Man hat doch bei der Nagelsmannentlassung gemerkt wie präsent er immer noch ist. "Bevor wir Julian entlassen hatten haben wir mit Uli Hoeneß telefoniert" und Thomas Tuchel sagte doch auch das er zuerst mit Uli Hoeneß telefoniert hatte bevor er zugesagt hat.
Die Fußstapfen in die Kahn und Brazzo rein wollten/mussten sind rießig. Solange Hoeneß, und jetzt wohl wieder Rummenigge, noch präsent sind kann sich doch da nur schwer was ändern. Es wird ja anscheinend immer mit Uli über Personalentscheidungen, Transfers etc. geredet, sich abgestimmt und die Erlaubnis geholt. Ich werd das Gefühl nicht los das sich das im Kreise drehen wird solange Hoeneß noch in irgend einem Amt tätig ist und jeder Angst hat etwas ohne ihn zu entscheiden.Das Vermächtnis ist rießig was Hoeneß und Rummenigge hinterlassen haben, ohne Frage. Bayern ohne Hoeneß wäre nicht das was sie jetzt sind. Aber meiner Meinung nach müsste sich vor allem Hoeneß einfach komplett raus nehmen wenn es weiter gehen soll.
Sehe ich auch so. So lange Hoeneß im AR ist und der AR offensichtlich die gesamten Entscheidungsbefugnisse (Kader/Transfers, Management, Trainer, Finanzen etc.) auf sich vereint, wird es nahezu unmöglich sein, dass sich ein anderer, starker Manager etabliert und langfristig hält. Das kann sich zur Sackgasse für die Entwicklung des Vereins entwickeln. Wenn Hoeneß nicht loslassen kann und jede relevante Entscheidung nur über ihn läuft, kann das auf die Dauer nicht gut gehen. Kahn war dann nur das erste Opfer.