Beiträge von tooor
-
-
Hallo,
das Geld wir unmittelbar abgebucht ... also in den kommenden Tagen.Sollten die Tickets nicht zugeteilt werden können, wird das Geld zurück überwiesen ... abzüglich der Bearbeitungsgebühr ...
-
Zitat von Hanno
Muß mann also nicht mehr in Vorkasse treten, sondern nur die Tickets in Vorkasse zahlen, die man auch tatsächlich bekommen hat ?
Weiterhin müssen die Tickets vorab bezahlt werden ... nur due Gebühr ist geringer5 Spiele der Vorrunde sind derzeit noch nicht überbucht:
Tunesien - Saudi-Arabien (am 14. Juni in München)
Saudi-Arabien - Ukraine (am 19. Juni in Hamburg)
Paraguay - Trinidad/Tobago (am 20. Juni in Kaiserslautern)
Iran - Angola (am 21. Juni in Leipzig)
Ukraine - Tunesien (am 23. Juni in Berlin)Besonders stark nachgefragt sind:
Das Finale (am 9. Juli in Berlin)
Das Achtelfinale am 24. Juni in München
Deutschland - Polen (am 14. Juni in Dortmund)
Brasilien - Australien (am 18. Juni in München)
Schweden - England (am 20. Juni in Köln)
Niederlande - Argentinien (am 21. Juni in Frankfurt) -
Noch bis Sonntag (15.1.) 24 Uhr ist die 3. Verkauftsphase "geöffnet" ... also ran an die gut 250.000 Tickets und noch Karten bestellen

Ab dem 31.1. wird die Fifa dann wieder eMails verschicken um jedem Ticketgewinner die frohe Botschaft zu übermitteln ... wenn's denn dann diesmal klappt

-
Bisher habe ich keine Antwort erhalten ... habe nochmal eine Anfrage per eMail gestellt. Wer selbst mal sein "Glück" versuchen will ... hier die Kontaktdaten:
Service-Telefon von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Deutschland: 01805 / 004327 (12ct/min)
Österreich: 08 20 / 00112477 55 (15ct/min)
Fax: 0 73 91 / 5 84 - 18 55
E-mail: service@de.schlecker.netIch sehe das aber so, dass 1x anmelden reicht. Die wollen Adressen sammeln ... daher mein Tip: Eine eMail-Adresse verwenden, die man auch wieder "wegwerfen" kann

-
Wie weit wird der Karten"missbrauch" noch gehen?
Oder ist das hier "die" Chance auf's Finale und mehr?Auf lovebuy kann der Besuch des WM-Finales (Kat 1) mit der oben gezeigten Blondine ersteigert werden! Nach dem Spiel kann"mehr" passieren ... muss aber wohl auch nicht

Wer dort mitmacht, soll hier bitte seine Erfahrungen mitteilen ... das würde mich schon sehr interessieren

-
...gute Frage ... ... keine Ahnung

Aber so wie ich das sehe, muss man sich nur 1x anmelden und ist dann in der "Los-Trommel". Ich habe schlecker aber mal angeschrieben, um mehr zu erfahren ...
-
-
Horst R. Schmidt: „Wir bräuchten 30 Millionen Tickets“
21. Dezember 2005 von OK FIFA WM 2006Der Rechtsstreit vor dem Landgericht Frankfurt zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Bundesverband Verbraucherzentrale (vzbv) ist beendet. Beide Parteien einigten sich bei einem Treffen am Dienstag im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf einen Vergleich.
"Wir haben dem Vergleich vor allem deshalb zugestimmt, weil wir in dieser Phase keine langwierigen Rechtsstreitigkeiten brauchen können, die vor allem im Ausland überhaupt nicht verstanden werden. Jetzt herrschen Ruhe und Klarheit. Denn von enormer Bedeutung ist, dass der gesamte Aufbau unseres Ticketing-Systems bestätigt worden ist - inklusive des Optionsprogramms. Die 61.000 Fans, die sich hier eingeschrieben haben, besitzen weiterhin eine gute zusätzliche Chance, eine Karte zu bekommen. Dass die Rücktritts-Möglichkeit bis zum 15. April 2006 ausgedehnt wurde, ist für uns eher eine Marginalie", bilanziert der 1. OK-Vizepräsident Horst R. Schmidt.Auch Schmidt und mit ihm das gesamte Organisationskomitee aber gehen davon aus, dass der Kartenverkauf der schwierigste Aspekt der gesamten WM-Organisation bleibt. „Wir haben nun einmal nur drei Millionen Karten, bräuchten aber gut und gerne 30 Millionen. Auch aus den qualifizierten Ländern, besonders von den benachbarten Europäern, kommt derzeit nur eine einzige Botschaft: Wir brauchen mehr als die vorgesehenen acht Prozent der Karten, am besten die dreifache, fünffache oder gar zehnfache Menge“, sagte Horst R. Schmidt. Und weiter: „Auch nach der Auslosung der WM-Gruppen muss es unser Ehrgeiz bleiben, alle 64 Spiele möglichst komplett zu besetzen. Dies war ja der Grundgedanke bei der Einführung des Optionsprogramms.“
Im Kern sieht die Einigung mit den Verbraucherschützern vor, dass Teilnehmer am Optionsprogramm ihren Vertrag bis zum 15. April 2006 über den Ticketbereich auf http://www.FIFAworldcup.com auflösen können. Die Ticket-Entgelte werden dann vollständig innerhalb einer Frist von vier Wochen erstattet. Schmidt: „Dies wird aber kaum praktische Relevanz haben. Wer eine Option auf ein WM-Ticket hat, wird alles tun, um diese zu behalten.“ Inhaber von Optionstickets, denen kein Ticket zugeteilt werden konnte, erhalten bis spätestens 9. August 2006 ebenfalls die entrichteten Entgelte in voller Höhe zurück.
Von den einbehaltenen Gebühren für die Teamserien (TST / Team Specific Tickets), bei denen sich das ausgewählte Team nicht qualifiziert hat, wird das OK für Tickets der Kategorie drei 10 EURO, der Kategorie zwei 15 EURO und der Kategorie eins 20 EURO zurück erstatten. Dazu Horst R. Schmidt: „Klar ist, dass wir durch diese Reduzierung erhebliche Geldbeträge verlieren, die wir für die Bearbeitung eigentlich bräuchten. Dies ist ein Preis, den wir im Sinne des jetzt gefundenen Kompromisses einbringen, aber an anderer Stelle wieder ausgleichen müssen. Denn unser OK steht letztlich in der Gesamtverantwortung für den Etat von 430 Millionen Euro.“
-
Frage: Kritik geübt wird auch am gerade zu Ende gegangen Bestellverfahren des Ticket-Optionsprogramms. Im Mittelpunkt dabei steht die Vorauskasse.
Antwort (Horst R. Schmidt): Fußballfans und die Medien-Öffentlichkeit haben zu Recht kein Verständnis für leere Sitzplätze in den WM-Stadien. Dem OK geht es um die volle Besetzung der WM-Arenen und ausverkaufte Stadien. Außerdem kämpfen wir um jedes einzelne Ticket für den öffentlichen Verkauf, um so viele Fans wie möglich noch bedienen zu können. Wir brauchen deshalb eine Warteliste, die dem OK kurzfristige Handlungsspielräume verschafft.
Bei dem knappen Gut der begehrten WM-Tickets stellt sich für jede Verkaufsphase die Frage der Verteilungsgerechtigkeit. Die Ergebnisse der ersten Verkaufsphase haben gezeigt, dass eine Vielzahl von Bestellern – immerhin 40,000 - die zugeteilten Tickets später nicht bezahlt hat. Diese Tickets konnten wir in der Folge erneut verlosen. Ein solches Procedere ist für das Ticket-Optionsprogramm aufgrund der vorgegebenen engen Zeitfenster nicht möglich. In einigen Fällen wird eine Zuteilung nur wenige Tage vor dem Spiel erfolgen können. Wir müssen deshalb im Interesse aller Fans darauf bestehen, dass der tatsächliche Erwerbswille im Voraus durch Zahlung dokumentiert wird. Nur auf diese Weise können wir auch eine rechtzeitige Auslieferung der Tickets gewährleisten.Okay ... das habe ich eingesehen. Ich finde es auch als sehr wichtig, das die Stadien ausverkauft sein werden. Daher kann ich die Bedenken der Fifa bzw des OK nachvollziehen und auch einsehen, warum die Optionstickets im Voraus bezahlt werden sollen. Ich glaube, wenn die Stadien später nicht ausverkauft sein werden, rege ich mich besonders auf

-
Das Nachrichtenmagazin Focus berichtet über eine Klage gegen die WM Ticketvergabe der Fifa.
Unter Berufung auf einen Vertreter der Hamburger Kanzlei Schlömer und Sperl soll diese in den kommenden Tagen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Ausrichter der WM 2006 wegen der restriktiven Ticketvergabe für das Großereignis verklagen.
Ein Mandant hatte beim Internet-Auktionshaus Ebay ein Bezugsrecht für eine Karte gekauft und das Geld an den Verkäuferüberwiesen. Das WM-Organisationskomitee habe dann dem Mann mitgeteilt, der Web-Handel verstoße gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Kartenvergabe. Die Kanzlei argumentiert:"Unser Mandant betreibt keinen Schwarzhandel und steht auf keiner Hooliganliste, so dass er ein Recht auf die Karte hat."Auch Optionsticketvergabe unter Anklage?
Vor Wochen hatte der Europa-Abgeordnete Andre Brie bereits angekündigt, mit einer dringlichen parlamentarischen Anfrage die EU-Kommission zur Prüfung der Verkaufspraktiken für WM-Tickets bewegen. Brie hält es offenbar für fragwürdig, dass Kunden beim Kauf von so genannten Optionstickets in Vorleistung treten müssen.
Brie behauptet, dass der Weltverband FIFA und das WM-Organisationskomitee mit den zunächst ohne Gegenleistung eingezogenen Beträgen arbeiten könnten und dies nichts anderes als ein zinsloser Kredit sei. "An einen Zinsertrag haben wir dabei überhaupt nicht gedacht", hatte OK-Vizepräsident Horst R. Schmidt schon Anfang November erklärt.Meine Meinung: -------------------------------------------------------------
Der erste Fall ist für mich nur der Versuch eines einzelnen ... der zweite Fall ist für mich aber eindeutig. Warum soll ich für die Optionstickets in Vorleistung treten müssen? -
Hi ...
es sind zwar keine "echten" Tickets, aber wer noch zur Gruppenauslosung nach Leipzig kommen will, der sollte mal bei sport1.de vorbeischauen.Dort kann man Eintrittskarten für den 9. Dezember gewinnen um live dabei zu sein, wenn es darum geht, wer in die Deutsche Gruppe gelost wird.
Die Endrundenauslosung findet am 9. Dezember in Leipzig statt ... nur für die, die es noch nicht wissen sollten

-
Hi ...
das OK hat die Tauschmodalitäten für WM-Tickets über die offizielle Fifa Tauschbörse herausgegeben ... bzw. schonmal angedeutet, wohin "die Reise" gehen wird. Hier das wichtigste in Stichpunkten:1. Es wird zum 1. Februar 2005 eine Tauschbörse geben, damit Karteninhaber nicht mehr benötigte Karten an Karteninteressenten abgeben können ... soweit okay

2. Es wird bei der Übertragung das Nutzungsrecht an diesem Ticket mit übergeben. Das Ticket ist also weiterhin Personalisiert (auch noch okay)
3. Die Übertragung benötigt die Zustimmung des OK, die davon abhänge, ob "wichtige und berechtigte Gründe" dafür geltend gemacht werden. Deren Definition solle später erfolgen. Im Übrigen würden auch für Übertragungen innerhalb der Familie diese Bedingungen gelten ... was soll das denn?
4. Die Karten können gegen Nennwert (also Kaufpreis) auch an das OK direkt zurückgegeben werden ... allerdings nur, "dann, wenn das OK diese Kategorie von Eintrittskarten auch tatsächlich weiterverkaufen kann" ... ja spinnen die jetzt?
Fazit:
Die Tauschbörse ist ein Witz. Getauscht werden kann anscheinent garnicht (also Karte gegen Karte) sondern nur das "Nutzungsrecht übertragen werden" und das auch nur, wenn es dem OK so gefällt. Also nur gegen Auflagen bzw. wie das OK meint bei "wichtigen und berechtigten Gründen" ... was auch immer das dann sein mag. Zudem soll eine solche Übertragung mit 10Euro berechnet werden, was dem ganzen dann die Krone aufsetzt ... meine Meinung!Es bleibt die Hoffung, dass die Aussage des Ticketbörsen-Organisator Klaus-Peter Schulenberg (Chef des Kartenhändlers CTS Eventim) beherzigt wird. Dieser hoffe, "dass es zu einer großzügigen Handhabung kommt. Wer auf seinem zweiten Ticket nun seine neue Freundin mit ins Stadion nehmen will, sollte dies können."
Warten wir's ab ... :roll: [/list]
-
Hi ...
die offizielle Tauschbörse der Fifa für WM-Tickets soll "voraussichtlich mit einer kleinen Gebühr" verbunden sein.Das Magazin Stern meldet weiter: "Der Verkäufer, der sein Ticket über uns (Anmerkung: die Fifa) anbietet, wird für diesen Service voraussichtlich eine kleine Gebühr bezahlen müssen und der Käufer die übliche Vorverkaufsgebühr von rund zehn Prozent des Ticketpreises", erklärte Ticketbörsen-Organisator Klaus-Peter Schulenberg (Chef des Kartenhändlers CTS Eventim).
Die FIFA will ab Februar 2006 eine Internetbörse einrichten, über die Inhaber von WM-Tickets ihre Karten für den ursprünglichen Kaufpreis anonym weiterverkaufen oder an vorbestimmte Personen aus dem Kreis der Familie übertragen lassen können. Die Karten sind dadurch wie zuvor auch personalisiert und werden auf den neuen Namen umgeschrieben.
Die Übertragung, die nach Schulenbergs Angaben nur innerhalb der eigenen Familie möglich sein soll, kostet zehn Euro.
Also wieder zahlen für eine Leistung, die für einen Dienstleister eigentlich kostenlos sein sollte ... oder mein ich das nur? :?
-
Wie ich gelesen habe, soll in der dritten Verkaufsphase das Geld erst vom konto abgebucht werden, wenn die Karten zugeteilt werden konnten ... hat man etwa schlechte Erfahrungen gemacht?

Egal, ab dem 12. Dezember einfach anmelden und ordern ... mit bis zu 300.000 Tickets wird das die letzte (große?) Chance auf eine Eintrittskarte sein ...
-
Hi ...
viele haben TST-Tickets für Nationen geordert, um überhaupt ein Spiel sehen zu können. Einige haben Karten für ein bestimmtes Stadion. Aber erst ab dem 12. Dezember weiß jeder, für welche Begegnungen man die Karten erworben hat und ob die Tickets dann noch (für einen selbst) interessant sind.Warum das hier?
In der Zeit vom 12. Dezember 2005 bis zum 1. Februar 2006 (Tauschbörsenstart der Fifa) hängt jeder mit seinen Karten in der Luft und weiß nicht, ob er diese vielleicht mit jemanden Tauschen kann. Um im Vorfeld ausloten zu können, ob meinen einen passenden Tauschpartner findet, habe ich diese Rubrik eröffnet
-
Jetzt aber schnell

Wer an der Verlosung von Rückläufigen Tickets noch teilnehmen möchte, hat bis zum 30.11. noch Zeit, sich bei der Fifa zu bewerben ...
Allerdings sind alle Viertelfinal-, Halbfinal- und Finalspiele schon vergriffen. Frei ist noch das Spiel um Platz 3, aber wer will das schon sehen?
Mein Tipp!
Ordert für das Spiel #51 (Stuttgart). Sollte Deutschland Gruppen 2. werden (was ja durchaus denkbar is
) ist dort (in Stuttgart) das Achtelfinalspiel gegen den ersten der Gruppe B (wer auch immer das dann sein mag) ...Aber Vorsicht!
... wer ein Optionsticket´"bestellt" darf dieses auch direkt zahlen!! Das Geld gibt es bei mißerfolg natürlich zurück ... gegen 10Euro Bearbeitungsgebühr ... najaMan schreibt sich ...
-
Hi ...
so ganz passt die Meldung nicht in diese Rubrik, aber da es Karten vom DFB sind, stufe ich diese Tickets mal als offizielle Fifa-Karten ein
Der DFB hat für seine Fan Club Mitglieder sage und schreibe 7000 Karten (von wieviel Hundertausende von Karten?) "locker" gemacht und verkauft (also vielmer verlost) diese in der ersten Verkaufsphase noch bis zum 27. November.
Danach gibt es noch weitere Verkaufsphasen ... interessant dürfte dabei die 3. sein, in der es noch Karten für die deutsche Nationalmannschaft geben soll ... wieviel? Keine Ahnung
Alles weiter dazu unter fanclub.dfb.de
Bis denn dann ...
-
Ich denke, ja ... bisher habe ich jedenfalls nicht's darüber gelesen, das es in der 4. und 5. Verkaufsphase keine tst--Serien mehr geben soll.
Denkbar ist natürlich, das es in der 4. und 5. Phase keine tst Serien mehr geben wird, da diese alle in der 3. Verkaufsphase bereits weggegangen sindAlles ganz genau nachlesen kannst du hier
-
Nicht nur bei den Fans ist die Vergabe der Tickets für die WM2006 ein Thema ... auch andere befassen sich damit ...

Bielefeld - Die geplante Ticket-Vergabe für die Fußball-WM 2006 ist von Datenschützern in Bielefeld mit dem Negativ-Preis «Big Brother Award» bedacht worden.
Unter anderem «für die inquisitorischen Fragebögen zur Bestellung von WM-Tickets» bekamen das Organisationskomitee des Deutschen Fußballbundes sowie Franz Beckenbauer persönlich in der Kategorie Verbraucherschutz die abwertende Auszeichnung.Harsche Kritik hatte das OK schon vom Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix geerntet, der den geplanten Einsatz der RFID-Chips als «schrittweise Aufweichung des Rechts» bezeichnete. Bei der Fußball-WM sollen die Tickets erstmals mit einem Chip ausgestatten sein, auf dem personenbezogene Daten gespeichert werden. Damit sollen die Sicherheitsauflagen des Fußballweltverbands FIFA umgesetzt und Kontrollen in den Stadien vereinfacht werden.
Der so genannte «Schnüffelchip» (RFID steht für Radio Frequency Identification) habe das WM-Komitee bereits 2003 fast auf die Kandidatenliste gebracht, hieß es in der Laudatio. Die Jury habe sich damals schließlich zunächst für den RFID-Einsatz in Metros Testsupermarkt «Future Store» entschieden. «Aus mangelnder Fußballbegeisterung hätten wir den sich anbahnenden Datenschutz-GAU fast verpasst», sagte Netz-Künstlerin Rena Tangens.
Zudem prangern die Datenschützer an, dass Käufer gezwungen seien, persönliche Daten wie Geburtsdatum, Fan-Zugehörigkeit und die Personalausweisnummer preiszugeben, die dann an die FIFA weitergegeben werden sollen. Inzwischen dürfen die Daten zwar nur werblich genutzt werden, wenn der Käufer ausdrücklich zustimmt, doch die «illegale Eingabe der Personalausweisenummer wird nach wie vor verlangt», heißt es.
Der «BigBrotherAward» wird seit 1998 und in Deutschland seit dem Jahr 2000 an Unternehmen, Organisationen und Personen verliehen, die in «besonderer Weise und nachhaltig die Privatsphäre von Menschen beeinträchtigen oder persönliche Daten Dritten zugänglich machen». Vergeben wird der Negativ-Preis vom Verein FoeBuD (Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V.). Mit der Verleihung wollen die Organisatoren die Diskussion um Privatsphäre und Datenschutz fördern.