mal wieder n paar mehr oder weniger neue Namen.............
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Der Kurier
Personalplanung beim KSC schreitet voran
24.05.07 22:53...........................
Dem Chefcoach schwebt für seine Offensive jetzt noch ein kopfballstarker Stürmer vor, der auch im Zentrum agieren kann. Sascha Rösler vom Erstliga-Absteiger Alemannia Aachen wäre einer nach Beckers Geschmack, aber der Transfer lässt sich finanziell kaum stemmen. Rund 500000 Euro an Ablöse müsste der KSC auf den Tisch der Alemannia blättern, um Rösler dort loszueisen. Und das Gehalt, das der ehemalige Ulmer in Aachen erhält, ist mit den Möglichkeiten, die der KSC hat, nicht unter einen Hut zu bringen. „Wir können und wollen auch nicht, dass das Gehaltsgefüge in der Mannschaft zu sehr auseinander klafft. Das entspricht nicht unserer Philosophie und deshalb muss ein Spieler auch in dieses Gefüge passen. Dann ist es zwar bedauerlich, wenn ein Zugang nicht zu Stande kommt, aber damit müssen wir eben klarkommen“, sieht Becker kaum Möglichkeiten, Rösler in den Wildpark zu
locken. Dennoch ist der Trainer guten Mutes, einen Stürmer zu finden. „Auch wenn das vielleicht ein bisschen länger dauert als zum Trainingsauftakt am 24. Juni“, schickt sich Becker in Geduld.
Was die Verpflichtung eines Abwehrspielers auf der rechten Seite anbelangt, stehen zwei Namen auf Beckers Prioritätenliste. So gibt es mittlerweile Kontakt zu Bernd Korzynietz von Arminia Bielefeld (der Kurier berichtete in seiner Ausgabe vom 18. Mai). Allerdings gibt es von Seiten der Arminia noch kein Zeichen, dass man bereit ist, den 27-Jährigen, der bei Bielefelds Trainer Ernst Middendorp zuletzt nicht mehr berücksichtigt wurde, ablösefrei aus dem bis 2009 datieren Vertrag zu entlassen. Die zweite Option ist Andreas Görlitz von Bayern München. Zwar hat der Jung-Nationalspieler gerade seinen Vertrag bei den Bayern für drei Jahre verlängert, wird aber dort wohl kaum einen Stammplatz haben, wenn der Rekordmeister seine Ankündigung wahr macht, die Mannschaft komplett neu aufzustellen. Was Görlitz anbelangt gibt es Kontakt zur Bayern-Führung, die offenbar einem Ausleihgeschäft nicht abgeneigt ist.
Auch im Ausland sieht sich der KSC zurzeit nach möglichen Verstärkungen um, obwohl Becker lieber auf dem heimischen Boden fündig würde. „Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen weiter am Ball bleiben“, meinte der Chefcoach, der deshalb auch noch keinen Urlaub gebucht hat. Lediglich zwei Tage Schwarzwald gönnt sich Becker zusammen mit Ehefrau Conny
, ehe er dann Anfang der Woche wieder im Wildpark präsent ist.