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Beiträge von Spargo

  • Laberfred Teil 2345576

    • Spargo
    • 26. November 2007 um 08:47
    Zitat von pospo

    Was für ein 3:0-Wochenende! :mrgreen:

    ;):klatsch::mrgreen:

  • Laberfred Teil 2345576

    • Spargo
    • 26. November 2007 um 08:43

    :winke:Moin Säcke

  • Archiv Borussia Mönchengladbach

    • Spargo
    • 24. November 2007 um 14:51

    Bor. M´Gladbach - Kickers Offenbach 3:0
    Geschrieben von Mike Lukanz

    Samstag, 24 November 2007

    Borussia bleibt weiter an der Spitze der 2. Bundesliga. Gestern Abend besiegte die Mannschaft vom Niederrhein Kickers Offenbach in einem einseitigen Spiel mit 3:0 (1:0). Marcel Ndjeng, Roel Brouwers und Patrick Paauwe trafen für die Gastgeber. Vor 36.502 Zuschauern dominierte der Spitzenreiter die Partie durchgängig und hätte bei konsequenterer Spielweise den Sieg noch deutlicher gestalten können. Durch den Sieg gegen die von Borussias ehemaligem Co-Trainer Jörn Andersen trainierten und erschreckend harmlosen Gäste baut Borussia ihren Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz vorläufig auf acht Punkte aus.

    Jos Luhukay konnte bis auf den Ausfall von Sascha Rösler personell aus dem Vollen schöpfen. Rösler plagte unter der Woche eine Magen-Darm-Erkrankung, die einen Einsatz des Mittelfeldspielers verhinderten. Für ihn agierte Soumaila Coulibaly auf der Position im offensiven Mittelfeld. Was ein fast komplett vorhandener Kader für Einzelne bedeuten kann, erlebten gestern Eugen Polanski oder Roberto Colautti, die trotz vorhandener Fitness erst gar nicht im Kader waren. Bis auf den Wechsel Coulibaly für Rösler blieb die Mannschaft zu Beginn unverändert.

    Bereits nach wenigen Minuten war erkennbar, wie die Rollenverteilung in diesem Spiel geregelt war. Borussia spielte überlegen und selbstbewusst, wenn auch anfangs etwas zerfahren. Die Gäste aus Hessen standen tief in der eigenen Hälfte und konterkarierten damit die vollmundigen Aussagen ihres Trainers Andersen, der unter der Woche mehrfach betonte, seine Mannschaft auch auswärts beim Spitzenreiter offensiv agieren lassen zu wollen.

    Borussia bestimmte von der ersten Minute das Spiel und suchte Wege durch die dicht gestaffelte Abwehrreihe der Offenbacher. Dennoch dauerte es nach einigen kleinen Torgelegenheiten für Marin und Coulibaly bis zur 16. Spielminute, bis der Ball zum ersten Mal im Tor des Offenbacher Torhüters Thier lag. Marcel Ndjeng und Marko Marin spielten zentral vor dem Strafraum und auf engstem Raum mehr unfreiwillig Doppelpass, bis Ndjeng der Ball wieder vor die Füße fiel. Mit viel Tempo und sauberer Technik drang der Flügelspieler in den Strafraum ein, umkurvte Torhüter Cesar Thier und schob zur verdienten 1:0-Führung für die Gastgeber ein.

    Selbst nach diesem frühen Gegentreffer änderten die Gäste nichts an ihrer defensiven Grundordnung. Die Offenbacher Stürmer Türker und Toppmöller waren durch die Gladbacher Innenverteidigung gut abgestellt, der als halber Rechtsaußen agierende Marko Reich im Dress der Kickers war bei Alex Voigt komplett abgemeldet. Die für Offenbach zentral agierenden Daniyel Cimen und Stefan Sieger waren zu sehr mit Defensivaufgaben beschäftigt, um selber Angriffe einleiten zu können.

    Viele Augen waren in diesem Spiel natürlich auf Soumaila Coulibaly gerichtet, der zum ersten Mal seit dem vierten Spieltag wieder in der Anfangsformation stand. Der ehemalige Freiburger war sichtlich bemüht, in diesem Spiel einen guten Eindruck zu hinterlassen. Mit hohem läuferischen Aufwand bot sich Coulibaly immer wieder als Anspielstation an, spielte auch mal den kurzen, klugen Pass. Seine unzweifelhaft starke Ballbehandlung erwies sich speziell gegen die dicht gestaffelte Hintermannschaft der Gäste als Vorteil, konnte Coulibaly somit im Zusammenspiel mit Marin und Ndjeng selbst auf engstem Raum kombinieren. Weiterhin suchte der Offensivspieler aus Mali immer wieder eine gute Schussgelegenheit, um seine wuchtigen, aber meist unplatzierten Schüsse Richtung Gästetor anbringen zu können. Einen eindrucksvollen Beweis seiner Schussstärke lieferte Coulibaly in der 26. Minute. Nach einer Ecke durch Ndjeng von der rechten Seite wurde der Ball aus dem Strafraum geköpft, als Coulibaly an der Strafraumgrenze wartend den Ball per Dropkick und Urgewalt ins Netz jagte. Der Jubel über dieses spektakuläre Tor wurde durch den Pfiff des heutige unglücklich wirkenden Schiedsrichter Willenborg unterbrochen, der beim vorangegangenen Kopfballduell in Folge der Ecke ein Foul gesehen haben will.

    Bis zur Halbzeitpause änderte sich am Spielverlauf wenig. Borussia agierte vollkommen überlegen, rannte jedoch aufgrund der eigenen Führung nicht kopflos von Angriff zu Angriff, sondern versuchte durch Geduld und kluge Spielzüge Lücken in der Gästeabwehr zu finden. Bis zur Pause blieb es jedoch beim vorläufigen 1:0 für Borussia.

    Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit schaltete der Gastgeber dann einen Gang hoch. Man suchte eine schnelle Vorentscheidung gegen nach wie vor harmlose Gäste. Nach einer schönen Flanke von Alex Voigt stand Marcel Ndjeng frei auf halbrechter Position, verzog den Schuss jedoch deutlich (48.). Weitere drei Minuten später war es Abwehrspieler Brouwers, der nach einer Freistoßflanke von Ndjeng aus kurzer Distanz über das Tor schoss. Dass es der Niederländer besser kann, bewies er in der 61. Minute, als er einen Angriff aus der Abwehr selber einleitete. Der Ball kam zu Neuville, der mit dem Rücken zum Tor stehend kurz für Coulibaly abklatschen ließ. Während Brouwers mit langen Schritten in den Strafraum sprintete, zog Coulibaly ab. Den flach und hart geschossenen Ball konnte Cesar Thier im Tor der Gäste nur zur Seite abklatschen, wo Brouwers inzwischen angekommen war und nur noch abstauben musste (2:0).

    Damit war das Spiel entschieden, die Gäste, die nur selten vor dem Tor von Christofer Heimeroth auftauchten, ergaben sich in ihr Schicksal. Die restlichen 20 Minuten glichen eher einem besseren Trainingsspiel. Dennoch spielte Borussia weiter nach vorne, vergab allerdings die ein oder andere gute Torgelegenheit. In der 83. Minute war es dann der neben Brouwers und Ndjeng stärkste Feldspieler Borussias, Patrick Paauwe, der zum Endstand von 3:0 traf. Eine Ecke des für Marko Marin eingewechselten Sharbel Touma flog Richtung langer Pfosten, wo Paauwe seinen Kopfball nicht platzieren konnte. Der Ball landete jedoch direkt vor seinen Füßen, die Abwehr der Offenbacher war einen Moment unaufmerksam, als Paauwe aus acht Metern trocken durch viele Gegenspieler hindurch zum dritten Tor Borussias traf. In den letzten Minuten schwappte sogar die „La Ola" durch den BorussiaPark. Ein Bild, das man als Beobachter schon längere Zeit nicht mehr gesehen hat. Ebenso lang indes konnte man keinen so schwachen Gegner im Gladbacher Stadion sehen.

    Borussia gewinnt diese Pflichtaufgabe mit Souveränität und Dominanz. Gegen harmlose und in weiten Teilen überforderte Gäste aus Offenbach war der Sieg zu keiner Phase des Spiels gefährdet. Soumaila Coulibaly hat gezeigt, dass er durchaus ein ernst zu nehmender Kandidat für die Startelf ist, was er nach dem Spiel auch selbstbewusst in die Mikrofone und Diktiergeräte der Journalisten formulierte. Jos Luhukay wird demnach kommende Woche erneut eine schwere Entscheidung treffen müssen, wenn Sascha Rösler in den Kader zurückkehrt. Ein Problem, das Jörn Andersen als Gäste-Trainer nach der Pressekonferenz in kleiner Runde mit Ironie kommentierte: „Da sehen Sie mal, welche Probleme man als Spitzenreiter hat: Rösler oder Coulibaly? Mehr als die Hälfte der Liga wäre froh, nur einen von beiden zu haben!". Schön, dass Borussia inzwischen nur noch Luxusprobleme zu haben scheint.

    Borussia: Heimeroth - Levels, Brouwers, Daems, Voigt - Paauwe - Ndjeng (86. van den Bergh), Marin (78. Touma) - Coulibaly - Neuville, Friend (79. Rafael).

    Offenbach: Thier - C. Müller, Bungert, Hysky, Pinske - Sieger, Cimen (70. Baier) - Reich (74. O. Mokhtari), Judt - Türker, Toppmöller (86. Agritis).

    Tore: 1:0 Ndjeng (16.), 2:0 Brouwers (63.), 3:0 Paauwe (83.).

    Gelbe Karten: Daems - Reich, Sieger.
    Zuschauer: 36.502.
    Schiedsrichter: Frank Willenborg.

    quelle: seitenwahl.de

  • Der Wintersportthread 2007/2008

    • Spargo
    • 24. November 2007 um 14:43

    So an diesem WE gehts ja dann so richtig wieder los mit dem Wintersport.

    Und schon gewinnen die deutschen Langlaufherren wieder. Nach dem Auftaktsieg im Sprint von Josef Wenzl, heute über 15 km Freistil Axel Teichmann.:klatsch:

    Über die deutschen Rodeldamen braucht man ja eh nix mehr zu sagen.:huebscher: 75ster deutscher Sieg in Folge.:shock::shock::shock: Diesmal Tatjana Hüfner

  • Archiv Borussia Mönchengladbach

    • Spargo
    • 24. November 2007 um 13:07
    Zitat von Kartenfahnder

    ein WE ohne Fussi ist doof. Ich fahr gleich mit Watson nach Gladbach ….. :klatsch:

    Da haste ja gestern endlich mal ein Stadion mit richtiger Stimmung erlebt.:klatsch::winke:

    Zitat von Watson

    So, bin mal eben weg, Spitzenreiter werden. :mrgreen:

    GW

    :winke:Nö, Spitzenreiter bleiben.;)

    Zitat von $Xerxes$

    Locker?!?

    Es sind noch 23 Spieltage. Da kann noch so viel Wasser den "Niederrhein" runterfliessen. Wenn wir vor dem letzten Spieltag 4 Punkte Vorsprung auf Platz 4 haben. Dann sind wir aufgestiegen.:winke::winke::winke:

    Also laut meiner Rechnung sind es nur noch 20. Oder hat diese Zweiligasaison 37 Spieltage?:gruebel::mrgreen:

    Zitat von cloetifer

    Muss jetzt hier mal Abbitte leisten. :shock:

    Nach den ersten 2-3 Spielen dacht ich echt, die Borussia steigt in die andere Richtung durch. :huebscher:

    So is das schon besser - ihr müsst es jetzt auf jeden Fall durchziehen. :winke:

    100% agree. Und selbst ich als geborerner Pessimist hab gestern zum ersten mal das böse Wort in den Mund genommen.

  • WM-Qualifikation 2010 Europa Auslosung

    • Spargo
    • 24. November 2007 um 12:43
    Zitat von kies

    sorry, muss natürlich wm-quali heißen!!!

    lass uns doch mal der bild vorgreifen, was ist der worst und best case
    Die Lostöpfe

    Topf 1: Italien, Spanien, Deutschland, Tschechien, Frankreich, Portugal, Niederlande, Kroatien, Griechenland
    Topf 2: England, Rumänien, Schottland, Türkei, Bulgarien, Russland, Polen, Schweden, Israel
    Topf 3: Norwegen, Ukraine, Serbien, Dänemark, Nordirland, Irland, Finnland, Schweiz, Belgien
    Topf 4: Slowakei, Bosnien-Herzegowina, Ungarn, Moldawien, Wales, Mazedonien, Weißrussland, Litauen, Zypern
    Topf 5: Georgien, Albanien, Slowenien, Lettland, Island, Armenien, Österreich, Kasachstan, Aserbaidschan
    Topf 6: Estland, Liechtenstein, Malta, Luxemburg, Montenegro, Andorra, Färöer, San Marino

    worst: England, Dänemark, Slowakei, Österreich (Albanien), Färöer (im Winter auswärts)
    best: Israel, Belgien, Mazedonien, Armenien, San Marino

    what´s your opinion
    kies

    Alles anzeigen

    Wunsch:
    Schottland (Schweden)
    Belgien (Dänemark)
    Ungarn
    Österreich
    Luxemburg

    Anti:
    Russland (Israel)
    Ukraine
    Weißrussland
    ex-UdSSR
    Färöer

  • WM-Qualifikation 2010 Europa Auslosung

    • Spargo
    • 23. November 2007 um 13:23
    Zitat von pospo

    Und billiger ist es dort auch. Also: Bulgarschen, Schweiz, Ungarn, Kasachstan und Montenegro. :klatsch:

    :shock:Wie soll das gehen? Bulgarien ist doch im gleichen Topf wie England.:gruebel:

  • WM-Qualifikation 2010 Europa Auslosung

    • Spargo
    • 23. November 2007 um 13:13
    Zitat von svenb

    Einmal Insel reicht England oder Schottland....sonst will ich lieber wieder in den Ostblock da bekommt man wenigstens leichter Karten.;)


    Nix Ostblock, lieber Insel, Nachbaarstaaten oder Skandinavien;)

  • UEFA-Koeffizient - Gruppenköpfe

    • Spargo
    • 23. November 2007 um 12:11
    Zitat von Brasi

    also ich glaube jede gruppe wäre unfair für österreich, aber da müssen se durch:winke:


    Zitat von taufbrief

    zur zeit wären alle gruppen für die össis unfair:mrgreen::mrgreen:


    :gruebel:Papagei?:rolleyes::mrgreen:

  • Laberfred Teil 2345576

    • Spargo
    • 23. November 2007 um 08:54
    Zitat von flsch

    moment. aleksch, hast du schon mal in leipzig inne bushaltestelle gekotzt?

    oder inner Kneipe direkt vor der Toilettentür mitten auffem Flu, wo nachher andere Mädels barfuss durchgelatscht sind?:rolleyes:

  • Archiv Borussia Mönchengladbach

    • Spargo
    • 23. November 2007 um 08:31

    Vorbericht, 14. Spieltag: Kickers Offenbach

    Geschrieben von Christian Heimanns

    Donnerstag, 22 November 2007

    Nach dem Punkt bei 1860 fühlten sich beide Mannschaften als Gewinner. Für den Borussenfan ist es nett zu sehen, dass inzwischen Spitzenmannschaften der zweiten Liga zufrieden damit sind, zuhause einen Punkt gegen uns geholt zu haben. Der Spielverlauf spricht auch für Borussias Selbstsicherheit, denn auch wenn die Münchener in der zweiten Halbzeit mehr Spielanteile hatte, kam nur selten Gefahr vors Gladbacher Tor. Wenn die Härtetests der Liga weiter so aussehen, können wir das Projekt Aufstieg guten Mutes angehen. In diesem Moment sind Borussia und der SC Freiburg die Mannschaften, die fussballerisch den Ton in der Liga angeben, Borussia zudem mit der Möglichkeit, eventuelle Ausfälle mit einem gutbesetzten Kader zu kompensieren.

    Das nun folgende Spiel gegen die Offenbacher Kickers ist eines von denen, die Borussia zu Hause als hoher Favorit angeht und bei denen ein Unentschieden schon als Blamage gilt. Das Spiel gegen Jena hat schön deutlich gezeigt, dass sich auch solche Spiele nicht von alleine gewinnen, und dass ohne vollen Einsatz auch gegen vermeintlich kleine Gegner nichts läuft.

    Borussias Defensive

    Christofer Heimeroth war zwar im Ganzen solide gegen 1860, erlaubte sich allerdings wieder eine oder zwei Unsicherheiten, die dafür sorgen, dass er weiterhin ein Thema bei Fans oder Reportern bleibt. Wohlgemerkt, nur ein „Thema", ganz sicher kein konkretes „Problem für die Mannschaft" oder sonst etwas in der Richtung, Heimeroth hat in München nämlich gut gehalten. Aber wo sonst keine Probleme zu sehen sind, versucht man eben die schwächste Stelle zu orten, und das scheint bei vielen der Torhüter zu sein. Und wenn der Keeper nicht „das Thema" wäre, dann wäre es jemand anderes, wobei sich jeder seinen eigenen Wunschkandidaten ausdenken darf. Heimeroth sei an dieser Stelle daher Dank ausgesprochen, dass er diese undankbare Rolle freiwillig auf sich nimmt. Dann kann der Rest der Mannschaft in Ruhe arbeiten.

    Vor ihm wird die Abwehr in der zuletzt gezeigten Besetzung zur Aufführung gelangen, nämlich mit Voigt, Daems, Brouwers und Levels. Letzterer hatte arge Probleme mit Bierofka, aber nach solchen Einsätzen weiss ein junger Spieler, was er noch alles zu lernen hat. Daems´ Position in der zentralen Verteidigung bleibt weiter eine Tatsache, nachdem Gohouri sich ja selber aus der Mannschaft befördert hat. Insgeheim dürfte Luhukay sich zu Daems´ soliden Leistungen beglückwünschen. Auf diese Weise demonstriert Gohouri jedem in der Mannschaft sehr anschaulich, was passiert, wenn man nicht voll mitzieht, man fliegt nämlich sang- und klanglos raus und bleibt vor allem auch erst mal draussen. Unwahrscheinlich, dass noch mal jemand so drastisch gegen die Disziplinregeln verstösst (oder sich so anfängerhaft dabei erwischen lässt).

    Vor der Abwehrreihe zeigt Patrick Paauwe inzwischen seit Wochen, warum er seit 10 Jahren auf höchstem Niveau auf der Position des „Sechsers" agiert. Zweikampfstarke Spieler hatten wir dort schon öfter, aber Paauwes Übersicht in der Spieleröffnung und die Genauigkeit bei den langen Pässen bedeuten einen echten Gewinn. Auch in der Bundesliga gibt es nicht viele solche Spielertypen, die als zurückgezogener Spielmacher fungieren können.

    Borussias Offensive

    Das Prunkstück der Mannschaft mit den meisten geschossenen Toren der Liga hat zuletzt die Drehzahl etwas zürückgenommen. Zweimal Neuville gegen Jena, ohne Tor in München, das scheint ja inzwischen wenig, nachdem das Team schon mal begonnen hatte, seine Fans für die letzte Saison der Leiden zu rehabilitieren. Dabei ist das nicht mehr als der Alltag der zweiten Liga; gegen Mannschaften, die kämpferisch so dagegenhalten wie die letzten beiden Gegner ist nicht jedes mal ein Torfestival angesagt. Konkret geriet die Torproduktion auch deswegen ins Stocken, weil Marcel Ndjeng wirkungsvoller bekämpft wurde als in den Spielen zuvor. Von seinem Durchsetzungsvermögen hängt mittlerweile einiges von unserem Offensivspiel ab.

    Die ganze Formation dürfte auch auflaufen wie zuletzt gewohnt, mit Neuville und Friend vorne, Ndjeng und Rösler dahinter, sowie dem Fragezeichen auf der linken Seite. Dort bekam Sharbel Touma in München eine Chance, die er im großen und ganzen auch nicht schlecht nutzte, mit gelungenen Soli und der besten Chance des Spiels, als er nur den Pfosten traf. Allerdings agierte er dabei praktisch als Linksaussen , was Luhukay wenig begeistert haben dürfte. Nun stehen mit Touma, Marin und Neuprofi van den Bergh drei Leute für diese Position zur Verfügung, von denen Marin wohl die effektivste Option ist; allerdings hat der 18jährige am Dienstag noch ein U21-Spiel gehabt. Wenn auch nur eine Halbzeit, bei Führung von 6:0. Die Tendenz könnte dahin gehen, dass Touma gegen die Kickers beginnt und Marin in der zweiten Halbzeit hereinkommt.

    Der Gegner aus Offenbach

    Nach Carl Zeiss Jena kommt wieder ein Verein in der Krise in den Borussiapark. Allerdings löst diese Feststellung in Offenbach keinen großen Alarm aus, denn seit ihrem Aufstieg vor 2 Jahren bedeutete jede Minute in der zweiten Liga Abstiegskampf. In der Liga gab es vor 8 Spieltagen zuletzt einen Sieg, im Pokal kam eine deftige 6:0 Niederlage in Rostock dazu. Dabei hätte die Mannchaft am 7. Spieltag noch auf Platz 1 stehen können, aber die Niederlage in Jena leitete eine Negativserie ein, die Trainer Wolfgang Frank nach internen Hackereien mit seinem Rücktritt quittierte.

    Die Suche nach einem neuen Übungsleiter brachte über Frontzeck und Wolf bis hin zu Neururer eine Reihe an Absagen, die wohl weniger mit der Qualität der aktuellen Mannschaft zu tun hatten als mit der Tatsache, dass der OFC finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist. Am Ende erklärte sich dann Borussias ehemaliger Assistenztrainer Jörn Andersen bereit, die Aufgabe zu übernehmen. Der Norweger wurde während seiner Auszeit in Zeitungsartikeln als „moderner Trainer" hoch gelobt und brachte sich selber ins Gespräch, als er in einem Interview mit einer norwegischen Zeitung von Kontakten mit Joachim Löw erzählte, der ihn für den Posten des Co-Bundestrainers ins Auge gefasst hatte. Am Bieberer Berg wäre man schon hochzufrieden, wenn er seine Ergebnisse mit Rot-Weiss Oberhausen wiederholen könnte, als er dort fast in die erste Liga aufgestiegen wäre.

    Und wenn er diese Saison etwas weniger aufregend gestalten könnte als die vorige, wäre man vermutlich auch zufrieden, denn da gelang dem Club das Kunststück, mit 36 Punkten so gerade nicht abzusteigen. Das erste Spiel unter Andersens Regie gegen Wehen war dann aber ziemlich trostloser Fussball. In Abwesenheit von Suat Türker sind die Kickers nach vorne einfach viel zu ungefährlich; um so mehr hoffen sie in Offenbach darauf, dass der 31jährige nach seiner Verletzungspause gegen Borussia wieder voll einsatzfähig ist.

    Offenbacher Defensive

    Die Abteilung Abwehr war an der haarscharfen Rettung der letzten Spielzeit nicht unschuldig, denn sie kassierte mit 59 Gegentoren die zweitmeisten der Liga. Folgerichtig wurde dort einiges Personal ausgetauscht; Hysky, Cimen und Sichone kamen neu. Dessen Verpflichtung zeigt wiederum die Möglichkeiten der Offenbacher auf dem Transfermarkt.

    In dieser Saison begannen die Probleme aber bereits im Tor. Fehler des brasilianischen Stammkeepers Cesar Thier brachten Ersatzmann Daniel Endres eine Chance, die dieser aber nicht überzeugend nutzte. Der damalige Trainer Frank war die Diskussionen leid und verkündete, einer der beiden Keeper werde bis Weihnachten erst mal im Tor stehen, damit dort Ruhe einkehre. Thier, auf den die Wahl fiel, patzte bei seiner Rückkehr gehörig; dennoch scheint er auch unter Andersen erste Wahl zu bleiben.

    Die Abwehr wird sich voraussichtlich mit Pinske, Bungert, Hysky und Müller präsentieren, falls der 21jährige Ex-Schalker Niko Bungert fit ist. Dem Tschechen Hysky gelingt es, die Innenverteidigung schon etwas stabiler zu halten als in der letzten Saison. Vor der Abwehr wird wohl Stephan Sieger das defensive Mittelfeld koordinieren, der gegen Wehen noch die gefährlichsten Szenen in der Offensive hatte. Ihm zur Seite könnte Daniyel Cimen stehen, der mit seinen 22 Jahren noch alle Zeit hat, die Offenbacher Fans seine Eintracht Frankfurter Vergangenheit vergessen zu lassen.

    Andersen wird ohnehin noch ein paar Spiele experimentieren müssen, aber auswärts beim Spitzenreiter ist eine Aufstellung mit zwei defensiven Mittelfeldlern nicht unwahrscheinlich, zumal auf den Aussen wohl offensiv ausgerichtete Leute auftauchen werden.

    Offenbacher Offensive

    Einer von denen ist quasi eine Berühmtheit. Marco Reich, gerne mit seinem Spruch „Als Kind war ich Fan von Borussia Mönchengladbach, aber da hatte ich noch keine Ahnung von Fussball" zitiert, soll in der Anfangsformation auf der rechten Aussenbahn zum Zug kommen. Über Reich könnte man einen gesonderten Artikel verfassen, hier sei nur erwähnt, dass er in Offenbach zuletzt in aller Deutlichkeit zeigte, warum er nie den Durchbruch schaffte: „Suboptimale Defensivarbeit und rudimentäres mannschaftstaktisches Verhalten. ´Man muss ihm immer zurufen, was er tun soll", bestätigt der Trainer, "sonst macht er, was er will´." So putzig steht das in der Online-Ausgabe des „Kicker". Trotzdem sei noch erwähnt, dass Reich beim seinerzeitigen 4:0 Sieg Borussias 2002 gegen Köln der beste seiner Mannschaft war, der mit seiner Schnelligkeit Markus Münch trotz des klaren Sieges eine Menge Arbeit gemacht hat. Andererseits könnte man Andersens Zitat genauso auf Münch anwenden.

    Weniger boulevardberühmt, dafür viel wichtiger für das Offenbacher Team ist auf der anderen Seite Thorsten Judt. Zwar auch schon 36 Jahre alt, aber durchaus in der Lage, mit Türker zusammen ein planvolles Offensivspiel aufzuziehen und dem Stürmer die Tore aufzulegen. Damit sind wir auch beim Hoffnungsträger selber, denn von Suat Türker erhofft sich ganz Offenbach die dringend notwendige Belebung der bisher dürftigen Offensive. Der 31jährige trifft zwar nicht am laufenden Band (14 Tore in der letzten Saison, 11 davor) aber er ist stets gefährlich im Strafraum und kann sich auch gut als Vorbereiter in Szene setzen. Und ausserdem hat man eben keine anderen Hoffnungsträger.

    Denn Anastasios Agritis konnte bisher auf dem Platz noch nicht zeigen, warum er ein Länderspiel für Griechenland absolvieren durfte, er trifft erstaunlich konsequent daneben. Sean Dundee laboriert an einer Rückenverletzung und scheint dem Karriereende nähe als einem Comeback. Daher wird wohl Dino Toppmöller den zweiten Platz im Sturm besetzen, und dessen Torausbeute (diese Saison drei Treffer) beweist, warum er in manchen Statistiken auch als Mittelfeldspieler geführt wird.

    Schiedsrichter

    Mit dem Realschullehrer Frank Willenborg vom SV Gehlenberg hat der Deutsche Fußball-Bund für die Partie zwischen der Borussia und den Kickers einen Schiedsrichter angesetzt, der nach drei Spielzeiten Praxiserfahrung in dieser Saison erstmals im Profibereich Fußballspiele leitet. Der 28-jährige hat in seiner Laufbahn dementsprechend noch keine Partie Borussias geleitet, wie er in der aktuellen Spielzeit in den 13 ersten Pflichtspielwochen ohnehin erst auf eine Erfahrung von zwei vorherigen Einsätzen zurückblicken kann. Zuletzt leitete der weiterhin vorrangig in der Regionalliga Nord eingesetzte die Partie zwischen der TuS Koblenz und der SpVgg Greuther Fürth. Aufgrund seiner Regionalligaeinsätze ist Willenborg indes mit der U23 der Borussia bereits in Kontakt gekommen, so leitete der Osnabrücker in der letzten Spielzeit Borussias 3:0-Auswärtserfolg in Wuppertal beim Wuppertaler SV Borussia. Damals wirkten für Borussias U23 unter Horst Wohlers Christofer Heimeroth, Sebastian Svärd, Marko Marin und Johannes van den Bergh mit.

    Bilanz

    Das Zahlengrab gibt zu Offenbach nicht viel her. Die letzte Bundesligapartie stammt aus 1984 und in der zweiten Liga gab es bisher nur zwei Begegnungen mit einem Unentschieden in Offenbach sowie einem Sieg am Bökelberg. Dieser datiert vom 14. Mai 2000, als Chiquinho mit seinem Tor zum 1:0-Sieg, dafür sorgte, dass Borussia bis zum Schluss Aufstiegshoffnungen hegen konnte.

    Aufstellungen

    Borussia: Heimeroth - Levels, Brouwers, Daems, Voigt - Ndjeng, Rösler (Coulibaly), Paauwe, Touma - Friend, Neuville.
    Ersatz: Gospodarek - Bögelund, Gohouri, Marin, Polanski, van den Bergh, Colautti, Rafael.
    Es fehlen: Schachten (Reha), Fleßers (Verletzung), Svärd (erkrankt).

    Offenbach: Thier - Müller, Bungert, Hysky, Pinske - Reich, Cimen, Sieger, Judt - Türker, Toppmöller.
    Ersatz: Endres - Hornig, Baier, Agritis, Mokhtari, Watzka, Epstein
    Es fehlen: Dundee, Sichone, Ogungbure (Verletzungen)

    Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)
    Schiedsrichterassistenten: Dittrich (Bremen), Bippen (Hamburg)

    SEITENWAHL-Meinung

    Hans-Jürgen Görler: Am Freitag gibt es ein Wiedersehen mit Borussias ehemaligem Co-Trainer, Jörn Andersen, der die Offenbacher Kickers vor dem Gang in die 3. Liga bewahren will. Die Borussia wird sich dabei jedoch als Spielverderber erweisen und den O.F.C. mit 3:0 besiegen.

    Michael Heinen: Das Spiel gegen Jena hat gezeigt, dass man keinen Gegner unterschätzen darf. Da wir dies jetzt wissen, sollte das Spiel gegen Offenbach entsprechend angegangen werden und zu einem positiven Verlauf führen. Es ist mal wieder Zeit für einen souveränen, ungefährdeten Sieg. Borussia gewinnt also mit 2:0.

    Christoph Clausen: Nein, es gibt in dieser Liga keine leichten Spiele; nein, man muss gegen jeden Gegner hochkonzentriert sein. Alles richtig. Dennoch: Zuhause gegen Offenbach wäre alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung, und der darf dann ruhig auch mal etwas nervenschonender ausfallen als gegen Jena. 3:0 wäre eine runde Sache.

    Mike Lukanz: Ein weiteres Heimspiel der Kategorie "Pflichtsieg". Daher möchte ich an dieser Stelle nicht die gängigen Adjektive "unangenehm" oder "kampfstark" verwenden, um den Gegner stärker zu reden, als er ist. Jos Luhukay wird seinen Mannen die richtige Einstellung mit auf den Weg geben. Auch den Ausfall Sascha Röslers wird man verkraften und das Spiel mit 2:0 für sich entscheiden.

    Thomas Zocher: "Es ist ein Spiel, das wir zu gewinnen haben. Es ist auch ein Spiel, das wir nicht verlieren dürfen.", mit dieser Universalweisheit beglückte der ehemalige englische Nationaltrainer Graham Taylor einst die Zitatewelt. Und angesichts der Partie gegen Kickers Offenbach, übertragen auf Borussia Mönchengladbach, ist man fast geneigt diese Floskel zu bestätigen. Alle Welt geht von nichts anderem aus als drei Punkte für Borussia. Und hier liegt wie schon gegen Jena die Tücke für Jos Luhukay und seine Elf. Wenn sie selbst darauf eine souveränere Lösung als im vorherigen Heimspiel findet, dann kann sie diese Partie mit 3:1 für sich entscheiden.

    Christian Heimanns: Wenn man sich die Vorhersagen so ansieht, geht es ja nur noch um die Höhe des Sieges. So einfach wird das sicher nicht gegen einen Gegner, der mit einem neuen Trainer jetzt 2 Wochen Zeit hatte, sich zu sammeln. Mit Mühe wird Borussia 2:1 gewinnen.


    quelle: seitenwahl.de

  • EM-Kartenvorverkauf im Januar?

    • Spargo
    • 22. November 2007 um 19:22
    Zitat von Booo

    4 Tickets sind doch völlig ausreichend ! :biggrin:

    OK, dann für euch Kölner noch mal. Das Wörtchen "Nur" bedeutet so viel wie "nicht mehr". Es können durchaus weniger als vier sein. Und es werden auch weniger sein, wenn über den FCN verkauft wird, wovon auszugehen ist. Nämlich genau eins pro Mitglied.:rolleyes:

  • EM-Kartenvorverkauf im Januar?

    • Spargo
    • 22. November 2007 um 15:01
    Zitat von flsch

    ich glaub du kannst dich auch tagsüber bewerben :gruebel:


    Wie wieder Verlosung? ich dachte FCFS:gruebel:

  • EM-Kartenvorverkauf im Januar?

    • Spargo
    • 22. November 2007 um 14:32
    Zitat von gaustar

    Der Rat der Uefa: Warten! Denn nach der Gruppenauslosung am 2. Dezember werden noch einmal regulär Karten verkauft.

    :huebscher::gruebel: Also doch VK Phase

    N8Schicht olé:klatsch:

  • Ohne England Fahren Wir Zur Em

    • Spargo
    • 22. November 2007 um 12:57
    Zitat von aceknox

    jo, und ich stand auf der hochzeit von nem kumpel die ganze zeit hinterm dj, weil der das spiel auf seinem laptop laufen hatte :mrgreen:


    :gruebel:Dann hattest du also auch sb-Ticket wie flsch und ich.

  • Ohne England Fahren Wir Zur Em

    • Spargo
    • 22. November 2007 um 12:54
    Zitat von flsch

    es geht doch nicht um mitleid oder tränen vergießen. die em wird ein stück ärmer, basta. wenn am 1.7.06 portugal gegen russland gespielt hätte würd ich da wahrscheinlich keinen gedanken mehr dran verschwenden. aber mit england war's irgendwie ein einmaliges erlebnis, an das ich immer mal wieder gern zurückdenk.

    :gruebel:Irgendwie hab ich an dem Tag ne Gedächtnislücke.:rolleyes::mrgreen:

  • UEFA-Koeffizient - Gruppenköpfe

    • Spargo
    • 22. November 2007 um 12:44
    Zitat von svenb

    Kroatien könnte ja auch fantechnisch,eine bereicherung sein bei einer EM.Haben sie ja bewiesen bei der WM 2006,als ich beim Spiel war Brasilien-Kroatien.

    Stimmt die haben geile Uschis dobey:klatsch::mrgreen:

  • Manowar heute und morgen kostenloses Konzert in Hamburg

    • Spargo
    • 22. November 2007 um 12:20
    Zitat von vmaexchen

    Fabrik Hamburg - Programm

    Werden die ihre Karten nicht los? :gruebel:

    ok, dieser Foreneintrag relativiert das wieder etwas :rolleyes:



    Manowar gibt Kostenloses Konzert in der Fabrik in Hamburg! Werdet ihr kommen? - Yahoo! Clever

    Alles anzeigen


    wenns bei mir in der Nähe wäre würde ich schon hingehen, wobei Edith sagte das die letzte Tournee ziemliche Kacke war.:huebscher:

  • Biete EM Karten

    • Spargo
    • 22. November 2007 um 11:43
    Zitat von flsch

    2 x TST Dänemark, natürlich zum OP :winke:

    :gruebel:Tauschst du vielleicht gegen 2 x TST England:rolleyes:

  • UEFA-Koeffizient - Gruppenköpfe

    • Spargo
    • 22. November 2007 um 11:36
    Zitat von macadona

    Quelle? :zweifel:


    Zitat von gandalf

    weil es dann kompliziert wird mit den Spielorten:gruebel:
    ausserdem bestreitet der Gastgeber das Eröffnungsspiel:gruebel:


    man hätte sie ja trotzdem auf A1 setzen können. nur halt nicht in Topf1 sondern Topf 4, da die positionen ja eh ausgelost werden.
    Also AUT auf A1 und in Topf 4 bzw. nur noch drei dann in Topf 4 Und Schweiz halt auf B1 setzen, aber in einen Topf eingruppieren analog ihrer Weltranglistenpostion bzw Qualikoeffizient.

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