Streeck hält Ausgangssperre für kontraproduktiv
Beiträge von Kartenfahnder
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Jetzt hat der Laschet komplett den Verstand verloren
https://www.tagesspiegel.de/politik/wenn-e…r/27084358.html
Wofür macht man eine Priorisierung in drei Gruppen umd diese dann komplett über den Haufen zu werfen?
zum Ende des Frühjahrs steht da. Dann sollten die Priogruppen 1-3 doch eh weitestgehend durch sein.
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Warum die Modellierungen so oft daneben liegen...
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Interessantes Statement von Boris Palmer:
"@Bundesnotbremse
Eigentlich sind unsere historischen Erfahrungen mit Zentralismus nicht besonders gut. Der Föderalismus ist darauf die Antwort. Erstaunlich, dass jetzt wieder Zentralismus die Lösung sein soll, wenn etwas nicht läuft.
Und was da vorgeschlagen wird, klingt nicht logischer oder effektiver als die Regelungen der Länder. Statt eine Ampelsystems, dass sinnvoll auf die Lage reagiert, will der Bund am starren System der Inzidenz festhalten. Wenn man so vorgeht, setzt man vor allem einen Anreiz, nicht zu testen. Man hat über Ostern gesehen, weit man damit die gemessene Inzidenz senken kann.
Es gibt Methoden, das zu tun, ohne neue Risiken einzugehen. Wenn man eine Schulklasse in Quarantäne schickt, ohne weitere Tests zu veranlassen, senkt das die Inzizenz. Wenn man eine Vielzahl von Testpflichten einführt, erhöht das die Inzidenz. Durch falsche Messung kann man unter 100 kommen.
Die zwingende Schließung von Einzelhandel und Schulen setzt ein Konzept fort, dass sich allenfalls mäßig bewährt hat. Es gibt keinen Beleg dafür, dass der Einkauf mit Testpflicht, wie ihn Bayern und NRW eingeführt haben, zu mehr Infektionen führt als die Schließung des Einzelhandels. Dasselbe gilt für Schulen. Die Testpflicht führen immer mehr Länder ein. Ob das eine ähnliche Wirkung wie Schulschließungen hat - besonders die Jugendlichen sind dann ja nicht weg, sondern vor allem in Gruppen unterwegs - kann man derzeit nicht entscheiden.
Wenn der Bund etwas an sich zieht, wird es also vor allem wieder formaler und bürokratischer, aber nicht zwingend besser. Könnte es vielleicht sein, dass die vielen Landräte, Bürgermeister und auch Länderchefs, die in den letzten Wochen nach kreativen Lösungen für Probleme gesucht haben, einfach näher dran an den Menschen sind als die Regierenden in Berlin? Kann Kanzlerin Merkel besonders harte Maßnahmen durchsetzen, weil sie nicht wieder gewählt werden will?
Und warum kommen aus Berlin einfach keine Lösungen für die Probleme, für die Berlin unmittelbar zuständig ist? Bis heute gibt es einfach nichts im Bereich digitaler Kontaktververfolgung. Die WarnApp des Bundes glänzt weiterhin durch die Möglichkeit ein manuelles Tagebuch zu führen. Dabei könnte man die Pandemie damit komplett unter Kontrolle bringen, wie Taiwan und Südkorea bewiesen haben. Wir sind überbürokratisiert und unterdigitalisiert. Dafür ist Zentralisierung nicht die Lösung."Kann ich (bis auf sein Festhalten an der App, ist so ein Spleen von ihm) absolut nachvollziehen. Bin ehrlich gesagt nahezu geschockt, wie man jetzt in Berlin versucht den Förderalismus auszuhebeln. Was ist denn der Förderalismus wert, wenn man ihn bei der ersten größen Krise über Bord wirft? Erinnert mich an irgendwas...

zumal eigentlich alles, wofür der Bund zuständig war, völlig verbockt wurde
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Halte ich für einen gewissen Prozentsatz nicht für abwegig.
Schwer abzuwägen, was es aber auch an psychischen Problemen nach sich bringen kann.Ich finde es krass, dass ein Politiker so mit Bürgern bzw über Bürger spricht und so wenige stören sich daran.
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Stimmt. Wenn das Bedürfnis nur mit einmal rausgehen so leicht zu befriedigen wär
Wie schon mal geschrieben. Beide Situationen sind auf Dauer sicherlich belastend.Wahn ist vielleicht etwas hart ausgedrückt.

hab ich geschrieben, dass ich Ausgangssperren will?
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Hat Karl wirklich gesagt, dass die "Drohungen" der Politik die Menschen dazu gebracht haben, vorsichtiger zu sein? Was darf der sich eigentlich alles erlauben?
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Landesweite nächtliche Ausgangssperren werden alleine deswegen nicht kommen, weil sie Kinder nicht betreffen. Das geht natürlich gar nicht.
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Das ist doch (unter anderem) genau das Problem, das zu dem kolossalen Scheitern des Endlos-Lockdowns geführt hat.
Nimm als Beispiel die Gastronomie. Die haben im letztes Jahr Konzepte entwickelt, bauliche Anpassungen vorgenommen, etc, um die Bewirtung in einem risikoarmen Setting zu ermöglichen. Ähnlich bei den Fußballspielen und anderen Events, es wurden Hygienekonzepte für eine risikoarme Durchführung entwickelt und umgesetzt.Der Fehler war, diese Konzepte an irgendwelche Inzidenzwerte zu knüpfen. Wir haben in Köln in der Halle mit 300 Leuten mit einem vom Gesundheitsamt genehmigten Konzept gesessen und weil irgendeine scheiß Inzidenz von 48 auf 52 gestiegen ist, war das dann plötzlich von einem Tag auf den anderen doch wieder verboten. Da könnte ich mir jetzt noch an den Kopf fassen, so scheißdumm ist das.
Ähnlich bei der Gastronomie, da wurden die ganzen Konzepte mit Einführung des November-Lockdowns auch wieder verworfen.
Es wird ja von manchen gerne angemerkt, dass wir hier nicht in einer Diktatur leben (weil man sonst nicht so einfach sagen könnte, dass wir in einer Diktatur leben
). Das ist soweit richtig. In einer Nicht-Diktatur kann man aber soziale Kontakte nicht dauerhaft unterbinden. Zu glauben, dass das ginge, halte ich für nicht besonders schlau.Was man machen kann, ist, öffentliche Settings, risikoarme Settings zu verbieten, also Events oder Bewirtung in Gaststätten. Dann verlagern sich die sozialen Kontakte eben weg von den kontrollierten, risikoarmen Settings hin ins unkontrollierte private. Treffen sich die Leute halt im stickigen Keller, um gemeinsam Fußball zu schauen oder sich zuzukippen.
Und dann kriegt man am Ende so einen Effekt raus, wie wir ihn seit November bestaunen können

genau so. Das Verlagern in private Innenräume ist total panne
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Zumindest In USA wird geplant dass Juniors durchgehen. Auch in Asien werden sie nicht getestet (nur wenn ein Elternteil positiv).
Es setzt sich auch mehr und mehr die Meinung durch dass Kinder nicht wirklich spreaden.Ja, hier im Forum hab ich auch den Eindruck, aber bei der deutschen Politik....
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Gibt's schon Spekulationen, wie es bei Kindern (jünger als 12 Jahren) sein wird? Uschi und ich sind in 5 Wochen beide durchgeimpft und überlegen Mitte August mit Junior (11) in den Urlaub zu fliegen

falls du es noch nicht gemerkt hast, Kinder und Familien sind absolut gefickt.
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Ist nicht immer von Vorteil wenn das Personal für die Tests im geschlossenen SM-Studio rekrutiert wurde

Bundeswehr
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Ich kann leider nur berichten, dass beim Schnelltest so weit in die Nase gebohrt wurde, dass ich befürchtet habe, die wollten mich auf Werkseinstellung zurücksetzen. Aber okay, überlebt.
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Geschwister. Angesteckt vermutlich bei einem Elternteil.
Danke. Passt ja dann perfekt in dieses Muster.
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....2. Zwei positive Fälle in der Kita, innerhalb der Familie getestet. Obwohl eins der Kinder bis zum Bekanntwerden der Diagnose da war, weil asymptomatisch, wurden für die anderen Kinder oder Erzieher keine Quarantäne und keine Tests verordnet. Die Kita bleibt regulär geöffnet.
Frustrierend.
Geschwister?
Wo haben sich die Kinder angesteckt?
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genau....
Alte Variante 15 Min im geschlossenen Raum bis zur Ansteckung
B117 5 Minuten, also dreifach ansteckender...
Das ist es, was du beschreibst und natürlich wirkt sich das enorm bei Kindern aus...Ja, das haben wir alle hundert mal gehört. Aber trotzdem scheint die Mutante nicht so richtig zu zünden.
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Noch ein bisschen Kontext dazu, der für Außenstehende vermutlich nicht auf den ersten Blick (oder überhaupt) ersichtlich ist.
Nalbach ist die kleinste Gemeinde im Saarland. Ist natürlich für mich erstmal ein "Aha"-Erlebnis gewesen, das auf der Startseite des Spiegel vorzufinden. Aber rein von der Relevanz ist es ja schonmal zumindest "verdächtig", dass man ausgerechnet den Bürgermeister der kleinsten Gemeinde zu einem saarlandweiten Projekt interviewt.Nun muss man wissen, dass der Herr Lehnert ein eher einfach gestrickter Zeitgenosse ist und mit PR und Öffentlichkeitsarbeit ungefähr soviel zu schaffen hat wie Sergio Ramos mit einem filigranen Fünfsterne-Koch. Er ist auch eigentlich kein Politiker und nur deshalb hier Bürgermeister, weil er vor 15 Jahren der Rädelsführer war, als wir die Bergbautypen vertrieben haben.
Die Fragestellung des Spiegel ist von vorne bis hinten nur negativ und ausschließlich darauf aus, das ganze Projekt madig zu machen. Ich würde drauf tippen, dass man unter den Bürgermeistern und anderen Politikern des Saarlandes einfach das wehrloseste Opfer ausgewählt hat, das man am leichtesten vorführen kann, um das Projekt in ein schlechtes Licht zu stellen ...

Spiegel halt...
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Ging plötzlich ganz schnell. Hatte letzte Woche Hausärztin gemeldet, dass ich “enge Kontaktperson einer nicht in
einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person“ (vgl. § 3 Abs. 1 Nr. 2 c ImpfVO) bin. Daneben natürlich auch übergeordnetes nationales Interesse an meiner Präsenz im Stadion. Heute Rückruf, 45 Minuten später schon BionTech-Spritze im Arm, Wahnsinn. Champagnerlaune ohne Champagner in der Arztpraxis. Ich drück die Daumen, dass es für Euch und uns alle jetzt weiter voran geht!
ja, es geht tatsächlich voran. Wir haben jetzt so viele Menschen mit Erstimpfung wie Israel zwei Wochen nach Impfstart

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.....
Also mehr Test haben keinen Einfluss auf höhere Zahlen.
sinkende Zahlen kommen aber höchstwahrscheinlich durch weniger Tests......

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https://www.ndr.de/nachrichten/ni…ssperre224.html
Region Hannover hebt Ausgangssperre nach OVG-Beschluss auf
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"Nicht nachprüfbare Behauptungen"
Außerdem könne die Region nicht ausreichend darlegen, in welchem Umfang die angeführten regelwidrigen nächtlichen Zusammenkünfte im privaten Raum tatsächlich stattfänden. In der Mitteilung heißt es zur Begründung der Richter weiter: "Nicht nachprüfbare Behauptungen reichten zur Rechtfertigung einer derart einschränkenden und weitreichenden Maßnahme wie einer Ausgangssperre nicht aus. Insbesondere sei es nicht zielführend, ein diffuses Infektionsgeschehen ohne Beleg in erster Linie mit fehlender Disziplin der Bevölkerung sowie verbotenen Feiern und Partys im privaten Raum zu erklären." Nach mehr als einem Jahr mit der Pandemie sollte mehr über die Infektionswege bekannt sein. Maßnahmen, die nur auf Verdacht hin ergriffen würden, seien nicht mehr zu rechtfertigen......