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Beiträge von Lars79

  • Der Laberfred!

    • Lars79
    • 7. Dezember 2006 um 22:47
    Zitat von Valderama

    lars frag mal den bomber:winke:

    hatte ich schon erledigt!

  • Der Laberfred!

    • Lars79
    • 7. Dezember 2006 um 22:44
    Zitat von Bine

    nabend:winke: :winke: ich glaub der Winter kommt doch noch:rolleyes:

    vorhin bei Wetter - morgen Fön in Bayern ... bis zu 18 Grad ... Biergarten allez :mrgreen:

  • Mexiko denkt an Klinsmann

    • Lars79
    • 7. Dezember 2006 um 22:05

    ich stells mal hier rein

    Zitat

    VERHANDLUNGEN GESCHEITERT
    Klinsmann gibt US-Nationalteam einen Korb

    Jürgen Klinsmann wird nicht Trainer der US-Fußballnationalmannschaft. Das teilte ein Sprecher des US-Fußballverbandes USSF am Abend in Lake Buena Vista im US-Staat Florida mit. Eine offizielle Erklärung werde folgen, kündigte er an.

    Lake Buena Vista - Klinsmann habe sich zurückgezogen, nachdem monatelange Gespräche über seine Vorstellungen zu keiner Vereinbarung geführt hätten, hieß es. Klinsmann, der die deutsche Mannschaft mit neuen Methoden zum dritten Platz bei der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft führte, galt als Favorit für die Nachfolge des zurückgetretenen Trainers Bruce Arena. Unter dessen Führung war das US-Team bereits in der WM-Vorrunde gescheitert.

    Klinsmann hatte immer betont, dass er den Trainer-Job nur dann macht, wenn er konzeptionell im Verband mitwirken und bei Strukturfragen mitbestimmen kann. Spekulationen, er fordere zu viel Geld, hatte er bisher immer zurückgewiesen.

    Seinen Vertrag als deutscher Nationaltrainer hatte Klinsmann nach der WM nicht verlängert und angekündigt, eine Auszeit bis mindestens Ende des Jahres nehmen zu wollen. Klinsmann lebt zur Zeit mit seiner Familie in Kalifornien - unweit eines oft genutzten Trainingsgeländes des US-Fußballteams.

    http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,453256,00.html

  • Im Zweifel gegen den Fußballfan

    • Lars79
    • 7. Dezember 2006 um 15:13

    ich poste den Artikel auch hier mal:

    heute im Tagesspiegel (http://www.tagesspiegel.de/dritte-se...06/2947978.asp v. 07.12.2006)

    Zeigen, wer die Macht ist

    Sie suchen die Konfrontation, aber mit Gewalt wollen sie nichts zu tun haben: Ultras – Fußballfans der etwas radikaleren Art

    Von Lars Spannagel

    Sechs Wochen lang hießen die Gegner nur Wuppertal, Lübeck oder Borussia Dortmund II. War alles Vorgeplänkel. An diesem Tag aber geht es nach Berlin, zu Union. Ein Ostderby für den 1. FC Magdeburg, wie in alten DDR-Oberliga-Zeiten. An diesem Tag muss man sich beweisen, zeigen, wer die Macht ist. Auf dem Platz, das sowieso, aber auch drum herum.

    Der Zuschauerblock, in dem Steven, Zunge, Tom und die anderen Magdeburger Ultras stehen, tobt, als die Mannschaften aufs Feld kommen. Raketen fliegen auf den Platz, die Magdeburger verschwinden im dichten Rauch der bengalischen Feuer. Die Polizisten, die an beiden Seiten des Gästeblocks wie eine grüne Wand stehen, können kaum erkennen, was einzelne Fans machen. Kurz darauf stürmen die gepanzerten Beamten die Stehplatzreihen, sprühen Pfefferspray und zerren die Raketenschützen aus der Masse. „Zick-Zack-Bullenpack“ gellt es den Polizisten hundertfach entgegen, dann haben sie sich in die Mitte der Fans gedrängt. Das Regionalligaspiel kann angepfiffen werden.

    Bei Fußballspielen in den unteren deutschen Ligen stoßen jedes Wochenende Welten aufeinander. Polizei und Ordner, die für Sicherheit auf den Rängen sorgen sollen, auf der anderen Seite Fans, denen die wilde, ungezügelte Stimmung im Stadion und die Konfrontation mit dem Gegner über alles geht. Woche für Woche bewegt sich der Fußball auf einem schmalen Grat zwischen Stimmung und Chaos, Euphorie und Gewalt.

    Die Schuld dafür wird meist bei den Ultras gesucht. Ultra steht nicht für ultra-gewalttätig oder ultra-rassistisch. Es handelt sich vielmehr um meist junge Männer, für die Fußball mehr ist als 90 Minuten am Samstagnachmittag. Für die er eine Religion ist.

    In dieser Religion sind Fußballspiele Gottesdienste, zu denen Leuchtraketen und bengalische Feuer gehören wie Weihrauch zu einem katholischen Hochamt. Steven, Zunge und Tom, Mitglieder der beiden Magdeburger Ultra-Gruppen Blue Generation und Commando East Side, sprechen noch Wochen später von jenem Spiel im November bei Union. „Ein Auswärtssieg, 2 : 1 in einem Ostderby, unter Flutlicht – nahezu perfekt“, sagt Zunge, er ist 26. Ein paar Raketen waren inmitten von Union-Fans eingeschlagen. „Ein Betriebsunfall“, sagt der 20-Jährige, der sich Steven nennt. Ihre richtigen Namen wollen die drei nicht in der Zeitung lesen, fotografiert werden erst recht nicht. Dem Gespräch haben sie erst nach langem Zögern zugestimmt.

    Nicht nur die Magdeburger Ultras fühlen sich verfolgt, von der Polizei, von den Vereinen, von den Medien. Der ostdeutsche Fußball steht zurzeit unter dem Generalverdacht, ein Sammelbecken für Chaoten zu sein, die sich Schlachten mit der Polizei liefern, mit Fäkalien gefüllte Ballons auf gegnerische Fans werfen, Affenlaute von sich geben, „Juden Berlin“ skandieren.

    Der Fanforscher Gunter A. Pilz hat den Begriff „Hooltra“ für eine Vermischung zweier Fanszenen geprägt: die der fußballfanatischen Ultras und der gewaltsuchenden Hooligans. Die drei Magdeburger verdrehen die Augen, wenn sie das hören, gewalttätig seien sie nicht. Fußball hat aber immer auch mit Rivalität zu tun, mit Provokation. Wer im Feindesland auf dem Weg zum Bahnhof „Scheiß Union“ und „Köpenicker Kinderficker“ schreit oder nur neben einem Schreihals steht, der rechnet auch mit den Konsequenzen.

    Steven fängt gerade mit dem Studium an, auch Tom ist Student, Zunge ist Handwerker. Tom und Zunge sind seit mehr als zehn Jahren „Allesfahrer“. Das heißt, sie sehen jedes Spiel ihres Vereins, egal wo, egal wann. Steven hat auch schon im Sommertrainingslager neben dem Platz gezeltet.

    „Wir sind nicht Fans des Vereins“, sagt Steven, „wir sind der Verein.“ In wochenlanger Arbeit bastelt er mit dem harten Kern der Ultras an Spruchbändern und Zaunfahnen. Mit Papptafeln oder Stoffbahnen verwandeln sie die Fankurve in ein Farbenmeer. Immer neue Ideen müssen her, neue Klatschrhythmen, neue Lieder. Darüber zerbrechen sich Ultras den Kopf, jeden Tag. „Wie die Kurve sich entwickelt, so entwickelt man sich auch persönlich“, sagt Tom. Er spricht über die Kurve wie über sein Lebenswerk. „Wenn uns die anderen in unserem Stadion niederbrüllen, gehe ich gebrochen nach Hause“, sagt Steven. Vor großen Spielen schläft er kaum.

    Beim Spiel gegen Union peitscht Tom die Fans mit einem Megafon an, vom Spiel bekommt er fast gar nichts mit. Im Minutentakt stimmt er neue Gesänge an. Die Polizisten sind immer noch da, ein grünes Band mit großen weißen Köpfen und sehr breiten Schultern zieht sich durch den Block.

    Doch was eigentlich die Situation kontrollieren soll, heizt sie weiter an. Glaubt zumindest Titus Simon, Fan-Experte und Professor für Jugendarbeit an der Fachhochschule Magdeburg-Stendal. „Die Fanblöcke sind wie Käfige, Fans werden eingesperrt und beobachtet wie Tiere“, sagt Simon, „das ist ein sozialer Vorgang, der etwas auslöst.“ Das Gefühl, bedrängt und verfolgt zu werden, schweißt zusammen. Dazu kommt, dass es immer einen Gegner gibt, das brauchen viele als Selbstbestätigung. „Der Gegner ist für Gewalt- und Hassprojektionen natürlich wichtig, ohne den Feind bist du nicht identifiziert“, sagt Simon. Oft versuchen Fans, von der Polizei festgenommene Kameraden zu befreien, Tumulte brechen aus.

    Aus Sicht der Ultras hat die Polizei in ihrem Block sowieso nichts verloren. „Der Block ist doch ein Hochsicherheitstrakt, alles abgesperrt, Zäune, Videokameras. Trotzdem kommt die Polizei rein und zieht Leute raus. Dadurch wird es doch erst gefährlich.“ Steven spuckt die Worte abfällig aus. „Die provozieren eine Reaktion und ziehen die raus, die reagieren.“ Fan-Experten der Polizei werfen Ultras eine verzerrte Wahrnehmung vor, die eigenes Fehlverhalten ausblendet.

    „Niemand, der klar denken kann, legt sich mit 100 bewaffneten und gepanzerten Polizisten an“, sagt Steven. Auf der Internetseite der Ultras klingt das so: „Neben einem gesunden Geist legen wir auch Wert auf ein gesundes Körperbewusstsein, was im Verteidigungsfalle nur von Vorteil sein kann.“

    Nicht immer tritt dieser Fall ein. Beim Spiel in Berlin-Köpenick liegt Magdeburg inzwischen in Führung, die Fans sehnen den Abpfiff herbei und interessieren sich nicht mehr für die Polizei. Nur ein Betrunkener redet immer noch auf einen genervten Polizisten ein. Auch diese Szene wird gefilmt, kaum etwas wird so gut dokumentiert wie ein Fußballspiel in der Regionalliga. Die Fans filmen mit Handys und Fotoapparaten zurück.

    Deren Bilder landen oft noch am selben Tag im Internet. 18 Videos gibt es von diesem Spiel, der Film „Flammendes Inferno“ ist mit bisher 2800 Klicks einer der beliebtesten. Der Begleittext schwärmt vom Feuerwerk vor Spielbeginn: „Von der Qualität her das beste, was die Regionalliga in Deutschland zu bieten hat. Strafbar ist es allemal – aber ein Augenschmaus der Extraklasse auch.“

    Vereine sollen auf Raketen und Feuer mit Stadionverboten reagieren. Nicht immer werden diese auch durchgesetzt. „Wer aber vorsätzlich versucht, andere zu schädigen, den bestrafen wir“, sagt Bernd Hofmann, Magdeburgs Manager. Auf seinem Schreibtisch in der Geschäftsstelle stapeln sich Baupläne des neuen Stadions. Am Wochenende wird es eingeweiht, es gibt noch viel zu tun. Die Ultras sind nicht glücklich mit dem Neubau: keine Stehplätze hinter dem Tor, kein Platz, um große Plakate und Fahnen anzubringen. Hofmann muss los, zum Gespräch mit dem Vertreter der Baufirma. Vorher erklärt er noch, wie gut der Verein mit den Ultras zusammenarbeitet und wie viel Spaß ihm die Fanarbeit macht.

    Die Ultras sind nicht die Fans, die sich die Verantwortlichen im Fußball wünschen. Fifa-Chef Joseph Blatter schlug kürzlich vor, Stehplätze grundsätzlich abzuschaffen. Gestern tagte zum ersten Mal die DFB-„Task Force“ gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. „Die wollen einen klinisch sauberen Fan“, sagt Tom.

    Als der DFB im Oktober eine Aktion gegen Rassismus startete und 750 000 Rote Karten in den Stadien verteilte, entrollten die Magdeburger Ultras vor dem Anpfiff eines Spiels ein riesiges Transparent: „Rote Karte für Alibiaktion – soziale Fanarbeit statt Sicherheitswahn“. Die Magdeburger Offiziellen waren entsetzt. „Wir sind gegen Rassismus im Stadion“, sagt Tom, „wir lassen uns aber nicht vorschreiben, wann wir das zeigen sollen.“

    Die Meinung der Verbandsoffiziellen gilt nicht viel bei den Ultras, sie verstehen sich selbst als das Wichtigste am Fußball. „Der Vorstand sind ja nur Leute, die kommen und gehen, auch viele Spieler sind nach dem nächsten Abstieg schnell wieder weg“, sagt Steven. „Ich bleibe ja für immer“, sagt er noch.

  • Hertha BSC II gegen Dynamo Dresden am 27.10.2006: Wie war es wirklich?

    • Lars79
    • 7. Dezember 2006 um 14:51
    Zitat von 04gentleman

    ... "Die Fans sind hier der Verein", sagt Pätzug. "Sie haben die größte Macht." ... Es geht darum, die Macht zurückzuerobern über den Verein.

    Aha - Die Macht zurückerobern. Nun gut, ich dachte immer die Fans, insbesondere die Mitglieder sind der Verein. :rolleyes:

    edit: Abgesehen davon steckt in dem Artikel endlich mal bischen mehr Weitsicht als das Standard Wir-sind-alle-arbeitslose-gewaltsuchende-Bestien-Ultras-Hooligans

    In diesem Zusammenhang will ich es nicht missen einen wirklich gut geschriebenen Artikel reinzustellen:

    heute im Tagesspiegel (http://www.tagesspiegel.de/dritte-seite/a…006/2947978.asp v. 07.12.2006)

    Zeigen, wer die Macht ist

    Sie suchen die Konfrontation, aber mit Gewalt wollen sie nichts zu tun haben: Ultras – Fußballfans der etwas radikaleren Art

    Von Lars Spannagel

    Sechs Wochen lang hießen die Gegner nur Wuppertal, Lübeck oder Borussia Dortmund II. War alles Vorgeplänkel. An diesem Tag aber geht es nach Berlin, zu Union. Ein Ostderby für den 1. FC Magdeburg, wie in alten DDR-Oberliga-Zeiten. An diesem Tag muss man sich beweisen, zeigen, wer die Macht ist. Auf dem Platz, das sowieso, aber auch drum herum.

    Der Zuschauerblock, in dem Steven, Zunge, Tom und die anderen Magdeburger Ultras stehen, tobt, als die Mannschaften aufs Feld kommen. Raketen fliegen auf den Platz, die Magdeburger verschwinden im dichten Rauch der bengalischen Feuer. Die Polizisten, die an beiden Seiten des Gästeblocks wie eine grüne Wand stehen, können kaum erkennen, was einzelne Fans machen. Kurz darauf stürmen die gepanzerten Beamten die Stehplatzreihen, sprühen Pfefferspray und zerren die Raketenschützen aus der Masse. „Zick-Zack-Bullenpack“ gellt es den Polizisten hundertfach entgegen, dann haben sie sich in die Mitte der Fans gedrängt. Das Regionalligaspiel kann angepfiffen werden.

    Bei Fußballspielen in den unteren deutschen Ligen stoßen jedes Wochenende Welten aufeinander. Polizei und Ordner, die für Sicherheit auf den Rängen sorgen sollen, auf der anderen Seite Fans, denen die wilde, ungezügelte Stimmung im Stadion und die Konfrontation mit dem Gegner über alles geht. Woche für Woche bewegt sich der Fußball auf einem schmalen Grat zwischen Stimmung und Chaos, Euphorie und Gewalt.

    Die Schuld dafür wird meist bei den Ultras gesucht. Ultra steht nicht für ultra-gewalttätig oder ultra-rassistisch. Es handelt sich vielmehr um meist junge Männer, für die Fußball mehr ist als 90 Minuten am Samstagnachmittag. Für die er eine Religion ist.

    In dieser Religion sind Fußballspiele Gottesdienste, zu denen Leuchtraketen und bengalische Feuer gehören wie Weihrauch zu einem katholischen Hochamt. Steven, Zunge und Tom, Mitglieder der beiden Magdeburger Ultra-Gruppen Blue Generation und Commando East Side, sprechen noch Wochen später von jenem Spiel im November bei Union. „Ein Auswärtssieg, 2 : 1 in einem Ostderby, unter Flutlicht – nahezu perfekt“, sagt Zunge, er ist 26. Ein paar Raketen waren inmitten von Union-Fans eingeschlagen. „Ein Betriebsunfall“, sagt der 20-Jährige, der sich Steven nennt. Ihre richtigen Namen wollen die drei nicht in der Zeitung lesen, fotografiert werden erst recht nicht. Dem Gespräch haben sie erst nach langem Zögern zugestimmt.

    Nicht nur die Magdeburger Ultras fühlen sich verfolgt, von der Polizei, von den Vereinen, von den Medien. Der ostdeutsche Fußball steht zurzeit unter dem Generalverdacht, ein Sammelbecken für Chaoten zu sein, die sich Schlachten mit der Polizei liefern, mit Fäkalien gefüllte Ballons auf gegnerische Fans werfen, Affenlaute von sich geben, „Juden Berlin“ skandieren.

    Der Fanforscher Gunter A. Pilz hat den Begriff „Hooltra“ für eine Vermischung zweier Fanszenen geprägt: die der fußballfanatischen Ultras und der gewaltsuchenden Hooligans. Die drei Magdeburger verdrehen die Augen, wenn sie das hören, gewalttätig seien sie nicht. Fußball hat aber immer auch mit Rivalität zu tun, mit Provokation. Wer im Feindesland auf dem Weg zum Bahnhof „Scheiß Union“ und „Köpenicker Kinderficker“ schreit oder nur neben einem Schreihals steht, der rechnet auch mit den Konsequenzen.

    Steven fängt gerade mit dem Studium an, auch Tom ist Student, Zunge ist Handwerker. Tom und Zunge sind seit mehr als zehn Jahren „Allesfahrer“. Das heißt, sie sehen jedes Spiel ihres Vereins, egal wo, egal wann. Steven hat auch schon im Sommertrainingslager neben dem Platz gezeltet.

    „Wir sind nicht Fans des Vereins“, sagt Steven, „wir sind der Verein.“ In wochenlanger Arbeit bastelt er mit dem harten Kern der Ultras an Spruchbändern und Zaunfahnen. Mit Papptafeln oder Stoffbahnen verwandeln sie die Fankurve in ein Farbenmeer. Immer neue Ideen müssen her, neue Klatschrhythmen, neue Lieder. Darüber zerbrechen sich Ultras den Kopf, jeden Tag. „Wie die Kurve sich entwickelt, so entwickelt man sich auch persönlich“, sagt Tom. Er spricht über die Kurve wie über sein Lebenswerk. „Wenn uns die anderen in unserem Stadion niederbrüllen, gehe ich gebrochen nach Hause“, sagt Steven. Vor großen Spielen schläft er kaum.

    Beim Spiel gegen Union peitscht Tom die Fans mit einem Megafon an, vom Spiel bekommt er fast gar nichts mit. Im Minutentakt stimmt er neue Gesänge an. Die Polizisten sind immer noch da, ein grünes Band mit großen weißen Köpfen und sehr breiten Schultern zieht sich durch den Block.

    Doch was eigentlich die Situation kontrollieren soll, heizt sie weiter an. Glaubt zumindest Titus Simon, Fan-Experte und Professor für Jugendarbeit an der Fachhochschule Magdeburg-Stendal. „Die Fanblöcke sind wie Käfige, Fans werden eingesperrt und beobachtet wie Tiere“, sagt Simon, „das ist ein sozialer Vorgang, der etwas auslöst.“ Das Gefühl, bedrängt und verfolgt zu werden, schweißt zusammen. Dazu kommt, dass es immer einen Gegner gibt, das brauchen viele als Selbstbestätigung. „Der Gegner ist für Gewalt- und Hassprojektionen natürlich wichtig, ohne den Feind bist du nicht identifiziert“, sagt Simon. Oft versuchen Fans, von der Polizei festgenommene Kameraden zu befreien, Tumulte brechen aus.

    Aus Sicht der Ultras hat die Polizei in ihrem Block sowieso nichts verloren. „Der Block ist doch ein Hochsicherheitstrakt, alles abgesperrt, Zäune, Videokameras. Trotzdem kommt die Polizei rein und zieht Leute raus. Dadurch wird es doch erst gefährlich.“ Steven spuckt die Worte abfällig aus. „Die provozieren eine Reaktion und ziehen die raus, die reagieren.“ Fan-Experten der Polizei werfen Ultras eine verzerrte Wahrnehmung vor, die eigenes Fehlverhalten ausblendet.

    „Niemand, der klar denken kann, legt sich mit 100 bewaffneten und gepanzerten Polizisten an“, sagt Steven. Auf der Internetseite der Ultras klingt das so: „Neben einem gesunden Geist legen wir auch Wert auf ein gesundes Körperbewusstsein, was im Verteidigungsfalle nur von Vorteil sein kann.“

    Nicht immer tritt dieser Fall ein. Beim Spiel in Berlin-Köpenick liegt Magdeburg inzwischen in Führung, die Fans sehnen den Abpfiff herbei und interessieren sich nicht mehr für die Polizei. Nur ein Betrunkener redet immer noch auf einen genervten Polizisten ein. Auch diese Szene wird gefilmt, kaum etwas wird so gut dokumentiert wie ein Fußballspiel in der Regionalliga. Die Fans filmen mit Handys und Fotoapparaten zurück.

    Deren Bilder landen oft noch am selben Tag im Internet. 18 Videos gibt es von diesem Spiel, der Film „Flammendes Inferno“ ist mit bisher 2800 Klicks einer der beliebtesten. Der Begleittext schwärmt vom Feuerwerk vor Spielbeginn: „Von der Qualität her das beste, was die Regionalliga in Deutschland zu bieten hat. Strafbar ist es allemal – aber ein Augenschmaus der Extraklasse auch.“

    Vereine sollen auf Raketen und Feuer mit Stadionverboten reagieren. Nicht immer werden diese auch durchgesetzt. „Wer aber vorsätzlich versucht, andere zu schädigen, den bestrafen wir“, sagt Bernd Hofmann, Magdeburgs Manager. Auf seinem Schreibtisch in der Geschäftsstelle stapeln sich Baupläne des neuen Stadions. Am Wochenende wird es eingeweiht, es gibt noch viel zu tun. Die Ultras sind nicht glücklich mit dem Neubau: keine Stehplätze hinter dem Tor, kein Platz, um große Plakate und Fahnen anzubringen. Hofmann muss los, zum Gespräch mit dem Vertreter der Baufirma. Vorher erklärt er noch, wie gut der Verein mit den Ultras zusammenarbeitet und wie viel Spaß ihm die Fanarbeit macht.

    Die Ultras sind nicht die Fans, die sich die Verantwortlichen im Fußball wünschen. Fifa-Chef Joseph Blatter schlug kürzlich vor, Stehplätze grundsätzlich abzuschaffen. Gestern tagte zum ersten Mal die DFB-„Task Force“ gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. „Die wollen einen klinisch sauberen Fan“, sagt Tom.

    Als der DFB im Oktober eine Aktion gegen Rassismus startete und 750 000 Rote Karten in den Stadien verteilte, entrollten die Magdeburger Ultras vor dem Anpfiff eines Spiels ein riesiges Transparent: „Rote Karte für Alibiaktion – soziale Fanarbeit statt Sicherheitswahn“. Die Magdeburger Offiziellen waren entsetzt. „Wir sind gegen Rassismus im Stadion“, sagt Tom, „wir lassen uns aber nicht vorschreiben, wann wir das zeigen sollen.“

    Die Meinung der Verbandsoffiziellen gilt nicht viel bei den Ultras, sie verstehen sich selbst als das Wichtigste am Fußball. „Der Vorstand sind ja nur Leute, die kommen und gehen, auch viele Spieler sind nach dem nächsten Abstieg schnell wieder weg“, sagt Steven. „Ich bleibe ja für immer“, sagt er noch.

  • [S] Mfg Hannover - Gelsenkirchen, 10.12.2006

    • Lars79
    • 6. Dezember 2006 um 13:12

    so nochmal hoch - suche immer noch!

  • Abfahrt

    • Lars79
    • 30. November 2006 um 16:38

    edel :mrgreen:

  • WM-Gewinn: 56,5 Mio Euro

    • Lars79
    • 29. November 2006 um 20:32
    Zitat von Ticketchef2006



    was mache die mit der kohle ?

    Werbefilme contra Pyro und pro Sitzplätze drehen :zweifel:

  • Hoyzer vor Freispruch

    • Lars79
    • 29. November 2006 um 19:11
    Zitat von Judge999

    Hab nie gesagt, dass er hinsichtlich seiner Zahlungsbereitschaft täuschen will, sondern nur eine andere - meiner Meinung nach gegebene - Selbstverständlichkeit als Beispiel benannt.

    Sorry, aber wenn ich explizit erklären muss: "Nein, ich habe keinen Schiedsrichter bestochen", dann ist das für mich sowas von weit hergeholt wie sonst nich viel. Und das Argument "Bereich der Vertragsparteien" zieht hier genauso wie im Fall der Zahlungsbereitschaft.

    Versteh Deine Meinung schon. Vielleicht hast Du sogar recht. Aber ich dachte immer der Inhalt einer konkludenten Handlung bzw. Erklärung ergibt sich daraus, was man verkehrsüblich unter der Erklärung versteht. Gehe ich in einen Laden lege den Wettschein auf den Tisch, dann heisst das wohl - richtig - ich gebe hiermit zum Ausruck, dass ich den Schein bezahlen will. Aber heisst das zugleich - verkehrsüblich - auch, dass ich mich an die Spielregeln halte? AGB wären ja dann überflüssig. Regeln stellen sich von selbst auf. Alles was dem Wesen Wetten als Glücksspiel zuwiderläuft wäre nicht regelgerecht. Wie weit geht das dann? Ruf ich vkurz vor nem Spiel bei Dynamo Dresden an und erfahre, dass Marco Torbeck sich die Nase gestoßen hat und in 10 Minuten nicht auflaufen kann, hab ich vielleicht einen Insidervorteil gegenüber dem Bookie in Neugersdorf bei BWin. Die Frage wäre dann, ob das regelgerecht wäre, da ich nicht den Regeln des "Glücks" folge, sondern mir einen Vorteil verschaffe, genau wie in dem Fall, dass ich den Schiedsrichter besteche. Wäre das dann Berug, weil ich konkludent miterkläre keine Infos einzuholen?

    Wie auch immer - der BGH wird allwissend eine gute :mrgreen: Entscheidung treffen. Und die wissenschaftlichen Mitarbeiter am 5. Senat waren bestimmt allesamt besser als ich im Strafrecht :mrgreen:

    Hoffentlich kann Roxin am Tag vorher schlafen :mrgreen:

  • Hoyzer vor Freispruch

    • Lars79
    • 29. November 2006 um 17:54
    Zitat von Judge999

    Seh ich anders. Man muss nicht jede Selbstverständlichkeit explizit aufnehmen.

    Z.B. erklärt jemand, der eine Verpflichtung eingeht, konkludent hiermit zugleich, zahlungsbereit und -willig zu sein. Wenn er von vornherein vorhat, die Forderung nicht zu begleichen, ist dies ein Betrug. Nicht viel anders sehe ich die Sache hier.

    nur will er ja hier nicht über seine Zahlungsbereitschaft bzw. -willigkeit hinsichtlich des Wettscheines täuschen. Sondern - im weitesten Sinne - darüber, dass die Regeln eines Spieles eingehalten worden sind. Und diese Festlegung gehört meines Erachtens in den Bereich der Vertragsparteien. Is halt ne knifflige Sache. Allerdings glaub ich nicht dran, dass der BGH die konkludente Täuschung wirklich so weit zieht. Zumindest bin ich auf die Gründe gespannt.

  • Hoyzer vor Freispruch

    • Lars79
    • 29. November 2006 um 17:31

    Die Frage heisst hier ja, ob Ante S. bei Abgabe des Wettscheins im Wettbüro konkludent miterklärt hat, nichts von den Manipulationen gewusst zu haben. Ich glaube nicht, dass der BGH hier so weit geht und doch noch der Entscheidung des LG Berlin folgt. In der Abgabe eines Wettscheines, ganz normal am Schalter, kann man nicht zugleich hineinlesen, derjenige gebe den Schein selbstverständlich in Unkenntnis möglicher Manipulation ab. Die Aufstellung der Regeln, wie ein Vertrag zustandekommt ist Aufgabe der Vertragspartner. D.h. Oddsett hätte hier sauberer in Ihren AGB arbeiten müssen. Dann wäre ein Täuschen durch Unterlassen ohne weiteres begründbar.

  • Archiv Hamburger SV

    • Lars79
    • 25. November 2006 um 22:01

    also ich hab es mir ja heut auch als Neutraler angeschaut und muss sagen, die 2. HZ war erschreckend. Die Mannschaft führt noch 1:0 und trotzdem kommen sie aus der Kabine, als würden sie schon 5:0 hinten liegen. Absolute Verunsicherung. Auch die Auswechslungen von Doll waren für mich nicht nachvollziehbar. Van der Vaart musste drauf bleiben. Und Berisha hätte viel eher kommen müssen.

    Muss auch sagen, dass ich ziemlich enttäuscht war vom HSV Support. Selbst nach dem 1:0 kam da relativ wenig. War letzte Saison auswärts 2, 3 Mal dabei, da hatte ich nen ganz anderen Eindruck bekommen. Aber liegt vielleicht auch an der beschissenen Situation.

  • Großer Haufen ... :mrgreen:

    • Lars79
    • 24. November 2006 um 17:02
    Zitat von HumanMuelltonn

    Uuuuuurrrralt!

    Das ding hat schon nen Bart!!! :zwinker:

    stimmt, ich kannte es auch schon, aber kam grad wieder per mail rein und musste wieder lachen.

    Man munkelt übrigens das ist vom dem RWO Fan geschrieben, der damals auch die Magen-Darm-Grippe plastisch beschrieben hat :mrgreen: für die, die es noch nicht kennen...damit aber genug zu dem Thema

    http://forum.00de.de/archive/lustig…en-t-24111.html

  • Großer Haufen ... :mrgreen:

    • Lars79
    • 24. November 2006 um 16:12

    ich hatte kurzfristig Tränen in den Augen

    http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=19886

    man beachte vor allem auch die darauf folgenden Beiträge :mrgreen:

  • Der Video Stimmungs Fred!

    • Lars79
    • 23. November 2006 um 19:38

    Ascoli http://www.youtube.com/watch?v=YzvIVCfsxQw&search=ascoli

    http://www.youtube.com/watch?v=RFwO3G…d&search=ascoli


    auch wenn mir die Italiener suspekt sind, nach Ascoli würd ich mal hin wollen :neutral:


    zum Nudeln essen

  • Der After-Leo-Hyper-Super-Duper-Laberfred...

    • Lars79
    • 23. November 2006 um 16:43
    Zitat von pospo

    Und alles von euern Geldern gebaut! :mrgreen:

    :mrgreen:

  • Hannover - Hamburg zu HSV - FCB

    • Lars79
    • 23. November 2006 um 08:32
    Zitat von Gianluca

    hättst du mal vorher gesagt, jetzt habe ich ticket für hin- und rückf. schon gebucht, ist mit 38 eur für beide (!) fahrten zusammen unschlagbar :mrgreen:

    das is natürlich schade. Aber hast ja wenigstens ein Top Angebot von der DB erwischt :mrgreen:

  • Hannover - Hamburg zu HSV - FCB

    • Lars79
    • 22. November 2006 um 16:59

    Fährt jemand von , bzw. über Hannover am Samstag zum HSV Spiel gegen die Bayern? Würde mich da gern einklinken. Auch Nds Ticket, bzw. WE Ticket!

  • (Flug-) Ticketalarm für Billigflieger für London und Dublin

    • Lars79
    • 22. November 2006 um 16:27

    hier http://magazine.web.de/de/themen/reis…hr/3224720.html gibts jetzt ne recht gute Zusammenfasung aller Billigflieger!

  • Assokette Essen und Trinken

    • Lars79
    • 21. November 2006 um 14:24
    Zitat von mig71

    Leinsamenbrot :mrgreen:

    Leinöl :mrgreen:

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