Oder eine harmlosere Virusmutation "setzt sich durch". Es ist ja sozusagen im Interesse eines Virus seinen Wirt nicht zu töten um sich weiter verbreiten zu können.
Ich bin dafür (ausnahmsweise
) kein Experte, aber ganz so ist das wohl nicht. Es ist jetzt nicht so, dass das Virus ein global betrachtetes "Interesse" hat.
Mutationen passieren zufällig. Wenn Mutationen "normalerweise" zu einer Erhöhung der Sterblichkeit führen, sterben halt mehr Patienten weg, bevor sie andere anstecken können. Ergo setzen sich die Virusmutationen durch, die eine niedrigere Sterblichkeitsrate haben.
In diesem speziellen Fall ist es ja nun aber so, dass die Weiterverbreitung (also Ansteckung von anderen Personen) hauptsächlich im sehr frühren Stadium der Krankheit passiert. Ob der ursprüngliche Träger dann später an der eigenen Infektion noch stirbt oder nicht, spielt für die Weiterverbreitung keine relevante Rolle mehr.