Alles anzeigenAlles anzeigenTendenz: Dem Spieler treu bleiben, da man sonst ja einen Fußballer mit falschen Papieren aufgestellt hat über Jahre und es Strafverfahren geben könnte - aus anderen Fällen von Kreisliga bis Bundesliga überall schon passiert.
Ganz komplex!
Mit welcher Anspruchsgrundlage genau sollten dem BVB Strafverfahren drohen und kannst du bitte Beispiele geben, wo genau was passiert ist. Danke!
Und angenommen, dass sich das alles nun bewahrheitet, wie soll der BVB ausgerechnet durch "treu bleiben" Ansprüchen entgehen?Als Beispiel fällt mir da z.B. Bakery Jatta vom HSV ein. Als seine Identität nicht geklärt war (Bakery Daffeh?) haben nahezu alle Zweitligisten die gegen den HSV gespielt hatten Einspruch eingelegt, aufgrund der Spielwertung. Hintergrund: Falscher Spielerpass. Diese Einsprüche wurden letztlich abgelehnt und Jatta ist heute noch immer als Jatta beim HSV, aber z.B. der FCN hatte deutlich verloren seinerzeit gegen den HSV und es trotzdem versucht die Spielwertung nachträglich für sich zu bekommen.
In der Kreisliga ist das ja fast "normal" geworden, das im Jugendbereich oder anderswo Einspruch eingelegt wird, wenn z.B. ein Spieler unter falschem Pass spielt (vom Kollegen) oder nicht Spielberechtigt war, weil er vor kurzem noch für die höhere Mannschaft gespielt hat und dann in weniger als 5 Tagen für die Mannschaft drunter aufgelaufen ist (Erste und dann Zweite z.B.). Das ist noch etwas anders gelagert, aber auch da sagt so ziemlich jeder Vereinsverantwortlich in den unteren Ligen das man bei einer Niederlage Einspruch einlegt, wenn der Gegner falsche Spieler eingesetzt hat. Oftmals sieht man dann wirklich eine 0-2 Wertung im Nachgang.Würde der BVB daher selber Moukoko rausklagen wollen aus dem Vertrag und darauf plädieren getäuscht worden zu sein, um ihn von der Gehaltsliste zu bekommen, würde der Verein ja selber die Position der Täuschung einnehmen und "bestätigen" das seine Identität falsch war mit der er Jahrelange beim BVB in der Jugend seine Tore geschossen hat, wodurch unter Umständen durch seinen hohen Anteil an Toren die Meisterschaften aberkannt werden "könnten" - wenn Vereine Einspruch einlegen würden (z.B. die Finalgegner vom Endspiel). Man würde den Betrug "füttern" und nicht die Position vertreten: Beruhigt euch Freunde, alles halb so wild.
Daher glaube ich eher daran das der BVB das Thema herunterspielen wird.
Aber was soll ich Groß schreiben, der Verein hat Rechtsexperten, die wissen schon was machen sollte/kann/darf/nicht darf.
Bei Moukoko dürften mittlerweile alle fristen was Einsprüche gegen die Spielwertung angeht verjährt sein und da wird ganz sicher nix mehr aberkannt. Was den Fall Jatta betrifft waren die Vorstände verpflichtet Einspruch einzulegen um nicht persönlich haftbar zu sein. Stell dir vor dem Glubb hätten in der Saison zwei Punkte zum Klassenerhalt gefehlt weil man trotzt Hinweisen und Ungereimtheiten beim Fall Jatta keinen Einspruch eingelegt hat.
Bei Jatta ging es aber auch um etwas anderes, mögliche doppelte Identität .
Bei Moukoko ist es nicht relevant, ob er sein Bundesligadebut mit 16 oder 20 Jahren hatte