Ich sehe es eigentlich ziemlich simpel. Häufiges Handeln und Stockpicking läuft für die meisten am Ende schlechter als einfach den Markt zu halten. Und selbst die Mehrheit der professionellen Fonds schafft es langfristig nicht, ihren Vergleichsindex zu schlagen.
ETFs sind natürlich auch nicht komplett ohne Nachteile. Wie Effzeh sagt, die Stimmrechte bündeln sich bei wenigen großen Anbietern... Echte Probleme damit sind mir bisher aber nicht bekannt.
Dass der Großteil des ETF-Geldes von Kleinanlegern kommt, stimmt so meines Wissens auch nicht. Belehrt mich aber gern eines Besseren... ETFs werden von privaten und institutionellen Anlegern stark genutzt.
Und unabhängig davon haben Einzeltitel natürlich ihre eigenen Nachteile wie z.B. deutlich weniger Streuung, höheres Risiko und im Extremfall eben auch Totalverlust (Wirecard...). Deshalb bleibt ein breiter Welt-ETF für mich einfach die naheliegendste und günstigste Lösung.
Alles andere ist mehr Casino - und macht ja auch Spaß ![]()