Sorry aber dieses Schwimmbeispiel ist so wie du es formulierst reine Panikmache. Weil jetzt mal 3 Monate keine Schwimmkurse angeboten werden, ertrinken nicht gleich alle Kinder zwischen 5 und 7 im nächsten Sommer. Zumal es vorher auch sicher wieder schwimmkurse geben wird.
Komplett falsch.
Die Kurse fallen seit dem ersten Lockdown aus.
Viele Bäder haben den Sommer über gar nicht erst geöffnet. Den entstehenden Rückstau an Lernwilligen kann man nicht auffangen.
Und es geht nicht darum, wie viele Kinder unter 10 sterben, sondern darum, das sie auch danach nicht mehr schwimmen lernen. Also kannst du die Gesamtstatistik aller Jahrgänge nutzen.
Mein Sohn ist aktuell im Schwimmverein (bzw. der Triathlon Abteilung) und hatte im letzten Jahr nach dem Start von Corona in Summe maximal 3 Wochen wirklich Training. Grade die Hygienekonzepte sorgten da für regelmäßige Auszeiten.
Aber dir ging es ja nicht um das Schwimmen, sondern die PS.
Das ist natürlich reines Versagen der Eltern, wenn sie das Konsumverhalten der Kinder nicht im Griff haben.
Es gibt ja reihenweise Alternativen, die man dem Kind anbieten kann für das Basketball, Handball, Schwimm oder Fussballtraining im Verein.
Aber halt, nahezu ALLE wurden von den Vorgaben verboten. Treffen mit einem immer gleichen Kind. Ja ne klar.
Weltfremd für jegliches Kleinkind.
Was bleibt also? Verunsicherung auch bei den Eltern und häufig gar 0 Kontakt, weil die anderen Eltern sich für einen anderen Kontakt entscheiden (man muss das auch mal weiterdenken).
Also allein zuhause und Eltern berufstätig. Da spielt man natürlich Brettspiele oder Karten, den ganzen Tag lang.
Oder man baut kleine Zeiten an einer Switch oder einem Handy ein.
Es gab schon einen Grund, warum die Switch über Monate nicht verfügbar war!
Und ja, die Eltern haben da einen Einfluss auf die Zeiten am Gerät. Der endet aber in der Konstellation in Isolation sehr schnell!
Aber lassen wir das, letztlich geht es dir aber nur um den Kleinkrieg mit der Person, da halte ich mich dann mal raus.