Sensationell!
Beiträge von spock
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Du gibst dir deine Antwort auf die Frage im ersten Satz doch im letzten Absatz selber. Das unternehmerische Risiko ist sehr groß dass der Impfstoff noch abschmiert und ich die Kosten für die Produktionsstandorte an den Backen habe.Übernimmt der Staat eine Bürgschaft dafür (in welcher Form auch immer) kann ich da natürlich viel früher loslaufen.
Also soweit ich das verstehe gelten die Abnahmeverträge vorbehaltlich einer behördlichen Zulassung.

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Dein Ansatz lässt aber einen Punkt außen vor. Wenn frühzeitig deutlich mehr Menge sicher bestellt worden wäre würden Unternehmen wie Biontech nicht jetzt erst los laufen und Produktionsanlagen anmieten die dann im Februar/März auf dem Impfstoff laufen können. Daher es wäre auch für alle jetzt schon mehr Impfstoff verfügbar gewesen.
Du meinst die haben nicht vorher alle Möglichkeiten ausgeschöpft, weil die Auftragsbücher nicht voll waren? Glaube ich nicht.
Jeder der Hersteller wird, sobald er die Marktzulassung hat, das Maximum an Produktion fahren, weil er weiß, dass erstens im Prinzip ein weltweiter Absatzmarkt existiert und zweitens man ja einen immensen Marktvorteil hat, solange noch nicht weitere Konkurrenzprodukte zugelassen sind. Die Milliarden-Euro-Noten für die Pharma-Industrie werden genau jetzt gedruckt!Und ganz ehrlich-noch weitere Anlagen anmieten und vorbereiten, bevor die Zulassung in der Tasche ist eben ein großes unternehmerisches Risiko. Schmiert dir dein Kandidat dann in Phase III ab (wie bei Sanofi/GSK) verlierst du ein halbes Jahr und hast erstmal jede Menge Ausgaben.
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https://www.bild.de/politik/inland…56216.bild.html
Die 4 Buchstaben-Zeitung skaliert den Zeitstrahl etwas anders. Obs richtig ist oder nicht kp.
Was ich aber nicht ganz verstehe ist dass man nicht einfach frühzeitig noch deutlich mehr bestellt hat als dass was wir brauchen.
Bei den preisen von 15-20 Euro pro Dosis wäre es immernoch billiger gewesen 200 Millionen Dosen zusätzlich zu bestellen (ggf. nachher an arme Länder zu verschenken) als die Kosten die wir durch jeden Monat länger im Lockdown o.ä. verbringen.Einfache Erklärung: was bei uns zuviel wäre fehlt halt woanders.
Wurde ja verschiedentlich gesagt, dass der Solidaritätsgedanke innerhalb der EU immer eine Rolle gespielt hat. Das kann man finden wie man will, aber wenn man die EU tatsächlich ernst nimmt finde ich diesen Ansatz nicht prinzipiell verkehrt. Nur auf die EU zu verweisen wenn man selbst Vorteile hat ist eben alles andere als solidarisch.Ich finde, dass in Deutschland vieles einfach viel zu negativ diskutiert wird. Statt zu würdigen, in welcher sensationell kurzen Entwicklungszeit hier mehrere Impfstoffe zur Verfügung stehen (ich bin da tatsächlich schwer beeindruckt, wenn man weiß, was hier an Grundlagenforschung notwendig ist!!), wird jeden Tag vorgerechnet, wann wir hier alle durchgeimpft sein werden oder rumgemosert , wenn die Zulassung in Land X 3 Tage länger dauert als in Land Y. So nimmt man natürlich auch maximal Menschen mit.

Lasst uns alle die Risikogruppen schnell und kontinuierlich "durchbringen", dann ist die Kuh vom Eis. Und ob dann jeder von uns dann seine Impfung im Mai oder "erst" im August bekommt, das macht den Kohl nicht fett.
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Fiasko-Deal mit Sanofi: Deutschland hat nicht genug Impfstoff - wie kam es dazu? - FOCUS Online
Wie gesagt-meckern kann man immer-aber für mich klingt das aus Regierungssicht plausibel.
Dass der Sanofi-Impfstoff so abschmiert ist dann halt Pech. Aber dazu gibt es ja auch die klinischen Studien, um die Wirksamkeit ausreichend zu belegen und es ist nicht generell davon auszugehen, dass alles was in die Phase II oder III geht am Ende auch die Zulassung erhält.
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Fast richtig. Wie bei jeder Impfung gibt es Menschen, die wg bestimmter Vorerkrankungen nicht geimpft werden können. Die werden durch eine hohe Impfquote mitgeschützt, oder halt eben nicht.
Abgesehen davon wäre ich mir nicht 100% sicher, dass die Oberen die Maßnahmen sämtlich aufheben, wenn wir nur eine Impfquote von ganz deutlich unter 60 oder 70% haben.
ich denke ein Großteil der Einschränkungen ist ja schon jetzt nur mit der Begründung des Schutzes von menschlichem Leben und Schutz der Schwächsten begründ- und durchsetzbar. Sobald die Risikogruppen durchgeimpft sind wird diese Begründung entfallen und es wird juristisch fragwürdig, extreme Einschränkungen von Grundrechten aufrechtzuerhalten, für eine Krankheit, die dann tatsächlich auf den Rest der Bevölkerung nur noch eine mit der Grippe vergleichbare Wirkung hat.
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Vergleich hinkt tatsächlich aus besagtem Grund.
Aber wie liest man regelmäßig auf Facebook: Warum soll ich mich impfen lassen wenn ich gesund bin?
Na ja, abgesehen von der Übergangszeit, in der der Impfstoff nicht für alle zur Verfügung steht, hat aber ab Tag X jeder die Möglichkeit, sich impfen zu lassen, der es will. Das heisst jeder trägt ab dann das Risiko tatsächlich für sich allein.
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Versteht jemand beim Gary auch nur irgendeinen Satz?

Glaube aber er ist richtig sauer

Habe such erst nach gefühlten 10min realisiert, dass es wohl doch englisch sein soll.
Unfassbarer Dialekt!Sauer war er wohl, aber er hat ja nun auch nicht das erste Mal gegen Suljovic gespielt. Da erwarte ich von so einem "Altmeister " auch einen Schuss mehr Souveränität.
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Genau. Und um diesen konkreten Fall mal genauer einzuordnen: in Schweden waren das beispielsweise ein paar Hundert Fälle bei 5 Millionen Impfungen. Schlimm genug, aber in der Abwägung immer noch ein sehr geringer Anteil.
Richtig.
Aber wenn jemand aufgrund dieser Geschichte zum Schluss kommt, sich nicht impfen zu lassen, sollte man das dann eben auch respektieren.
Man redet ja auch keinem, der Flugangst hat ein, ein Flugzeug zu besteigen mit der (korrekten) Begründung, dass die Absturzwahrscheinlichkeit lächerlich gering ist. Solche Entscheidungen muss jeder letztendlich für sich selbst treffen, in Kenntnisnahme aller bekannten Daten und Zahlen. -
In Teilen sollte man schon darauf reagieren, finde ich. Wenn es denn Personen sind, die mit sinnvollen Argumenten überzeugt werden können und es eben nicht sowieso aussichtslos ist...
(1): Die Testphase wurde gegenüber anderen Impfungen nicht verkürzt, lediglich der bürokratische Prozess ging schneller.(2): Seit dem Contergan Vorfall sind die Richtlinien für die Zulassung von Medikamenten deutlich strikter geworden.
(3): Auch bei Corona sind die Langzeitfolgen nicht absehbar. Wir wissen inzwischen was nach bis zu 9 Monaten passiert. Aber was die Folgen für Infizierte nach 2, 5 oder 10 Jahren sind, ist nicht absehbar.
Natürlich gibt es noch eine Gefahr, dass die Impfung langfristig unerwünschte Nebenwirkungen hat. Das ist nicht völlig auszuschließen, weil es eben ein neuer Impfstoff und auch ein ganz neues Verfahren ist, das bisher zwar erforscht, aber nicht eingesetzt wurde. Das darf man auch ruhig ansprechen. Und es ist auch immer noch möglich, dass sich in ein paar Jahren herausstellt, dass "keine Impfung" vielleicht doch besser gewesen wäre. Die Wahrscheinlichkeit für diesen Fall ist aber extrem gering. Letztendlich ist es ein Abwägen von Risiken. Und nach aktuellem Stand der Wissenschaft ist das Risiko von langfristigen unerwünschten Nebenwirkungen einer Coronainfektion um ein hoch Vielfaches wahrscheinlicher als das der Impfung.
Absolut korrekt.
Ich finde es wichtig, auch mit dem Restrisiko objektiv in einer Diskussion umzugehen.
Das Problem bei Contergan war seinerzeit, dass man die Auswirkungen von enantiomeren Molekülen nicht kannte bzw. diese übersah. Kommt heute nicht mehr vor.Allerdings: auch heutzutage kann es teils schwerwiegende Nebenwirkungen geben. Bekanntestes Beispiel ist Pandemrix von GSK. Und das ist erst paar Jahre her, die Leute leiden bis Lebensende an Narkolepsie. Der Prozentsatz ist so gering, dass man das in der klinischen Phase nicht ermitteln konnte, letztend6waren das aber paar Hundert Fälle. Sowas kann leider immer passieren.
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Der Kultusminister

Wenn dem so ist, könnte man morgen früh ja die Quali wiederholen. War heute eh ein Witz. Und Wetter wird besser morgen.
Na ja, und diejenigen, die heute die Qualifikation geschafft haben und morgen dann nicht legen Einspruch ein...?!
Schwierig.
Finde auch komisch, dass die bei Polen das gesamte Team sperren und vor 2 Wochen bei Geiger wird er als einziger aus dem Wettkampf genommen. Das die jetzt stinkig sind kann man nachvollziehen. -
Psychologische Kriegsführung... klappt recht gut.
Sehe ich ähnlich.
Wenn du merkst, dass dein Spielstil die meisten Gegner nervt (ist ja nicht nur bei Anderson so) dann wärst du doch blöd, deinen Stil umzustellen.
Anyway ist Anderson ganz generell natürlich der bessere Spieler, wäre schade wenn er heute rausfliegt. Aber dann hat er sichs selbst zuzuschreiben.
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Wie sind da die Chancen einzuschätzen um weiterzukommen?
Also abgesehen vom Fakt, dass jeder jeden schlagen kann (siehe heute):
Der Pole ist in der Weltrangliste 15 Plätze besser und hat bisher alle direkten Duelle gewonnen. Also alles offen.
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Ratajski oder wie der heißt
Dachte das ist ein Schnaps.

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Wer ist der nächste Gegner?

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Unfassbar!
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Cullen checkt im Entscheidungsleg mit Tops / Tops

War ja aber nicht ganz freiwillig, sondern die Notlösung, weil er das Triple mit dem 1.Dart verfehlt hatte.

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War dann zwei Mal sehr eindeutig.
Dann hoffen wir mal auf spannendere Spiele heute Abend.
Also das war jetzt spannend!
