wenn die Klügeren nachgeben, regieren die Dummen ![]()
Beiträge von gandalf
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Mir stellt sich die Frage nicht.
Du solltest mal etwas tiefer in die Materie eintauchen, dann könntest Du auch ideologisch verblendete Aussagen wie "Strom 100% regenerativ" besser beurteilen und würdest Dich nicht fragen, wieso es keiner macht.
Leider geht bei unserer Politik beinahe immer vorrangig um die Wiederwahl.
Wieso es keiner macht?
Die Frage hast du dir doch mit dem letzten Satz selber beantwortet.
Ein Umstieg kostet sehr viel Geld, vernünftige langjährige Planung, Überzeugungskraft und wahrscheinlich auch Wählerstimmen und eventuell sogar ein paar Oldschool-Unternehmen.
Welcher Politiker setzt schon für langfristige Ziele seine Wiederwahl aufs Spiel?Die sind ja nicht einmal in der Lage notwendige Stromtrassen kurzfristig (also unter 20 Jahren) zu planen und zu bauen oder eine Gleisanbindung an einen Tunnel nach Österreich in 20 Jahren zu bauen.
Ist für mich trotzdem kein Grund den Teufel mit dem Beezlebub auszutreiben

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Vielleicht ist das auch sein Ansatz
Übrigens, schöner whataboutism den du da grade betreibst
eigentlich nicht, denn zu einer Diskussion über deinen Ansatz hab ich nur einfach keine Lust, weil da 2 grundsätzlich unterschiedliche Einstellungen zum Leben aufeinandertreffen und mir die Diskussion damit vollkommen sinnlos erscheint.

Das hat mit whataboutism so gar nichts zu tun, ich lass dir gerne deine Meinung und hab einfach eine völlig andere

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Ja nee, is klar. Das ist aber auch Wortklauberei, es ist scheißegal, ob das jetzt unter die eine oder andere Definition davon passt.
Die Position der Protestler ist "Die Menschen müssen ihr Verhalten umstellen, um den Klimawandel zu besiegen".Meine Position ist "Eine angestrebte Verhaltensänderung wird nichts bringen, (unter anderem) weil die meisten die Verhaltensänderung nur bei anderen anstreben und nicht bei sich selbst."
Und dann ist es doch ein schöner Beleg für die Validität dieser Aussage, wen man denen vorhält, dass sie sich selbst auch nicht umweltfreundlich verhalten. Ob das jetzt unter die Definition von Whataboutism passt oder nicht

Es ging aber gar nicht um dich, sondern um dannyfcb...

insofern ist mir das vollkommen egal, was dein Ansatz ist

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Es geht darum, dass diese Protestler von allen anderen verlangen, ihr Verhalten umzustellen, aber selbst nicht gewillt oder in der Lage dazu sind, selbst kleinste Änderungen an ihrem vorzunehmen.
Die grundsätzliche Aussage, der Klimawandel ist kacke und es wäre am besten ihn so weit wie möglich abzuschwächen, wird dadurch nicht infrage gestellt, wenn man denen ihre eigene Inkonsequenz vorhält.https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism
Zitat von wikipedia.deWhataboutism (aus dem englischen What about ...? = „Was ist mit ...?“ und dem Suffix -ism = „-ismus“ zusammengesetzt) ist eine oft als unsachlich kritisierte Gesprächstechnik, die unter diesem Namen ursprünglich der Sowjetunion bei ihrem Umgang mit Kritik aus der westlichen Welt als Propagandatechnik vorgehalten wurde. Es bezeichnet heute allgemein die Ablenkung von unliebsamer Kritik durch Hinweise auf ähnliche oder andere wirkliche oder vermeintliche Missstände auf der Seite des Kritikers.
Zitat von wikipedia.deDas Ziel des als rhetorisches Mittel eingesetzten Verfahrens ist oft, die Position des Gegners zu diskreditieren, ohne seine Argumente zu widerlegen. Als klassisches und zum Sprichwort gewordenes Beispiel des Whataboutism gilt der in der Sowjetunion als Erwiderung auf Kritik am Sozialismus häufig geäußerte Satz „Und in Amerika lynchen sie Schwarze“.[4][5]
Dieses Verhalten bleibt dem Gesprächspartner die sachliche Antwort auf seine Kritik schuldig, kann aber auch die Korrektheit der Vorwürfe direkt oder indirekt eingestehen. Die oft vorwurfsvoll geäußerte Frage spricht dem Kritiker in der Regel die Berechtigung zu seiner Kritik ab.[3][6][7]
Whataboutism ist ein Spezialfall des tu quoque (lat. du auch, Bezeichnung für einen Gegenvorwurf), das eine Unterart des Ad-hominem-Arguments ist.[8]
Ist natürlich sehr hilfreich auf die Wortherkunft aus den 90ern zurückzugreifen, wenn man die heutige Benutzung des Wortes erklären will
Hast du aber geschickt so verkürzt zitiert, dass es deine Aussage unterstützt, Respekt

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Logik!?!

Ich schrob es schon.
Aktuell gibts das Problem mit dem Atommüll und das Problem der Erderwärmung.
Eventuell könnte man das Problem der Erderwärmung in den Griff bekommen bzw. ablindern.Ich glaub das wäre ein guter Grund zumindest mal drüber nachzudenken.
Stellt sich halt die Frage warum, wenn man mit Wind, Sonne und Wasser andere Energieträger hat, die man
ohne die Müllproblematik und im Bezug auf Wasser und Wind auch ohne teure gefährliche Rohstoffe, nutzen kann.
Es geht ja nicht nur darum kurzfristig irgendwelche Klimaziele zu erreichen, um wiedergewählt zu werden, sondern darum perspektivische Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. -
Whataboutism bedeutet, dass man mit irgendwas völlig anderem ankommt, was mit der eigentlichen Thematik nichts zu tun hat. Das ist aber hier nicht der Fall, sondern es wird drauf hingewiesen, wie inkonsequent einige der Protestler sind. Wie ich schon sagte, immer schön mit dem Finger auf andere zeigen und von denen eine Änderung des Verhaltens fordern.
naja, nicht wirklich.
whataboutism bedeutet vor allem mal, dass man die Aussagen/Ansichten des Gegenüber dadurch versucht abzuschwächen, dass man ihm vorwirft sich nicht selbst an diese zu halten.
Das ist halt einfach nur populistisch, weil die Aussage/Ansicht nicht dadurch falsch wird, dass sich der Verfasser selbst nicht daran hält oder danach handelt.
Alleine nur die Ansicht, dass jemand, der gegen die Klimapolitik demonstriert, gar kein Plastik mehr benutzen darf, ist schon an Dämlichkeit kaum zu übertreffen.

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Ja, es wurde eine Entscheidung getroffen. Man hatte sich ja auch eine Vorreiterrolle in der Welt gewünscht.
Aber das ist nun überhaupt nicht eingetreten. Weltweit ist Deutschland da (außer Belgien) allein unterwegs.Da ringsum überall Atommeiler stehen, ist das Risiko ja auch eher ein zu vernachlässigendes Argument.
Das Müllproblem haben wir eh an der Backe.Es ist ja auch nicht über den Einstieg in die Atomenergie zu reden, sondern, ob der Ausstieg wirklich sinnvoll bzw. ggf. zu verschieben ist.
Da muss man dann halt abwägen. Aber Horrorszenarien zu sehen und zu beschreiben aufgrund des CO2-Ausstoßes und auf der anderen Seite nicht mal über das Thema zu diskutieren, ist in meinen Augen nicht nachvollziehbar, zumal Merkel den Ausstritt eh nur wegen des Wählerzuspruchs seinerzeit eingeleitet hat.
Also auch wenn man es nicht gerne hören will, das Risiko ist eben nicht unbedingt ein Störfall ala Tschernobyl oder Fukushima, sondern der strahlende Müll, den man über Jahrhunderte an der Backe hat und der sicher verwahrt werden muss.
Und dafür gibt es bisher weltweit keine echte Lösung. Zumindest keine mir bekannte.Das Problem wird seit 50 Jahren weltweit aufgeschoben und darauf gehofft, dass sich irgendwann eine technische Lösung ergibt. Die ist aber nicht in Sicht, weil man es wie immer als Staat nicht selber in die Hand nimmt, sondern hofft, dass die Energiewirtschaft dafür eine Lösung findet.
Die hat aber kein Interesse daran, weil das nicht unerheblich Geld kostet, dass sie selber zahlen müsste.Aus welchem Grund sollten diejenigen, die mit Blick auf ihre Zukunft die Klimapolitik kritisieren, denn ernsthaft die Atomenergie ins Spiel bringen, die für die nächsten Jahrhunderte Probleme mit sich bringen wird?
Man treibt doch den Teufel nicht mit dem Beelzebub aus
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Guter Vorschlag!
Wenn man den CO2-Ausstoß ernsthaft reduzieren will, darf man auch das Thema Atomkraft nicht tabuisieren.
Was wird an dem Thema denn tabuisiert?
Es wurde eine Entscheidung getroffen.
Die einzig wichtige noch zu entscheidende Frage ist, wo der ganze Müll nun eigentlich endgelagert werden soll.
Ich warte immer noch darauf, dass sich da Freiwillige melden, die den Müll gerne in Ihrem Keller liegen haben möchten.
Komischerweise scheinen die Gemeinden und Bundesländer, die den Müll produzieren oder von der Müllproduktion profitieren, kein Interesse daran zu haben, ihn auch zu entsorgen.
Der Landkreis Koblenz scheint sich hier aber gerade beworben zu haben, mach doch mal eine Umfrage, wie viele der Einwohner des Landkreises dazu bereit wären, ein Endlager in der Nachbarschaft zu haben

Solange keine vernünftige Lösung für die Atommüllproblematik gefunden ist, mag die Atomstromproduktion unter CO²-Aspekten zwar der Reduzierung dienen, schafft aber eben ganz andere Probleme, die nun wirklich nicht zu vernachlässigen sind.
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bei doppelt so lange wie Pek noch hat, dachte ich eher an 20

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ihr nimmt das alles vielzuernst! diese welt is verdammte scheiße und daran is nix zu ändern, man muss nur eigenen weg dadurch finden

Das mag vllt. für Menschen in deinem Alter so sein, ist aber für diejenigen, die noch mehr als doppelt so lange wie du auf dieser Erde leben wollen, eventuell keine annehmbare Option

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ob WeltWoche.ch nun als seriöse Quelle taugt sei mal dahingestellt . . ..

Vom Autor mal ganz zu schweigen

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Die macht bei RTL neuerdings auf seriös.
ok, dann ist die jetzt auch aussem Osten abgewandert

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Mir reicht Olaf Schubert

Cindy aus Marzahn

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Ja genau, es kommt nicht drauf an, was gemacht wird, sondern wer etwas macht, gell?

Also Entschuldigung, das wäre für mich auch kein Krawall, wenn es der Höcke oder die Weidel persönlich gemacht hätten

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Also eigentlich habe ich genau das Gegenteil geschrieben...
Natürlich macht kein anderer mit, das ist doch allen klar.
Das ist noch lange kein Grund dafür, nicht das zu tun, was man für richtig hält.

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eine kreuzung

Also wenn das Krawall ist, dann ist Schweinefleischessen Völkermord

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Nein, die wollen noch größeren Unsinn. Um die zumindest ein bisschen zu beschwichtigen, haben die Politiker jetzt eben ein paar Alibimaßnahmen umgesetzt, so funktioniert Politik doch im allgemeinen

Tja, so funktionierte sie lange Jahre. So funktioniert sie auch jetzt noch bei der Generation 65+.
Nur sterben die eben alle und inzwischen geben sich ein Großteil der Leute mit so einem halbgaren Scheiß eben nicht mehr zufrieden
Und das auf beiden Seiten der Mitte. -
Krawallmachen ist für dich politisches Engagement?

Wo war denn Krawall?