Beim Zählen sind sie nicht die schnellsten, aber Musik haben sie drauf. Irgend ein obskures Label aus Philadelphia hat heute einen Sampler rausgebracht, der wohl irgendwie in Zusammenhang mit der Wahl stehen soll. Ist bloß aus meiner Sicht ziemlich misslungen.
Ok, ein Titel wie "Year of Decision" mag ja noch angehen. Bei "Satisfaction Guaranteed" hört der Spaß dann auf. Wessen Satisfaction den bitteschön? Und dann "TSOP, The Sound Of Philadelphia". Soll das etwa meinen "Donald Donald hast Du das gehört?" Ziemlich billig. Das allerletzte aber ist ein Stück wie "Dirty Old Man", da hört der Spaß endgültig auf für meine Begriffe.
Gesamturteil: Wird keine größeren Spuren in der Popgeschichte hinterlassen.
Beiträge von Johnny Kuster
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Der Blog von Nate Silver liefert tolle Hintergrund- und Begleitinformationen für Wahljunkies.
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Grade blauer Touchdown in Las Vegas, Führung ausgebaut
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Aktueller Fakt, getwittert von Nate Silver
"If Biden wins AZ, NV, MI and WI that's ballgame. He could lose PA, GA and NC and he'd still have 270"
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Soeben Biden in Wisconsin hauchdünn in Führung gegangen, da ein großer Batzen von Stimmen für ihn aus Milwaukee dazugekommen sind. Wisconsin aber weiterhin too close to call. Innerhalb der nächsten 30 Minuten laut CNN weitere signifikante Updates aus Wisconsin zu erwarten.
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Florida offenbar absolute Sondersituation auschließlich wegen krasser Biden-Schlappe in Miami-Dade. Biden sonst in Florida stärker als Clinton. Miami -Dade sagt nichts (ok ist Hoffnung) über NC, PA oder OH.
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Aber man muss eigentlich immer so bis 3-4 Uhr wach bleiben
3-4 Uhr aufstehen könnte dieses Mal möglicherweise die bessere Strategie sein.
Hier der definitive State-by-State-Guide für Dienstagnacht
-> Wenn es eine enge Wahl wird wird und die selben drei Staaten knapp und entscheidend werden wie 2016 (MI, WI und PA), dann kann es eine sehr lange Nacht werden.
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Also hier in Südtirol laufen viele selbst im Freien noch mit Mund-Nasen-Masken rum , manchen fahren damit selbst im Auto. Das macht mir regelrecht Angst und signalisiert eine fiktive (?) Bedrohungssituation, die ich schwer einschätzen kann. Da bin ich froh , wenn ich ab Montag wieder in heimischen Gefilden bin.
Kann man natürlich so sehen, in Südtirol (7-Tages-Inzidenz 1) Urlaub machen und froh sein wenn man wieder in Bayern (7-Tages-Inzidenz 4, Tendenz steigend) oder Baden-Württemberg (7-Tages-Inzidenz 4, Tendenz steigend) angekommen ist.
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Vor ein paar Wochen gab es doch mehrere Großdemos mit Zehntausenden Menschen in diversen Städten.
Konnte man in der Statistik der Neuinfektionen diesbezüglich irgendetwas herauslesen?Nein konnte man nicht, was aber auch kein Wunder ist, da es in D praktisch keine Open-Air-Infektionen gibt (ich weiß, starke Behauptung, is aber so). Für jeden etwas dunkler gefärbten Landkreis in den Inzidenz-Karten sind konkrete Spreader-Events nachweisbar, die immer das Merkmal "geschlossener Raum" gemeinsam haben.
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Mir geht es drum, sich auch mal andere Argumente anzuhören.Deswegen verstehe ich das für mich als Denkanstoss auch gewisse Dinge zu hinterfragen.
Ich finde gut, dass dort auch mal Quellen genannt werden, um eine Begründung für diese Argumente nachlesen zu können.
Immerhin bist du der lebende Beweis dafür, dass regelmäßiges Scheißefressen ("mal andere Argumente anhören") tatsächlich das Gehirn schädigt.
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https://www.uni-bonn.de/news/111-2020
Heinsberg Studie veröffentlicht. Ich hatte noch keine Gelegenheit zum lesen...
Die Studie bezieht sich übrigens nicht, wie die Studienüberschrift vorschwindelt, auf den Kreis Heinsberg, der 254.000 Einwohner hat, sondern nur auf dessen Gemeinde Gangelt (A total of 600 randomly selected households in Gangelt were written to and asked to participate in the study.), die 12.000 Einwohner hat und innerhalb des Hot-Spot-Kreises nochmal eine besonders schwer betroffene Hotspot-Gemeinde darstellte. Wie repräsentativ Erkenntnisse aus genau dieser Extrem-Gemeinde für den Rest des Landes sind, bleibt durchaus fraglich.
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Mich ärgert halt nur , wie´es in NRW und Berlin gehandhabt wurde und wird......Wie es in anderen Bundesländern aussieht , weiß ich nicht , ich kann nur für Brandenburg sprechen . Mir würde im Leben nicht einfallen , da was zu beantragen , wenn ich es auch so hin bekomme -und mit der KuG Regelung ist man ja den Firmen sehr weit entgegengekommen , dazu die Regelung bei Betreuung von Kindern unter 12 wenn die Kita oder Schule zu hat .
Für die , die es wirklich brauchen ( kleine Läden , Kneipen ) ist das vollkommen in Ordnung , aber so zieht es eben auch alles andere an Gesocks nach , die davon was abhaben wollen , obwohl die von Corona gar nicht tangiert werden , und noch Schlimmer , es beantragen Leute , die gar kein Gewerbe haben -einfach so ( in Berlin etliche Fälle )Klar die bösen Berliner.
Als Brandenburger wäre ich angesichts der Vorkommnisse damals bei den Oderflut-Entschädigungszahlungen aber vielleicht doch etwas leiser. -
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hat einer schon die aktuellen zahlen von heute analysiert ?
Nicht so einfach, die Updatequalität ist teilweise unterirdisch. In Berlin haben sie jetzt grade mal von heute auf morgen einfach die Kriterien geändert, hier ist also kein seriöser Tagesvergleich möglich.
Für NRW stellt das dortige Gesundheitsministerium auf dieser Seite täglich um ca 10/11 Uhr Zahlen auf Stadt- bzw. Landkreisebene bereit, die ich seit ungefähr 10 Tagen verfolge und auswerte. In der vorigen Woche machten die einen sehr fundierten Eindruck, leider ist dann aber am Wochenende alles aus dem Ruder gelaufen weil manche Gesundheitsämter einfach nicht gemeldet haben.Die Zahlen von gestern und heute dürften aber wieder einigermaßen Qualität haben und müssten wochenendbereinigt sein.
Zusammenfassung basierend auf genannter Quelle:
Landesweiter Infektionszuwachs in NRW +8 % in 24 Stunden. Das ist deutlich besser als vorige Woche wo wir bei Tageszuwächsen von 20-30% waren, aber noch nicht gut genug.Gute Nachricht: Der besonders stark verseuchte Kreis Heinsberg (Achtmal so stark betroffen wie das Land NRW) zeigt schon seit Tagen nur noch relativ geringe Zuwächse zwischen 2% und 5% pro Tag. Dort wird die Sache schon länger als anderswo intensiv bekämpft und dort wird auch viel getestet. Für meine Begriffe ein Hoffnungsschimmer.
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Mit einem Einreiseverbot aus China hätte man schon ein Zeichen setzen können
Ja, ein Zeichen. Bloß, weißt du wie stark Norditalien und China miteinander verwachsen sind? Beispiel Prato (nur EINE Stadt) laut Wikipedia:
"Von 190.000 Einwohnern sind nach Angaben des Magazins Die Zeit aus dem August 2014 demnach 34.000 Einwanderer und knapp die Hälfte davon Chinesen,[3] nach anderen Angaben 50.000 Chinesen[4]"
Und dann überlege mal wieviele Chinesen und Italiener im November und Dezember zwischen Italien und China hin und her geflogen sind, bevor irgendendetwas zu der Seuche bekannt wurde. Im Klartext: Italien war von Anfang an nicht zu verteidigen. Und damit in der Folge jedes andere europäische Land natürlich auch nicht.
Und Trumps "frühe" Reaktion mit dem Travel Ban für Chinesen hat bekanntlich für Seattle super funktioniert, Seattle ist auch eine stark mit Asien vernetzte Stadt. -
Gibt es irgendeinem logischen Grund, warum es in einer Stadt wie Shanghai bei diesen wenigen Fällen bleiben sollte? Ich möchte es ja gerne glauben, aber verstehen tue ich es aktuell nicht und sonderlich großes Vertrauen in die chinesische Informationspolitik habe ich auch nicht. Freue mich sehr, wenn ich mit meiner Skepsis falsch liege.
Ja sehr merkwürdig. Trotzdem, es dürfte unmöglich sein, zu verschleiern, wenn die Situation in einer international vernetzten Stadt wie Schanghai irgendwie kritisch wäre. Da sitzen jede Menge Expats, da würde mit Sicherheit was nach draußen dringen.
Wir haben jede Woche eine Telko mit Leuten in Shenzhen, auch zig Mio Einwohner, die berichten auch glaubhaft, dass bei ihnen aktuell alles ok ist. Kleiner Hoffnungsschimmer also. -
Ich glaube Lehmann und du habt beide nicht verstanden um was es zur Zeit geht und was die aktuellen Massnahmen bewirken sollen...
Ich verstehe, worum es zur Zeit geht und befürworte hundertprozentig die aktuellen Maßnahmen. Wie ich auch geschrieben hatte.
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Nominiert Jens Lehmann!
Eher eine Falschberufung. Er spricht vollkommen zu Recht das Dilemma an, vor dem wir, die Unterstützer und Befürworter der aktuellen Maßnahmen in zwei bis drei Wochen möglicherweise stehen, wenn wir manche Maßnahmen wieder zurücknehmen werden MÜSSEN. Glaubt zum Beispiel allen Ernstes jemand, wir können einen großen Teil der Wirtschaft in D so zielgenau runterfahren, dass die Nahrungsmittelversorgung (und meinentwegen auch die Klopapierversorgung) nicht irgendwann gestört wird? Das wird auf Dauer nicht gehen.