@Werderstrand
Anbei Grafik der Intensivauslastung. Aktuell um die 200 auf der Intensiv in der ganzen Schweiz (im Dezember Peak über 500). Noch genügend freie Plätze die hoffentlich nicht benötigt werden.
Beiträge von Beda_PF
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Das Grundkonzept, Öffnungsschritte an den Impffortschritt zu koppeln und nicht an Inzidenzen oder R-Werte klingt zumindest transparent und nachvollziehbar.
Ich warte aber nach wie vor auf meinen Impftermin als "Normalsterblicher"...
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So komme gerade aus dem Biergarten zurück. Hat das gut getan (und sogar ohne Bier...)
In der Schweiz hat die Regierung den Exitplan vorgelegt.
Aktuelle Schutzphase dauert noch so lange bis alle Risikogruppen 2* geimpft sind. Dies wird auf Ende Mai erwartet. Im Anschluss ist mit weiteren Lockerungen zu rechnen (z.B. Innenräume von Restaurants, Aufhebung HomeOffice Pflicht oder private Anlässe mit mehr als 15 Personen).
Es folgt die Stabilisierungsphase. Diese Phase endet, sobald alle Impfwilligen 2* geimpft wurden. Dies wird auf Ende Juli erwartet.
Im Anschluss folgt dann die Normalphase, d.h. die noch vorhanden Beschränkungen werden aufgehoben.
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Hier mal ein Beispiel wie verdammt schnell es gehen kann (auch entgegen meiner bisheriger Auffassung). Geschäftspartner und sehr guter Bekannter war im HomeOffice in seinem Büro. Seine Tochter hat dann Besuch von einer Freundin erhalten (6 Jahre alt, wirkte absolut). Die Tochter war max. 20 Minuten im Haus. Der Bekannte hat sie nur 3* während diesen 20 Minuten kurz gesehen (Tür geöffnet & begrüsst, Donut in die Hand gedrück und Tschüss gesagt).
2 Tage später wurde der junge Besuch positiv getestet aufgrund eines Falles im Kindergarten. Seit vorgestern (genau 5 Tage nach dem Kontakt) hat nun mein Bekannter sehr starke Sympthome (Husten, Atemnot) und hat heute sein positives Resultat erhalten. Seit heute hat auch seine Frau Beschwerden und wird sich morgen testen lassen.
Fazit: Es kann schnell gehen und braucht wirklich wenig, wenn man zur falschen Zeit auf eine hochinfektiöse Person tritt. Also Jungs und Mädels, passt auf Euch auf.
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So hier mal was positives aus meinem Wohnkanton mit 275'000 Einwohnern. 14 Tages Inzidenz bei 300. Also relativ hoch (leicht ansteigende Tendenz).
Die Wirkung der Impfungen (bis 66'000 Dosen verimpft, derzeit rund 2'200 pro Abeitstag (hier auch noch deutlich Luft nach oben, wohne ja nebem dem Impfzentrum, das ist aktuell nur von MO - Fr. von 9 bis 16 Uhr in Betrieb). zeigen sich immer deutlicher: Aktuell sind nur noch 3 Patienten auf der IPS (wir haben 25 zertifzierte Betten). Die allgemeinen Hospitalsierungen wegen Covid sind stabil.
Hier in der Schweiz aktuell aber sehr grosse Diskussionen im Gange zwischen den Kantonen und dem nationalen Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt hat letzten Donnerstag kommuniziert, dass die Kantone keine Reservern mehr einbehalten sollen für die 2. Impfungen, da nun das Tempo der Lieferungen deutlich zu nimmt und die beiden Anbieter bisher die Lieferversprechen eingehalten haben. Samstag früh kamn dann die Meldung, dass die Lieferung von Moderna über 250'000 nicht in der Schweiz eingetroffen ist und sich um 1 Woche verzögert. Das gibt dann halt nicht so ein gutes Bild ab.
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In der Schweiz 2 Tage in Folge weniger registrierte Neuinfektionen als in der Vorwoche.
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Heute mit den Kids im Basler Zoo gewesen. Bin echt über die Disziplin überrascht. Obwohl auch ich selber den Wert des Maskentragens im Freien in Frage stellen, haben wirklich alle die Maske getragen. Und bis 2 Besucher wurden die Dinger auch korrekt über Mund UND Nase getragen.
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ich weiss nur das die krankenkassenbeiträge bei uns enorm hoch sind und im kh gefühlt 75% deutsche arbeiten. ich vermute, dass wir einen deutlich geringeren mangel an pflegefachkräften haben als in d.
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darum geht's nicht. In der Schweiz gibt's wohl anteilig die Hälfte der ITS Kapazitäten und mehr als doppelte Inzidenz. Warum sind hierfür Intensivstationen überlastet und dort nicht? Ich würde es gerne verstehen. Ernsthaft.
Inzidenz ist aktuell etwa gleich hoch. Wir impfen aktuell halt wirklich nur Risikogruppen (also keine Angehörigenklausel usw). So kommt halt mehr Stoff an, wo dieser zwingend benötigt wird. Wir sind mit den grössten Risikogruppen (Ü75 + Vorerkrankte) hier schon komplett durch und nun in vielen Kantonen Ü65 an der Reihe. Die will man bis Anfang/Mitte Mai auch durchhaben.
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Ab Montag in den Biergarten. Juhuuu!
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Da liegst du natürlich richtig. Das ist definitiv eine weitere Dimension welche es zu berücksichtigen gilt.
Folgende offzielle Daten konnte ich ermitteln für die Woche 22.3. bis 28.3. für die ganze Schweiz
Anzahl neue Hospitalisierungen
ü80 69 (waren schon mal 577)
ü70 65
ü60 86
ü50 76 (waren schon mal 179)
ü40 39
ü30 22 -
Leider hier mal eine nicht so positive Einschätzung.
. Gestern kam ein Interview mit dem Chef der wissenschaftlichen Taskforce in der Schweiz. Da war auch das Thema Belegung Intensivbetten. Er warnt ausdrücklich davor, d.h. die Betten bald wieder übervoll sind.
... da denke ich immer, hei Risikogruppen sind ja bereits geimpft, sollte doch kein Problem sein.
Seine Aussage war, dass das Durchschnittsalter (oder Median, weiss nicht mehr genau) in der 2. Welle vor Weihnachten bei 55 Jahren war (ob Intensivplatz oder alle Patienten konnte ich leider so nicht raus interpretieren).
Ich kann die Aussage jedoch nicht überprüfen... Aber das wäre halt dann definitiv ein Argrument, dass man nicht weiter lockern kann, bis hier noch "Jüngere" geimpft sind.
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Ich habe heute Morgen ne E-Mail aus der KiTa erhalten, dass ab Montag der „Lolli Test“ starten wird.
Habt ihr mit euren Kids bisher Erfahrungen damit gemacht?

Ich vermute, dass die Kita des Öfteren in Zukunft geschlossen bleibt.

Sagte man nicht, dass Kinder unter X Jahre keine „Überträger“ sind
@DschorgoBei uns in der Schweiz waren ja seit Mitte Mai 20 die Kitas, Kindergärten und Primarschulen wieder offen. Und dies immer in Vollbesetzung. 5./6. Klässler müssen je nach Kanton (Bundesland) Maske tragen. Eltern haben keinen Zutritt mehr aufs Schulgelände. Seit Anfang Januar 21 wird nun flächendeckend getestetet (aber noch nicht so ausgiebig wie in Österreich). Man hat da nun schon mehr Ansteckungen erkannt, aber in den allerwenigsten Fällen waren das dann Cluster mit mehreren Betroffenen. Ob es jetzt an B117 liegt oder an mehr Testungen, die Tendenz geht wohl schon dahin, dass auch die Kinder unter 10 das Virus weiterbreiten. Ich kann im persönlichen Umfeld 2 Fälle, wo das 8 jährige Schulkind nachweislich die Eltern angesteckt hat in diesem Winter.
Für mich ist aber das Fazit immer noch klar. Es war zu 100% richtig, die Schulen offen zu lassen. Man sieht es z.B. im Verlgeich zu D, dass die Infektionszahlen in den letzten 3 Monaten nicht wirklich relevant höher waren als bei Euch. Deshalb bleib ich dabei: Die jüngeren Kinder sind nicht Treiber dieser Pandemie. Sonst hätten wir bei uns ganz andere Zustände. -
In der Schweiz im Februar und März eine deutliche Untersterblichkeit bei Ü65.
Dies aus 2 Gründen:
1. Aufgrund der Hygienemassnahmen ist dieses Jahr die Grippewelle ausgeblieben
2. Man stirbt nur 1*. Da 2020 eine Übersterblichkeit festgestellt wurde, können die älteren Menschen im Folgejahr nicht nochmals sterben. -
Abwasser deutet erneuten Anstieg von Corona-Infektionsfällen an
Laut Eawag, dem Wasserforschungsinstitut der ETH, deuten aktuelle Zahlen im Zürcher Abwasser auf einen Neuanstieg von Infektionsfällen im Einzugsgebiet der untersuchten Kläranlage hin. Im Juni hatte das Institut ein Projekt zur abwasserbasierten Epidemiologie zur Erkennung von SARS-CoV-2 gestartet. Bei dem Projekt geht es darum, mit dem Sammeln und Analysieren von Abwasserproben festzustellen, ob und in welchem Ausmass Menschen im Einzugsgebiet einer Kläranlage mit dem Virus infiziert sind.
Die Forscher können inzwischen von den Kläranlagen Werdhölzli in Zürich und Step de Vidy in Lausanne «beinahe Echtzeitmessungen» vornehmen. Damit lassen sich Infektionstrends ablesen, noch bevor herkömmliche Testergebnisse vorliegen. Werdhölzli deutet derzeit einen klaren Trend nach oben an. -
So noch ein Datenupdate vor Ostern aus der Schweiz
14-Tages Inzidenz: 272/100'000 (bei ü350 sollen über Verschärfungen diskutiert werden)
Primarschulen im Normalbetrieb (also volle Klassengrössen, das seit Anfang Mai 2020 durchgehend so), alle Läden, Museen, Zoos usw alles aktuell geöffnet. Restaurants leider nach wie vor geschlossen (nur Takeaway). Keine Testpflicht für den Besuch dieser Lokalitäten.Positivitätsrate: 3.5% aber mit Vorsicht zu geniessen (gestern 5.4%, Vorgestern 7,5), viele müssen einen PCR Test für ihre Osterferien machen.
R-Wert 1.19 (nach wie vor minimal steigend)
Todesfälle im 7 Tagesschnitt: unter 8 (stabil seit Anfang März)
KH Einlieferung im 7 Tagesschnitt: 52 (Anfang Februar auf dem Tiefststand 39)
Impfen kommt immer noch nicht so voll in die Gänge. Die nächsten 14 Tagen werden aber sehr grosse Mengen erwartet, schauen wir mal. Es sollen ab nächste Woche alle ab ü65 Impfen können.
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Hier mal ein Zitat vom Schweizer Gesundheitsminsister an der PK.... Der hat zum Glück den Blick auf die Realität noch nicht verloren.
Über Ostern ist schönes Wetter angesagt. Ein Journalist fragt, was Berset der Bevölkerung rät. Berset antwortet, er würde sich davor hüten, der Bevölkerung zu sagen, sie müsse zuhause bleiben. «Ich wäre jetzt auch lieber draussen als mit euch hier drin»
Die Situation solle die Menschen nicht am Leben hindern, man solle aber die Schutzmassnahmen einhalten. Er appelliere zudem an die Risikopersonen, auf ihren eigenen Schutz zu achten. -
Zum gerade zurück vom Zahnarzt und Zahnreingung. Da wurde beim Eingang einfach Fieber gemessen. Mehr nicht.
Ich finde es im Grundsatz ja gut, dass man mehr testet und es bei gewissen Einrichtungen auch eine Testpflicht gibt.
Aber bei Lokalitäten, die draussen sind oder man die ganze Zeit eine Maske an hat (z.B. Kleidergeschäft) ist diese Testpflicht echt überflüssig. Oder nützten jetzt die Masken doch nichts...
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@spock
Solange aussetzen bei U60 bis man die Zusammenhänge kennt. Also haben die Betroffenen Gemeinsamkeiten gehabt usw. Falls nix rauskommt, bleibts bei ü60, das ist ja eh die aktuelle ZG.