spendenaktion. Es gibt vier Kooperationsvereine unseres Nachwuchsleistungszentrum, die gute Jugendarbeit machen, aber die jeden Cent dring gebrauchen können. Die TSG Wieseck, Viktoria Fulda, die Spielvereinigung Ffm-Oberrath und der FC Heisenrath Goldstein. Diese vier Vereine kriegen zu gleichen Teilen den Betrag, den unsere Fans in der gesamten Hinrunde in Spendenboxen an den Spieltagen einreichen. Diese Spenden werden dann von verschiedenen Institutionen, die an dem Bazahlsystem beteiligt sind, kompensiert. Denn das Geld ist ja nicht physisch da, es existiert nur auf der Karte. Diese Kompensation muss also erst erbracht werden. Und dafür bilden wir eine Art Allianz mit verschiedenen Partnern."
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Ich hab's witzigerweise bei Chelsea mal genau anders erlebt, als ich einmal da war. Das war sogar im Shed Lower wo ich eigentlich von Stimmung ausging, und in eine der vorderen Reihen war ein Typ, der öfter mal aufstand und irgendwas brüllte. Irgendwann um die 60.-65. Minute herum durfte der dann das Stadion verlassen, wohlgemerkt wurde er gleich in den Schwitzkasten genommen und hochgeschleift. Sein Kumpel durfte dann hinterherdackeln.
Ich saß ein paar Reihen dahinter - wie gesagt, keine Ahnung was der gebrüllt hat. Aber dafür das einer keine Auseinandersetzung angefangen hatte fand ich den Abgang damals schon extrem.
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Au ja, England.
Wenn man in England ein tolles Spiel sieht, dann kann die Stimmung alles übertreffen was man aus deutschen Stadien so gewohnt ist. Das liegt vor allem an baulichen Gegebenheiten. Es hat mich an Tottenham immer fasziniert, auf der Park Lane hinterm Tor stehen zu können, wenn richtig die Hütte brannte - so hab ich's mal beim 5:3 gegen Chelsea oder beim 3:1 gegen Inter erlebt und lieben gelernt.
Ich hab' aber in England auch erlebt: Ein 2:0 gegen Norwich bei dem mich ein Ordner aus der Reihe winkte - auch auf der Park Lane unten hinterm Tor - und mir erklärte, er hätte beobachtet dass ich mit dem "Stand up if you hate Arsenal" angefangen hätte, und wenn ich nochmal anfangen würde geht's zur Polizei. Das mit dem Stehen ist ja verboten, vielleicht wird es hin und wieder mal als Eskalation geduldet wenn es zu viel Aufwand darstellt um gleich den ganzen Block einzubuchten, aber bei nem Spiel im August gegen Norwich gibt es als Normalzustand hinsetzen und still sein. Ich hab' bei meinem ersten Stadionbesuch in England zum Start der zweiten Halbzeit mit zwei vollen Bier in der Hand am Blockeingang gestanden und die Welt nicht mehr verstanden, denn da lernte ich zum ersten Mal "No Alcohol in View of the Pitch" kennen. Ich hab' in England eigentlich seit Jahren kein Spiel mehr gesehen, bei dem nicht auf dem Ticket oder auf der Videowall eine Nummer eingeblendet wurde, über die man seinen Nebenmann per SMS anschwärzen konnte. Das klingt erstmal hilfreich, oder? Dann steh' du mal als Tottenham-Fan mit ner von tooor gekauften Karte im Chelsea-Block in Wembley, neben dir ein latent unsympathischer 16-jähriger mit Ticket dank Papis Dauerkarte, und frag' dich mal ob du gleich rausfliegst nachdem du beim Chelsea-Tor nicht laut genug mitgejubelt hast und der dich skeptisch anschaut. Und ja, ich hatte mich benommen. Ich hab' in England erlebt dass ich 10 Minuten nach dem Spiel von einem Ordner angedroht bekam, dass er mich der Polizei übergeben würde, wenn ich jetzt nicht raus aus dem Stadion gehen würde - ich war zwar als Touri erkennbar und wollte nix weitere als ein Erinnerungsfoto für die 50 Pfund Eintritt, aber hier haben wir verdammt nochmal Regeln, und wenn ich Ordner in meiner neonfarbenen Jacke dir was sage dann wirst Du Fan das so umsetzen, oder du kannst die Nacht im Knast verbringen. Und jetzt raus mit dir und tritt nicht in die Jurassic-Park-großen Scheißhaufen, die die Reiterstaffel hinterlassen hat.
Das ist also mehr so mein Bild von England: Alles ist reglementiert, alles ist verboten, Smile - You're on CCTV. Manche mögen das als angenehm sicher empfinden, ich find's beklemmend. Ich mag meine Pulle Bier im RE, meine Fluppe im Stehbereich die ich selbst nicht mehr vertrage aber immer noch gerne rieche, und ruhig auch mal "EY DU PISSER! rufen. Über den Abbau von Zäunen und den Unsinn von Gräben kann man mit mir immer gerne reden. Ich bin auch lieber an der Alten Försterei, wo die Regeln für die Distanz zwischen Spielfeld und Außenlinie bewusst missachtet wurden, als auf Schalke, wo man für die Nordkurve Fangnetz, Mauer, Graben und Plexiglas kombiniert hat und die Spieler Werbebanden und Treppen anjubeln. In meiner Vorstellung hat ein ideales Stadion eine erste Reihe am oder nur knapp überm Spielfeld. Wer da sitzt oder steht hat zwar gar keinen Überblick was 100 Meter weg passiert, ist aber da freiwillig und wunderbar nah dran am Spiel. Und im Fernsehen sieht man, das zwischen den Spielern und dem Publikum richtig Interaktion zustande kommt - Premier League mit einer abgehenden Menge im Hintergrund sieht doch hundert mal emotionaler, hochwertiger und geiler aus als Bundesliga mit drei Reihen LED-Bande vor ner Betonmauer. Das sind aber alles bauliche Fragen! Die haben nix damit zu tun welche Gruppen im Stadion sind und auch nix damit zu tun ob es Ultras gibt.
Ich kann auf den Habitus der Ultragruppen gerne verzichten. Ich kann auch auf erlebnisorientierte Ultragruppen mit Kampfsport-Einschlag verzichten und ich brauche Pyrotechnik persönlich nur so lange, wie sie der Zündler auch in Händen hält - sobald was fliegt ist bei mir auch die Toleranzgrenze überschritten. Ich hab' nix gegen Videoüberwachung im Stadion, wenn klar ist wie sie genutzt wird - ich finde sie zur Aufklärung von Straftaten und Gewalttaten gut, aber nicht als Drohmittel für einen Ordner der mir das Anstiften zum Aufstehen verbieten will. Das wiederum sind aber alles Fragen des Verhaltens und der Regeln die im Stadion gelten, und die kannst du relativ unabhängig von den baulichen Gegebenheiten ausgestalten.
Ich finde es gut, dass das Stadion bei uns noch ein relativ realitätsnahes Bild der Fanszene abgibt. Das liegt für mich an relativ geringen Eintrittspreisen und hohen Dauerkartenquoten, der Verfügbarkeit von Stehplätzen, und dem Glück dass wir für ein weltweites Publikum weder als Reiseland noch für unsere Fußballkultur so beliebt und mit der Sprache so einfach zugänglich sind wie es England ist. Zu dieser Fußballkultur gehören für mich auch Ultragruppen, die ja nicht irgendwo erfunden wurden sondern sich gebildet haben. Vielleicht wird deren Zeit auch mal vorbei sein, aber wenn es so ist hoffe ich dass sie durch etwas neues Natürliches ersetzt werden und nicht durch eine reglementierte Plastikstimmung, wie sie außer in Highlight-Momenten sehr oft in England herrscht.
Insofern finde ich es begrüßenswert, was der DFB macht und hoffe mal, dass diejenigen die die Zeit investieren um als Fanvertreter aufzutreten auch tatsächlich guten Willen und eine Bereitschaft zur ergebnisoffenen Diskussion mitbringen. Es gab genug Anlass zur Skepsis, jetzt sollte man sie auch mal fallen lassen um einen Schritt weiterzukommen.
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http://www.bild.de/sport/fussball…12404.bild.html
Schön an die Fotozeitung geleakt...
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Es gibt tatsächlich zwei VIP-Kategorien in Enschede...