Dito.
ebenfalls
Dito.
ebenfalls
+1 (ich, heute beim HNO mit AZ)
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212
NRW hat heute auch die Prio-Gruppe 3 unterteilt (in mindestens zwei Teilgruppen)...
d.h. nicht alle, die sich eigentlich dort befinden, koennen sich ab morgen um Termine bemuehen
Ich bin mir sicher, dass dieses AZ-„Problem“ in den nächsten Wochen noch zunehmen wird.
Viele Menschen wissen einfach nicht Bescheid, dass sie, obwohl sie unter 60 sind, freiwillig diesen Impfstoff wählen könnten, und manche werden nach dem Kommunikationsdesaster eher auf die anderen warten wollen.
In manchen Kreisen wiederum wird so starr an der Reihenfolge festgehalten, dass der AZ-Stau den ganzen Betrieb aufhält.
Ich hatte zu dem Thema gestern einen Artikel als pdf gepostet.Aus diesem geht hervor, dass es sich um den gleichen Impfstoff handelt, der mit deutlich verminderter Dosis gespritzt werden soll.
So interpretiere ich zumindest folgenden Abschnitt des Artikels:„Erst vergangene Woche hatte Bundeskanzlerin Angela Merkelangekündigt, die Impfpriorisierung ab Juni aufzuheben. Sollten dann nicht alle Schulkinder geimpft werden, um wieder sicheren Präsenzunterricht zu ermöglichen?
Das würde bedeuten, dass viele 40- oder 50-Jährige erst später geschützt werden könnten. Denn zumindest die Jugendlichen müssten vorerst aus den bestehenden Lieferkontingenten versorgt werden. Jüngere bekämen den Impfstoff in geringerer Dosierung – bei den kleinsten wird wohl nur ein Zehntel des Wirkstoffs benötigt.
Ab Spätsommer würde Biontech die Kinderdosierung separat produzieren. Ob das dann auf Kosten der ursprünglich geplanten Erwachsenen-Lieferungen ginge oder ein zusätzliches Kontingent möglich wäre, ist noch offen.“
Danke!
Ja, das hatte ich gesehen und mich gewundert, da ich (vielleicht naiverweise) dachte, fuer die Kinder gaebe es veraenderte Rezeptur...
Entschuldigt die vielleicht dumme Frage:
Wenn es um die Zulassung des Impfstoffs fuer Kinder / Jugendliche geht, spricht Biontech dann von einem leicht modifizierten Impfstoff im Vergleich zu dem Erwachsenen-Produkt (bzgl. Inhaltsstoffe) oder geht es da "nur" um Dosierung /Verduennung, etc?
ok.... Kommando zurueck... werde doch nicht beim Tooor-Treff im Burgenland erscheinen...
Mein HNO impft mich naechste Woche... das sind nur 15 Kilometer und nicht 400.... ![]()
Hab nich jetzt auch mal in Bad Bibra / Burgendlandkreis eingebucht... ![]()
Ist zwar fast eine Tagestour fuer mich, aber ich denke, ich werde in NRW noch sehr, sehr lange warten muessen... ![]()
Gerade mal geguckt: unser Kreis steht bei 18.68% Erstimpfungen...
Letzter Platz in NRW... ![]()
Keine Ahnung, was da schiefläuft... ![]()
In Hessen wurde jetzt auch die Registrierung für die Priorisierungsgruppe 3 freigeschaltet
die wollen wahrscheinlich keine Impftouristen aus NRW, oder? ![]()
Ein Artikel aus der Zeit (klick) berichtet von den aktuellen Unterschieden zu Frankreich, wo bei einer hoeheren Inzidenz als in Deutschland Lockerungen geplant werden.
Dort scheint der Inzidenzwert (aktuell wohl >300) kein Faktor zu sein, der Entscheidungen beeinflusst. Die Politik dort sieht "den Höhepunkt der dritten Welle überschritten". Es wird erwartet, dass die Zahl der Menschen mit Corona auf der Intensivstation (ca. 6000) bald sinkt. Deshalb sei es gerechtfertigt, nun zu öffnen. Auch Epidemiologen geben Entwarnung.
"Die Virologinnen und Epidemiologen des wissenschaftlichen Corona-Beirates der Pariser Regierung fordern inzwischen nicht mehr einen verlängerten oder strengeren Lockdown, obwohl sie es im Januar bei deutlich niedrigeren Zahlen noch taten. Sie geben auch Entwarnung für die brasilianische und indische Mutation."
Für die Öffnung oder Schließung von Schulen gibt es keinen Grenzwert. "Wir müssen schnellst möglich wieder die physische Nähe zu unseren Schülern suchen", sagte Bildungsminister Jean-Michel Blanquer auf Pressekonferenz mit Castex. "Wir sind davon überzeugt, dass eine Schließung katastrophale psychologische Folgen für die Kinder hat. Für diese müssen wir uns genauso interessieren wie für die kurzfristigen Pandemiefolgen", sagte Blanquer.
Ich weiss, dass die Regelungen in Frankreich teilweise deutlich strenger waren und sind als bei uns.
Trotzdem verstehe ich nicht, wie man die aktuelle Lage so unterschiedlich einschaetzen kann. Klar, das alles ist abhaengig von dem Experten, den man befragt, aber trozdem...: Das ist in meinen Augen so widerspruechlich und laesst mich ratlos (und wuetend) zurueck.
Die Autorin spekuliert, dass Frankreich nun einen anderen Ansatz versucht, weil es "die strenge Strategie schon ausprobierte und sie nicht von Erfolg gekrönt war: Frankreich hat inzwischen pro hunderttausend Einwohner mehr Corona-Todesopfer zu beklagen als das lockere Schweden."
NB: Aktuell ist der interssante Text frei abrufbar. Ich hoffe, er verschwindet spaeter nicht hinter einer Paywall.
Wir brauchen die Zugangsdaten für Zeit+
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oh, sorry...
Heute morgen, als ich den Artikel verlinkt habe, war er noch frei zugaenglich...
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(Zugangsdaten habe ich nicht)
Gibt in der Zeit einen guten Artikel über Vorbehalte (gerade in der älteren Generation) gegenüber Astrazeneca und wie sich das auf das Impftempo auswirkt und wie unsolidarisch das der jüngeren Generation gegenüber ist.
Für alle in M-V vielleicht interessant:
Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wird der Impfstoff von Astrazeneca ab sofort "für alle Altersklassen unabhängig von der Priorität" freigegeben, wie Gesundheitsminister Harry Glawe mitteilt. Die Freigabe sei "ein Angebot, dass diejenigen, die keine oder wenige Vorbehalte gegen den Impfstoff haben, die Möglichkeit nutzen können, sich gegen das Corona-Virus auch impfen zu lassen". Ziel sei es, dass kein Impfstoff liegenbleibe.
bin mal gespannt, wann das für die anderen Länder folgt... sobald das in NRW angeboten wird, wäre ich dabei...
So komme gerade aus dem Biergarten zurück. Hat das gut getan (und sogar ohne Bier...)
In der Schweiz hat die Regierung den Exitplan vorgelegt.
Aktuelle Schutzphase dauert noch so lange bis alle Risikogruppen 2* geimpft sind. Dies wird auf Ende Mai erwartet. Im Anschluss ist mit weiteren Lockerungen zu rechnen (z.B. Innenräume von Restaurants, Aufhebung HomeOffice Pflicht oder private Anlässe mit mehr als 15 Personen).
Es folgt die Stabilisierungsphase. Diese Phase endet, sobald alle Impfwilligen 2* geimpft wurden. Dies wird auf Ende Juli erwartet.
Im Anschluss folgt dann die Normalphase, d.h. die noch vorhanden Beschränkungen werden aufgehoben.
Echt super, dass die Regierung eine so klare Perspektive bietet!
Gibt es eigentlich schon Pläne, wer den Astra-Impfoff bekommt, wenn alle Ü60 durch sind? Sprechen die Hausärzte Interessenten an?
Ein interessanter Artikel aus der Zeit, der der Frage nachgeht, ob wirklich so viele Impfdosen ungenutzt irgendwo rumliegen...
Leider fehlt mir die Zeit, um das alles nachzupruefen, aber es wuerde zumindest ein bisschen Hoffnung machen.
Der Autor kommt zu dem Schluss: Nein.
Erstes Ergebnis: Sie sind zumindest teilweise überhaupt noch nicht am Ort der Verimpfung angekommen, sondern werden gerade erst dorthin transportiert. Das Gesundheitsministerium verbuche eine Charge als ausgeliefert, wenn sie in den Zentrallagern zur Abholung bereitstehe. In der Regel dauere es dann aber noch ein bis zwei Tage, bis diese Charge dann die Praxen und Impfzentren erreiche.
Zweites Ergebnis: Manche Dosen wurden zwar verimpft, aber noch nicht registriert. Das liegt daran, dass zum Beispiel die Krankenhäuser ihre Impfungen oft erst mit Verspätung melden. In Nordrhein-Westfalen heißt es, die amtlichen Daten lieferten derzeit "kein valides Abbild des realen Impfgeschehens in Nordrhein-Westfalen".
Drittes Ergebnis: Nicht alles, was sich im Lager befindet, liegt auf Halde. Die meisten Impfzentren halten einen Teil der gelieferten Dosen als Sicherheitspuffer zurück. Damit sollen Schwankungen ausgeglichen werden, weil die Hersteller in unregelmäßigen Abständen liefern und auch die Mengen nicht immer exakt vorhersehbar sind. Diese Dosen werden in der Statistik als unverimpft erfasst, sie sind aber bereits verplant.
Viertes Ergebnis: In manchen Fällen gibt es für die Lagerung medizinische Gründe. So werden in den Impfzentren Dosen für die teilweise erforderliche Zweitimpfung aufgehoben. Auch in diesem Fall sieht es in der Statistik so aus, als ob die betroffenen Länder mit dem Impfen nicht vorankämen. Die meisten Landesregierungen wollen diese Reserve aber abbauen oder haben damit schon begonnen.
Wenn diese Zwischenergebnisse korrekt sind, wären die viereinhalb Millionen [...] Teil des normalen Geschäftsbetriebs. Um diese These empirisch abzusichern, müsste man in den Impfzentren die Dosen mit den Terminbuchungen abgleichen. Das ist nicht möglich. Es gibt aber Indizien, die darauf hindeuten, dass Bürokratie oder schlechte Organisation derzeit tatsächlich nicht das wichtigste Problem sind. So werden in Deutschland nach Angaben des Gesundheitsministeriums Woche für Woche rund 70 bis 80 Prozent aller gelieferten Dosen verimpft. Dieser Anteil ist zuletzt nicht etwa geschrumpft, obwohl es da schon mehr Impfstoff gab.