Also diese ganze Thematik verwirrt mich tatsächlich ebenso. Zunächst hieß es ja, eine Anpassung an neue Mutationen würde vergleichsweise schnell realisierbar sein. Umso mehr hat mich erstaunt, dass das bei Delta nicht erfolgt ist (meines Wissens bei keinem der bekannten Impfstoffproduzenten). Das kann ich mir eigentlich nur so erklären, dass entweder diese ursprüngliche Aussage so nicht stimmt oder aber wirtschaftliche Interessen dem entgegenstehen (man muss ja den gegen die Wildtyp-Variante entwickelten Impfstoff auch verkaufen. Den würde ja keiner mehr quasi als "2. Wahl" abnehmen, wenn eine gegen Delta entwickelte Impfstoffvariante auf dem Markt wäre, wenn ja quasi fast nur noch Delta kursiert).
Für den Impfstoff gegen die Omikron-Variante wurden zuletzt von Pharmaindustrie und Politik der Zeitraum März/April 2022 genannt. Wenn das tatsächlich so zeitnah realisierst wird spräche das für meine 2. These.
Sahin sprach von 100 Tagen für Entwicklung und Produktion. Also wenn man zum 01.01. anfängt Anfang April. Bis es dann bei den Ärzten impfbar ist ab Mitte Mai schätze ich.
Und ob es dann wieder zu einer Priorisierung kommt steht in den Sternen.
Der aktuelle Stoff ist sicherlich sehr gut und ausreichend - aber das sind beispielsweise das iPhone 6 oder Samsung Galaxy S7 auch. Würde sich heute dennoch niemand mehr freiwillig geben wenn es Alternativen gäbe.