Alles anzeigenMoin.
Bin am Sonntag meinen ersten und letzten Marathon in Bremen gelaufen.
Meine Wunschvorstellung war eine Zielzeit von unter 5 Stunden. Bis zu Kilometer 25 war ich von der Durchschnittspace noch voll im Soll. Das dicke Ende kam aber zum Schluss. Danach habe ich mich gedanklich von den 5 Stunden verabschiedet und wollte nur noch halbwegs sauber das Ziel erreichen. Was sich gerade von Kilometer 36-40 in meinem Kopf abgespielt hat war schon krass.
Der Geist war willig, aber das Fleisch war schwach...
Die Unterstützung an der Strecke von von Uschi + Kids und wildfremden Menschen hat echt geholfen. Schon toll, dass auch die Läufer am Ende des Teilnehmerfeldes so unterstützt werden!
Am Ende bin ich den Marathon mit einer offiziellen Nettozeit von 05:17:56 gelaufen und sehr Stolz.
Einen Marathon zu laufen ist das Eine, aber das Training in seinen Alltag zu integrieren und durchzuziehen, ist die andere Seite der Medaille. Das ist im Endeffekt für mich die größte Herausforderung und man benötigt echt Disziplin.
Daher sage ich jetzt, mit 2 Tagen Abstand, das war mein letzter Marathon.
Eine tolle Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Tolle Stimmung und sogar das komische alkoholfreie Bier im Zielbereich ging runter wie Öl
Ganz stark, Hut ab!
Das was du beschreibst, passiert tatsächlich der Mehrzahl der Marathon-Läufer - und nicht nur beim ersten. Die letzten 5-10km sind die härtesten, da beginnt der eigentliche Marathon. Hab die Erfahrung auch schon gemacht. Man will und kann einfach nicht mehr. Dann aber durchzuziehen und zu kämpfen, macht einen umso stolzer!