und Gratulation.
Beiträge von Zumsel
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Ich gehe auf so ziemlich jeden einzelnen Punkt von Palmer ein, dessen Statement du ja offenbar für stark hälst.
Deine Auseinandersetzung mit meinen Argumenten beschränkt sich darauf, ein einzelnes Wort herauszupicken und das nächste Zitat einer Figur aus dem linken Spektrum zu posten, die zuletzt in AfD-Kreisen wider Willen gefeiert wurde.
Ich finde und fände es auch nicht ok, wenn man so einen Scheiß privat schreibt, aber das sieht die Sarah ja auch anders.
Ich komm damit klar, wir können es gern auf sich beruhen lassen, passt schon.

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"dass dich keiner leiden kann, stand wohl nicht im business-plan"

Danke. Waren das Mainzer Fans?
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Schönes Statement von Boris Palmer (OB Tübingen/ Die Grünen):
" @cancel Culture
Lehmann weg. Aogo weg. Ist die Welt jetzt besser? Eine private Nachricht und eine unbedachte Formulierung, schon verschwinden zwei Sportler von der Bildfläche. Nun schaue ich mir das nie an und vielleicht sind Sportler auch nicht immer die besten Kommentatoren. Aber der Furor, mit dem Stürme im Netz Existenzen vernichten können, wird immer schlimmer. Cancel culture macht uns zu hörigen Sprechautomaten, mit jedem Wort am Abgrund. Ich will nicht in einem solchen Sprachjakobinat leben"

Es verschwinden keine zwei Sportler, sondern zwei Kommentatoren. Ich denke auch nicht, dass sie nie mehr einen Job erhalten werden. Beide sind nach jahrelangen Karrieren im Profi-Fußball bestens situiert und milllionenschwer. Da von Stürmen, die Menschen vernichten zu sprechen, ist absurd. Vielleicht wäre es auch hilfreich, bei denjenigen anzusetzen, die so einen geistigen Dünnschiss verzapfen wie Lehmann und nicht nur die Reaktion von Hertha und Sky an den Pranger zu stellen.
Aber immer schön das rechte Narrativ von der Cancel culture weiter tragen, das ist wichtig. Während die Bundesregierung Beauftragte für Antiziganismus beruft, auch weil "Zigeuner" gerade wieder salonfähig wird als Beleidigung, stellt man lieber den Umgang mit Medienprofis infrage, die "Qotenschwarzer" oder "Zigeuner" anstatt die gesellschaftlich Ächtung solcher Begriffe mitzutragen.
Meiner Erfahrung nach geht der körperlichen Gewalt geht häufig die Verbale voraus, oder sie geht mit ihr einher.
Vielleicht kann man einfach anstandshalber auf die Verwendung gewisser von Minderheiten als diskriminierend empfundener Begriffe verzichten im Sinne von Sozialverhalten. Oder ist die Welt besser, wenn unwidersprochen in der Öffentlichkeit Begriffe verwendet werden, bei denen es breiter gesellschaftlicher Konsens ist, sie besser zu meiden.
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ich finde schon das der vergleich etwas hinkt. Das eine ist doch eher allgemein und das andere persönlich mit namen.
will mich jetzt nicht auf seite vom milliardär positionierenKann ich nachvollziehen, ist sicher etwas dran. Denke aber auch, es muss Hopp klar sein, dass er viele Leute trifft, er über ein paar Tausend Idioten im Gästeblock spricht.
Mich nervt einfach, dass er selbst ständig die Nerven verliert und Kraft seines Einflusses, seiner Medienpräsenz und nicht zuletzt seines Geldes, auf der einen Seite selbst übergriffig agiert, Leute angreift, beschallt und verklagt und sich auf der anderen Seite als Opfer sieht.
Ich könnte auch gut ohne die Sprechchöre gegen ihn leben, finde es jedoch positiv, dass es ihm am Ende eben doch nicht gelingen wird, die Kurven mundtot zu machen.
Wie stand es vor Jahren schon sinngemäß auf einem Spruchband: " Es stand wohl in keinem Businessplan, dass wir dich scheiße finden."

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Wenn man Milliardär ist, darf man Fußballfans als Idioten bezeichnen und wird nicht belangt.
Wenn Fußballfans denselben Milliardär als Hurensohn schelten, springen ihm integere Ehrenmänner wie Hoeneß und Rummenigge zur Seite und verurteilen die Übergriffe.
Sowas kann es doch garnicht geben in einem Rechtsstaat.

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Metzelder war jahrelang "Schutzengel", d. h. Unterstützer und Mitfinanzierer der Organisation "Roter Keil", die sich für Kinderrechte und gegen Kinderprostitution einsetzt.
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Alles klar, danke. Dachte auch schon...

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Verstehe ich dich richtig: wenn Personen etwas Gutes getan haben oder etwas geleistet haben, haben sie ein größeres Anrecht als "low performer" oder no names, etwas unangemessen zu sagen und/oder verdienen mehr Respekt und Nachsicht bei Fehltritten aufgrund ihrer Verdienste für die Gesellschaft?!
Dietmar Hopp wäre begeistert.
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Gibt keinen Sinn. Natürlich gelten die Lockerungen nur für vollständig geimpfte, steht ja auch so in der Meldung und die sollen ihre Kinder halt zu Hause lassen. Na klar.

Es gibt aktuell reichlich Einschränkungen der Grundrechte aufgrund der Corona-Pandemie. Nun ist die Regierung der Meinung, dass die Aufrechterhaltung dieser Einschränkungen für vollständig Geimpfte nicht nachvollziehbar und verhältnismäßig ist, folgerichtig erhält der genannte Personenkreis die zuvor eingeschränkten Rechte zurück.
Das halte ich für absolut logisch und nachvollziehbar, das muss man ja so nicht teilen, aber logisch, stimmig und nachvollziehbar ist es mitsamt der Erklärungen, die beispielsweise die Justizministerin gegeben hat, allemal.
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Zumsel , ganz ehrlich , weil es einem bei aller Wertschätzung der Frau langsam auf die Nüsse geht .Wer sich bei " Liebe Zuschauer " oder " Werte Patienten " ausgegrenzt fühlt - bitte . Es gibt schon Anreden , da macht das meiner Meinung nach Sinn , die Frauen auch sprachlich gesondert anzusprechen , allerdings wird mittlerweile bald jede Anrede verstümmelt .
Waldi Hartmann hat seine Zuschauer auch immer so begrüßt , und nie ein Shitstorm deswegen erleiden müssen , weil sich irgendeine Freundin von Alice Schwarzer ausgegrenzt fühlte.
Wenn in den Medien grad mal wieder von einem Einbruch die Rede ist , entkamen meist die " Täter " , aber nie die " Täter* innen " .
Vielleicht wird dieser ganze Gendermist im Laufe der nächsten Generationen völlig normal - dann bitteschön .
*offtopic*
Ganz ehrlich: du hast entweder keine Ahnung oder keine Interesse daran, worum es beim Thema gender bzw gendergerechter Sprache überhaupt geht - oder beides.Wäre "Der Gendermist geht mir auf die Nüsse, vielleicht ist das im Laufe der nächsten Generation völlig normal, wenn sich bis dahin jemand ausgegrenzt fühlt, bitte schön." denn auch deine Antwort, wenn sich jemand, der bei dir seine Ausbildung macht oder arbeitet, ein Familienmitglied, dein eigenes Kind, oder jemand aus dem Forum hier mit den ganzen echten Männern sich dir anvertrauen würde, indem er/sie sagt:"Ich fühle mich wie gefangen in einem falschen Körper. Mein natürliches, körperliches Geschlecht entspricht nicht meinem Empfinden, meinem Selbstkonzept. Bitte hilf mir"?
Es ist gesellschaftliche Realität, dass es solche Menschen gibt, auch wenn du vielleicht noch nie jemanden wie geschildert begegnet bist (oder es nicht wusstest/gemerkt hast) oder nie Leute mit nicht-binärer Geschlechter Identität getroffen hast. Natürlich ist es eher eine Minderheit, aber zeigt sich nicht das Maß an Toleranz und Empathie, an sozialer Intelligenz einer Gesellschaft gerade im Umgang mit Schwachen und Rundgruppen?
Genau um solche Menschen bzw. dem gesellschaftlichen Umgang mit Ihnen und Möglichkeiten, Ihrer Existenz auch sprachlich gerecht zu werden, geht es unter anderem bei Thema Genderstern und gender gerechter Sprache, das meint das Geschlecht "divers" in Stellenanzeigen. Das wichtigste im Umgang mit solchen Menschen ist das Gefühl der Akzeptanz und Toleranz, allein die Diskussion um möglich sprachliche Transformationen zugunsten dieses Perosnenkreises, denn Ablehnung und Ausgrenzung erleben sie alltäglich zuhauf.
Das geht weit über die "Wertschätzung der Frau", diese Fom der klassischen Gleichberechtigung und die Nutzung der weiblichen Form hat längst Eingang in die Landesgleichstellungsgesetze gefunden.Selbstverständlich muss man das nicht gut finden, aber ein bisschen mehr als "das gab's früher auch nicht" und "das habe ich anders gelernt, bitte keine Veränderung" darf es in meinen Augen gern schon sein.
Man kann deine Haltung in der Frage (auch als Mann) getrost als reaktionär bezeichnen, auch wenn das neulich von @schnudi sicher eher ironisch-humorig gemeint war.
Wenn du Interesse an einem Austausch darüber hast, können wir da gern mal bei Gelegenheit bei einem Bier in echt darüber sprechen.

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Alles gut, kein Ding.
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Auf volksverpetzer.de gibt es eine umfangreiche Recherche zu den Hintergründen und möglichen Motiven, Strategien und Zusammenhängen rund um #allesdichtmachen.

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Wieso kann es keine sachliche "Kritik" an gendergerechter Sprache geben, die über eine übertriebene und absichtliche(?) Falsch- Verwendung hinaus geht?
Das ist in meinen Augen weder kreativ oder lustig, sondern einfach nur destruktiv und wenig wertschätzend gegenüber den Menschen, die sich für dieses Thema stark machen.
Liebe Grüße auch an Friedrich Merz.
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Gibt es irgendwo eine Seite wo ich die tägliche Entwicklung der Inzidenz in einem Landkreis oder einer Stadt in einer Tabelle oder Grafik sehen kann? Finde gerade nix
Bei Telegram (!) gibt es einen ziemlichen guten Covid-Bot. Da gibt's du den Kreis oder die Stadt ein und du bekommst tagesaktuell als RKI-Daten gut aufbereitet, hat auch eine Abo-Funktion.
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inwiefern?
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Sancho wird gehen, egal, ob CL-Quali oder nicht.
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Guter Auftritt heute, geschlossene Mannschaftsleistung, es macht Spaß zu sehen wie sich jeder in den Dienst des Teams stellt und arbeitet. Ohne große individuelle Fehler in der Defensive kann man halt auch zu Null spielen und nach vorne geht mit Sancho und Rapha sowie den formverbesserten Reus, Reyna und Dahoud sowie dem Viech in der Mitte immer was. Selbst wenns am Ende nicht die CL-Quali wird: die Entwicklung geht in eine gute Richtung.
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Ja, das habe ich verfasst. Manchmal wünsche ich mir auch etwas mehr Gelassenheit, wenn es um die lieben Nachbarn geht.
