@VincentV Warum hast du den Beitrag gelöscht?
Beiträge von Zumsel
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Vor dem Spiel gab es ein Rautentreffen mit Saltio, Spargo sowie Watson und Dackel mit kaltem Bier. Ein Stück Normalität.
Starke Besetzung beim Treffen, da hätte ich mich gern dazu gesellt.

Ich hoffe mal, dass sowas auch mal wieder beim Borussen-Duell möglich ist...
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Schiffbruch am Traumstrand von Love Island.
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Macht das wirklich unbedingt! Bitte, bitte... und dann nur über Fußball reden. Brasi kann dann als running Gag immer noch mal den einen oder anderen Weltsportler in die Diskussion einstreuen, bei dem Robben dann immer nur kurz 'kenn ich nich' sagt.
Das wird ein Renner!
Hab da ganz gute Kontakte
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Deinen Currywurst Vergleich finde ich amüsant. Aber wenn du da hingehst und in 16 Bundesländern 16 verschiedene Soßen und verschiedene Wurstsorten anbietest, gibt es auch nicht "die" Currywurst. Die Vergleichbarkeit ist schlichtweg nicht gegeben.
Abgesehen davon, dass es sicherlich genau gesetzliche Vorgaben dazu gibt, welche Wurst von welchem Tier in welcher Soße sich in Deutschland "Currywurst" nennen darf, geht es doch bei einer Beurteilung, ob eine Fragestellung eine bestimmte medial gewünschte (?) Antwort impliziert, erstenmal um die Antwortmoglichkeiten. Sind die Antwortmöglichkeiten wirklich ausgewogen und bilden alle möglichen Antworten ab. Daher der Currywurst Vergleich.
Zudem ist es für ein Ergebnis für 16 Bundesländer tatsächlich unerheblich, wie genau die Wurst bzw. die Corona-Maßnahmen sind, denn es geht um ein Gefühl der Leute für die Einschränkungen, die sie erleben. Sicherlich wird das Bild in den Bundesländern unterschiedlich aussehen, das kann man dich ja gern noch genauer ansehen.Ich habe an gewissen Stellen auch ein wenig den Glauben an einen wirksamen Rechtsstaat verloren, muss aber zum Teil entsetzt zur Kenntnis nehmen, was in diesem Land von der Meinungsfreiheit gedeckt ist und dass die Polizei in meinen Augen zu oft und auf den falschen Veranstaltungen zuruckweicht und bisweilen ein merkwürdiges Bild abgibt bzw. auch die Judikative eher träge agiert.
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Ich habe übrigens nicht gesagt, dass es irrelevant ist, was du schreibst, sondern dass es irrelevant ist, was auf diese Frage geantwortet wird.
Nur ein Beispiel: Wenn 80% der Menschen befürworten, dass keine Fans ins Stadion dürfen, darf der Staat das dennoch nicht verbieten, wenn es keinen Sachgrund dafür gibt.De facto haben wir natürlich Wahlkampf.
Sorry, da habe ich dich wohl missverstanden zum Thema "irrelevant".
Wobei es in meinen Augen schon ein wenig realiitatsfern ist, dass es Politikern egal zu sein hat, was die potentielle Wählerschaft von ihnen denkt. Klar ist es eine tolle Utopie, wenn Politiker völlig unabhängig von Wahlerbefragungen, für die Inahlte einstehen, für die sie geworben haben und gewählt wurden. Aber vielleicht ist in diesem sehr hohen Anspruch an diese Menschen auch schon der Keim für deine Enttäuschung über das Agieren der Regierung gesetzt.
In deinem Beispiel müsste man schon noch unterscheiden, ob es objektiv im Sinne von messbar und belegbar keinen Sachgrund gibt oder es es nur subjektiv in den Augen der 20%, die dagegen sind keinen Sachgrund gibt, oder?!
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Jeder sieht die Berichterstattung des ZDF mit seinen eigenen Augen, kein Ding, alles gut.
Nun geht es hier um Corona-Naßnahmen und man kann antworten finde ich gerade richtig, zu lasch oder zu hart. Das nennst du eine "tendeziöse" Umfrage. Die Begrifflichkeit und Stoßrichtungbenutzt auch Herr Gauland gern, zB hier Zeit
Das kann ich nicht nachvollziehen. Worin äußert sich denn die vermutete Tendenz?Stell dir vor, es ginge nicht um Corona-Maßnahmen, sondern um den Geschmack einer Currywurst. Da hätte man die Auswahl "zu scharf", "zu lasch" oder "gerade richtig". Wäre diese Umfrage auch tendenziös, und wenn ja in welche Richtung? Welche Option wird denn übersehen?!
Selbst wenn du meinst, dass Aufwand und Ertrag der Maßnahmen in keinem Verhtnis stehen, wird daraus noch lange noch kein ungesetzliches Verhalten oder Geschehen. Dünnes Eis.
Entweder die Maßnahmen sind klagefest und/oder rechtssicher oder sie werden in entsprechenden Verfahren kassiert.
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Ich glaube übrigens, wenn du "Todesstrafe für XYZ" als Umfrage bringst, bekommst du ähnliche Ergebnisse.
Mir wäre es jedoch lieb, wenn man sich statt an die Lust und Laune irgendwelcher Umfrageteilnehmer doch eher an geltende Gesetze halten würde.
Kann nicht ganz folgen, ehrlich gesagt. Lautet dein Argument gegen die Aussagekraft von Umfragen tatsächlich, dass in solchen auch rund 80% pro Todesstrafe stimmen würden?!
Wer ist denn dein "man" sich und hält sich offensichtlich nicht an geltende Gesetze?!
Mein Punkt war und ist, dass - wenn man der Umfrage Glauben schenken mag - eine breite Mehrheit für die aktuellen Maßnahmen gibt.
Das kann man bezweifeln, doof finden oder whatever. Natürlich kann man sagrn: Volk doof, Politiker doof, wie hier oftmals gelesen. Dennoch erkenne ich in der Einschätzung der befragten Leute nicht die ganz große Ablehnung, wie sie hier bei einigen Konsens ist. Das finde ich nteressant, daher hatte ich das hier ein gepackz. Das wars.
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von der Stimmung abgesehen ist das letztlich irrelevant. Selbst wenn 99% stärkere Einschränkungen forderten müsste der Staat Beschränkungen aufheben, sobald der Grund entfallen ist
Natürlich ist es am Ende irrelevant, wer hier was schreibt. Vielleicht kann man aus der Umfrage aber auch einfach ablesen und zur Kenntnis nehmen, dass einige Sichtweisen, die hier laut, wiederholt und vehement vertreten werden, zumindest in Deutschland nicht mehrheitsfähig sind. Punkt.
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Wenn du das sagst heißt es ja im Klartext, ich schreibe scheiße.
So eine Kacke alles....
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Die Umfrage ist in ihrer Absolutheit so auch Käse.
Es gibt sehr sinnvolle Maßnahmen und sehr sinnlose Maßnahmen. Man kann nicht sagen "alles muss härter" oder "alles muss weicher" werden.
Naja, jeder kennt die Auswirkungen der Corona Maßnahmen und kann dich sicherlich eine Meinung darüber bilden, ob man das Ganze - in Abwägung und unter Berücksichtigung der einzelnen Elemente - eher zu hart, zu lasch oder gerade richtig findet.
Zumal ich bei den Einschätzungen und Meinungsäußerungen hier im Thread auch eher wenige Vielschreiber lese, die ihre Ansicht besonders dialektisch arrikulieren. -
ZDF-Politibarometer zum Thema Corona:
"Nachdem in den letzten Wochen immer weniger Menschen ihre Gesundheit durch Corona gefährdet gesehen haben, ist dieser Anteil inzwischen auf 44 Prozent (plus sechs) gestiegen, 54 Prozent sehen aktuell keine Gesundheitsgefahr für sich. Die geltenden Corona-Maßnahmen fallen für 52 Prozent (minus elf) gerade richtig aus, 29 Prozent (plus 13) fordern, dass die Maßnahmen härter ausfallen sollen und nur 16 Prozent (minus drei) finden die Vorgaben übertrieben.Zdf Politibarometer"
Solide 80% finden die aktuellen Maßnahmen-Katalog richtig oder gar zu weich. Hier im Thread ist die Stimmung auf den letzten Seiten ziemlich anders.
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Macht ja auch nix, jedem seine Meinung, jedem seine Quellen. Natürlich nicht und ich denke mal, so wolltest du das ja auch nicht verstanden wissen. Man darf selbstverständlich sagen, meiner Meinung nach wäre es irgendwie netter, wenn die Erde eine Scheibe wäre. Das fände ich noch ok. Wenn ich aber sage, ich weiß, dass die Erde eine Scheibe ist, dann haben wir es eben nicht mehr mit einer Meinung zu tun. Und dann nützt es mir eben auch nix mehr, wenn ich dafür eine hübsche Quelle finde.
Einleitend: meine folgenden Ausführungen beziehen sich explizit weder auf den vorangegangenen Austausch hier noch sollen sie direkt oder indirekt auf User @spock anspielen oder auf ihn zielen. Ich sehe Spocki ist explizit NICHT als einen Menschen an, dersich so verhält wie ich skizziere.
Das ist mir wichtig.
@Pez
Vielleicht ist der zweite zentrale Begriff neben den objektivierbaren Tatsachen eher "Wahrnehmung" statt "Meinung".
Da bin ich eindeutig konstruktivistisch geprägt und denke, dass jeder Mensch das Recht hat, aufgrund seiner Wahrnehmung anhand von selbst gewählten Quellen seine Sicht der Dinge zu artikulieren, sich quasi seine individuelle Sicht der Dinge zu konstruieren.Klar kann - und sollte mglw im Sinne von Teilnhabe und Müdigkeit - auch im Diskurs auf Widersprüche oder anderslautende Fakten hinweisen, aber ganz so wie ich Richard Precht verstehe, gibt es Personen, Situationen, Haltungen,, Streitfragen und Ideologien, bei denen es rational unsinnig ist, zu versuchen, die Menschen (von den Tatsachen) zu überzeugen, auf Quellen hinzuweisen oder sonstwie zum Überdenken ihrer Position zu bewegen.
Es gibt offenbar Menschen, die bei gewissen Themen so sehr von der Wahrhaftigkeit der eigenen oder angeeigneten Wahrnehmung der Welt überzeugt sind, dass man sich eine Auseinandersetzung schlichtweg sparen kann.
Natürlich kann und sollte man aus meiner Warte mit offeneren und eher konsensualen Menschen immer versuchen, die Wahrnehmung zu weiten und die Meinungsbildung zu beeinflussen, aber: mehr als Denkanstöße und Hinweise kann ich Menschen kaum liefern, die Meinungsbildung und Quellenauswahl muss ich den Gegenüber schon überlassen.
Genauso wie jeder das Recht hat, beispielsweise übergewichtig zu sein, hat auch jeder das Recht, sich durch unseriöse Quellen eine individuelle Weltsicht zusammenzuzimmern.
Als Beispiele seien hier Verschwörungstheoretiker oder Querdenker der hartnäckigen Sorte genannt.
Auch wenn es mir schwer fällt so etwas zu akzeptieren, haben diese Menschen natürlich ein Recht auf eigne, "alternative" Quellen und sie resultierenden Meinungen.
So etwas muss eine offene und pluralistische Gesellschaft wohl aushalten, die Grenzen bilden hier in meinen Augen erst die Verfassung bzw. die Gesetze. -
Ich gebe dir grundsätzlich recht. Aber ist möglicherweise nicht auch Flick ein Mann von gestern bzw. der Versuch, an vergangene Zeiten mit vor längerer Zeit bewährten Kräften anzuknüpfen?
Gemeinsam ist beiden Entscheidungen in meinen Augen die Devise: keine Experimente, kein echter Neustart mit neuen, frischen Impulsen. -
Altes Muster, Zumsel.
Wenn man sich mit dem Inhalt nicht auseinandersetzen will zweifelt man halt die Glaubwürdigkeit der Quellen an (ich hatte übrigens auch explizit geschrieben, dass es mir um den Inhalt geht, weil ich genau diese Attitüde kenne).Bezieh dich doch nur auf das Interview und lass die Interpretation ("Inszenierung") kurz weg. So hab ich es z.B gemacht. Was dann übrig bleibt -also das "pure" Interview- sagt doch genug aus. Zumindest bezüglich seiner Unfähigkeit , auf vernünftige Fragen auch vernünftig zu antworten und einen vernünftigen Umgang zwischen Berufskollegen zu pflegen. Und nicht Menschen aufgrund ihrer Herkunft herablassend zu behandeln und billige deutsche antirussische Ressentiments zu bedienen, um von seinen Claqueuren Beifall zu kassieren. Eine Kollegin wegen anderer Meinung öffentlich schlicht als "dumm" zu bezeichnen (mehrmals!!) sagt m.E. wesentlich mehr über ihn selbst aus als über seine Gesprächspartnerin !
Ich finde dieses aggressive Verhalten nichts anderes als widerlich. Speziell gegenüber Frauen. Nur meine Meinung.
Edit:
Im Übrigen, auch die ganz sicher nicht im Ruf besonderer "Russlandnähe" stehende "Frankfurter Rundschau "hatte den Vorfall seinerzeit ganz ähnlich kommentiert:
".....Leider ist Hajo Seppelt, wenn er in die Rolle des Interviewten wechselt, weniger professionell....
Seppelt hätte sich den jüngsten Ärger leicht sparen können. Wer sich mit dem russischen Staatsfernsehen trifft, der weiß ja, was ihn erwartet. Olga Skabejewa, die junge Interviewerin, ist nicht für ihre Sportkompetenz bekannt, sondern vor allem für ihre schneidend metallische Stimme, mit der sie schon 2013 giftig über Oppositionsdemos berichtete. Wer sich auf so ein Gespräch einlässt, der sollte also zumindest nicht allein im Hotelzimmer sitzen und für den Notfall ein paar buddhistische Mantras vorbereitet haben, um nicht tätlich zu werden....Natürlich ist das ein altes Muster, die Überprüfung einer Quelle ist doch Grundlage des Umgangs mit Schriften.
Ich habe mal gelernt, dass man sich erst einmal mit der Glaubwürdigkeit einer (Erkenntnis-)Quelle auseinandersetzt, bevor man sich inhaltlich damit beschäftigt.
Genau deswegen ist doch eine Quellenangabe bei jeglicher Information so wichtig und genau deswegen ist es auch selbstverständlich, dass man die als Autor liefert und als Leser zumindest kennt, um die Inhalte einordnen zu können.Geschenkt.
Ich folge dir also auf deinen Erkenntnispfad des russischen Staatsfernsehens unter Ignorierung all dessen, was international anerkannte und überstaatliche Organisationen wie Amnesty international, Transperancy international oder Reporter ohne Grenzen über die Pressefreiheit bzw. die Rolle des Fernsehens in Russland berichten, und sehe dann einen unsympathisch agierenden, entnervten Seppelt, der eine Reporterin unhöflich behandelt.
Ich sehe aber auch eine Reporterin, die auch nach mehrmaliger Aufforderung von Seppelt das Zimmer nicht verlässt und "vernünftige" Fragen stellt wie "Wollen sie das russische Volk beleidigen?" oder "Sind Sie ein bezahlter Agent?".
Dennoch sehe ich keine Belege für deine Erkenntnis, dass Seppelt die Dame aufgrund "ihrer Herkunft" schlecht behandelt.
Sicherlich agiert Seppelt unglücklich, ich kann aber auch ganz gut nachvollziehen, dass er genervt ist und im Gesprächsverlauf bereut, dass er eine Zusage gegeben hat und unwirsch abbricht. Wie gesagt: unschön.
Was aber genau sagt das denn eigentlich über seine journalistische Expertise und Leistungen aus. Ich soll die Erkenntnisquelle nicht prüfen oder beurteilen, aber du bezeichnest Seppelts Verhalten als widerlich und unterstellst ihm direkt noch ein Problem im Umgang mit Frauen.
Statt inhaltlich über seine Recherchen und deren Folgen, die nachlesbaren Fakten zu "streiten" fokussiert du deine Auseinandersetzung auf die Person Seppelt und sein Verhalten.
Übrigens widerspricht das deinem eigenen Ansatz. Seppelts Veröffentlichungen sind doch unbestritten eine Quelle für Nachrichten und Informationen. Müsstest du nicht dann erstmal ignorieren, was für eine Quelle Seppelt ist und dich inhaltlich damit auseinandersetzen statt die Quelle abzulehnen, weil er sich so verhält, wie im Video zu sehen?!
Zudem macht es Seppelt in meinen Augen eher größer als kleiner, wenn er sich mit der Kollegin trifft und nicht abblockt.
Ich habe ehrlich gesagt aus dem Video keine neuen Informationen entnehmen können, die Seppelts Enthüllungen widerlegt haben oder zutage befördert haben, dass die IOC-Sperre für Russland unberechtigt war.
Übrigens hat Rossija mit der Veröffentlichung des Videos die zuvor getroffene schriftliche Vereinbarung mit dem WDR, die eine unautorisierte Veröffentlichung eben untersagt, gebrochen. Auch das ist ein Bruch von journalistischen Standards.
Zudem steht das Interview auch im Kontext der vorherigen Berichterstattung, siehe
Vermutlich kommen wir hier aber auch hier - wieder einmal - nicht überein. Macht ja auch nix, jedem seine Meinung, jedem seine Quellen.
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Dein "Fundstück" entstammt dem russischen Staatsfernsehen. Zum Sender Rossija K heißt es bei Wikipedia " Es liegt allerdings aufgrund der Zugehörigkeit zur staatlichen Medienholding WGTRK auf einer regierungsunkritischen Linie". Zum Thema Pressefreiheit bzw. TV in Russland findet man bei "Reporter ohne Grenzen" folgende Informationen: "Das Fernsehen bleibt in Russland die wichtigste Nachrichtenquelle und ist fest in staatlicher Hand. Seit den Massenprotesten 2011/12 gegen Präsident Putin hat die Regierung die Zensur auch im Internet massiv verschärft. Webseiten können ohne Gerichtsbeschluss gesperrt werden, für kritische Kommentare droht aufgrund vage formulierter Anti-Extremismus-Gesetze jahrelange Haft. Mit dem Überwachungssystem SORM kann der Kreml die Kommunikation der Bevölkerung in großem Stil überwachen. Journalist*innen, die Geld aus dem Ausland erhalten, gelten als „ausländische Agenten“. Gewalt gegen Medienschaffende wird selten bestraft."
Ein Geschwistersender von Rossija K ist der ebenfalls vom russischen Staat finanzierte Sender RT - Russia Today. Wer die politischen Debatten im Land verfolgt, weiß sicherlich, wer und welche Kreise gern diesen Sender zitieren oder ihn als Quelle nennen.
Hajo Seppelt war der wichtigste Enthüller des systematischen Staatsdopings in Russland, welches zum Ausschluss der russischen Athleten bei Olympia geführt hatte.
Nun interviewt eine Dame des Staatsfernsehens der Regierung dieses Landes Herrn Seppelt und stellt gezielt die Frage, ob dieser Geld für seine Recherchen erhalten hat. Warum tut die das wohl, doch wohl nicht am Ende, um Seppelt als Agenten vorführen zu können? Auch die Fragen bzw "Bitten", die Quellen offen zu legen sind eine reine Provokation, denn Quellenschutz ist wohl unbestritten eines der höchsten Güter und Kriterien für kritischen und unabhängigen Journalismus.
Zudem ordnet der Sprecher jegliches Geschehen im Video für den Zuschauer ein, es werden Anmerkungen gemacht, die Seppelt als Person diekreditieren und man hat überhaupt keine Zeit zu hören, was Seppelt überhaupt sagt.Das ist doch von vorne bis hinten eine ganz billige Inszenierung und schon fast ein wenig traurig in meinen Augen, dass du so etwas für voll nimmst und als Beleg für Seppels Kritikunfähigkeit anführen möchtest.
Es geht halt nicht über die Pressefreiheit

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Spock, schau dir doch mal die Vielzahl der internationalen Preise und Auszeichnungen an, die Hajo Seppelt für seine Reportagen zum Thema Doping erhalten hat und welche Folgen und Wirkung seine Enthüllungen hatten.
Er hat ein Riesenrecherche-Team hinter sich und mächtige Gegner, die viel zu verlieren haben. Da ist es doch völlig logisch und nachvollziehbar, dass er gezwungen ist, Zusammenhänge, die er juristisch eben nicht ganz eindeutig belegen kann, entweder nicht zu veröffentlichen oder halt sehr vorsichtig mit viel Konjunktiv zu formulieren.
Ihn und seine Arbeit als Sensationsjournalismus auf Bild-Niveau zu ettikettieren halte ich für völlig verfehlt oder war/ist er zu vielen Gegendarstellungen gezwungen (wie die Bild)?
Die letzte Doku zum Thema "Doping-Anschläge" hat wieder mal einen neuen Aspekt der Doping-Debatte einer großen Zuschauergruppe zugänglich gemacht.
Ich halte das für gut investiertes Geld "unser GEZ-Gebühren".Welcher andere Autor oder Filmemacher hat denn in den letzten Jahren Reportagen oder Dokumentationen veröffentlicht, die entweder besser waren oder mehr bewirkt haben?
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OK -dann entschuldige ich mich dafür !!!
War vielleicht im ersten Moment etwas flapsig dahergesagt !
Ich kenne auch Personen mit (geistiger) Behinderung persönlich - denen ich damit nicht zu nahe treten wollte !mea culpa
Aber umgeschalten habe ich trotzdem bei diesem Schwachmaten-TV
Danke sehr!

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Ich möchte dich dringend ersuchen, deinen Verwenundung des Begriffs "geistige Behinderung" zu überdenken.
Eine geistige Behinderung ist eine lebenslang andauernde, umfassende und schwerwiegende kognitive Beeinträchtigung von Menschen, die oft dazu führt, dass die Betroffenen ihr Leben nicht völlig selbstbestimmt und ohne Hilfe bewältigen können.
Eine Etikettierung der drei genannten Ex-Profis, deren spezieller Lebenswandel, ihr Aussehen, ihre Intelligenz und ihre Attitüde allen hier wohl bekannt ist, als "geistig Behinderte" empfinde ich persönlich als absolut unangebracht und unsäglich.
Behinderte sind Menschen mit elementaren Schwächen. Den Behinderungsbegriff so verächtlich zu benutzen und das Ganze auch noch mit einen Verweis auf die "Paralympics" zu versehen, steht für mich persönlich jenseits jeglichen Anstandes und Respekts.
Ich empfehle dir, mal ein paar Stunden Zeit mit Menschen mit geistiger Beeinträchtigung zu verbringen und vielleicht mal eine Sekunde darüber nachzudenken, was solche Aussagen mit Angehörigen von behinderten Menschen machen.
Eine Verwendung des Begriffs "behindert" synonym zu idiotisch, dumm oder minderwertig erinnert mich an ganz finstere Zeiten.
Ja, ich bin sensibel bei dem Thema. Bitte versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen dich...
