Das ist nicht vergleichbar, wenn 50% und mehr der Schüler im Homeschooling sind und das sind in etwa die Größenordnungen, die ich kenne. Ja, die Schulen sind auf und es gibt wohl auch hier und da Wechselunterricht, aber ob die Schüler in die Schule kommen, ist den Eltern überlassen.Es sind in Summe viel weniger Schüler und viel weniger Lehrer gleichzeitig in der Schule und deshalb finde ich das schwer vergleichbar mit normal.
Bei den höheren Abschluss-Klassen ist das anders. Da ist es wohl Präsenzunterricht.
In allen Bundesländern unterrichten die Grundschulen ja Wechselunterricht,
Das bedeutet ja eben, dass sich 50 % der Schüler im Homeschooling befinden.
Die Präsenzpflicht bleibt ja teilweise aufgehoben.
Ob das letztendlich vergleichbar ist, hängt davon ab, wie viele Eltern ihre Kinder in Niedersachsen trotz Öffnung der Schulen daheim gelassen haben.
Ich vermute, dass das schon vergleichbar ist, aber dennoch ist Dein Einwand freilich gut und berechtigt.
Ich bin ja gar nicht der Meinung, dass du falsch liegst. ich bin nur dagegen ein absolutes Argument ohne Zahlen ala "die Schulen treiben das Infektionsgeschehen" aufzuheben, indem man umgekehrt eigentlich das gleiche macht und auch keine besseren Erkenntnisse hat. ;
Ich finde die Erkenntnisse eigentlich ganz gut, zumal es ja in den Abschlussklassen eine Präsenzpflicht gab. Zudem habe ich ja auch geschrieben, dass sich aufgrund der Schulschließungen in den Herbstferien keine erhöhte Gefahr durch die Schulen ableiten lässt.
Mein Rückschluss war ja auch nicht, Schulen sind absolut ungefährlich, sondern, dass man das Risiko der Schulöffnung meiner Meinung nach zum Wohle der Kinder eingehen sollte, da ich aufgrund der Zahlen keine Hinweise für eine großes Risiko erkennen kann.
Man könnte jetzt natürlich auch einwenden, dass die Inzidenz in Niedersachsen, die vor 2 Wochen noch mit die niedrigste war, seit dem aber auch kaum noch fällt.Ganz im Gegensatz zu anderen Bundesländern.
Also dieser Argumentation kann ich nicht folgen. Der vorläufige Tiefststand wurde in Niedersachsen am 14.02. erreicht.
Da erkennen ich keine gravierenden Unterschiede zu anderen Ländern und erst recht keinen Zusammenhang mit einer Schulöffnung.
Aber ja, wenn man die genauen ansteckungswege nicht kennt, ist das Fischen im Trüben.
Für Blinde macht das keinen Unterschied. ![]()
Ich fische lieber im trüben als zu verhungern.