Nur eine kurze Frage: wenn das alles in der Form absolut eindeutig ist, dürfte ja unter Virologen, Politikern, Intensivmedizinern und allen anderen, die aus wissenschaftlicher Sicht wirklich Ahnung von der Materie haben ein eindeutiger Konsens herrschen, was zu tun ist, oder...?Ich würde mal behaupten, dass mindestens 95% der Leute hier Maßnahmen absolut für nötig halten und sich auch an die Vorgaben halten.
Darf man deshalb aber trotzdem nicht über die Sinnhaftigkeit einzelner Aspekte (hab bisher eigentlich niemanden hier gesehen, der alles als Bullshit abgetan hat, was die Regierung entschieden hat) diskutieren und sagen, wie man das persönlich sieht?Nur ein Beispiel: meinst du, dass eine 15km-Regel heute diskutiert worden wäre, wenn es Sonntag nicht geschneit hätte...? Ist halt für mich persönlich dann reiner Aktionismus, der an den Zahlen wirklich gar nix ändern dürfte
ich habe bisher nie die Gefährlichkeit von Corona geleugnet und meine Familie hat sich vorbildlichst an alle Maßnahmen gehalten. Wenn das alle so gemacht hätten würden wir seit gut einem halben Jahr nicht mehr über Corona reden weil es ausgerottet wäre. Ich habe bei den Maßnahmen im Wesentlichen einen Aspekt kritisiert, den Rest höchstens moderat. Insofern weise ich jegliche Vorwürfe zb von Holstein einfach entschieden zurück.
Es gibt in der Wissenschaft nur wirklich nicht ansatzweise einen Konsens. Die die von der Bundesregierung als Berater ausgesucht werden sind allerdings im Konsens.
Dass wir nicht genau wissen, was hier unterwegs ist, liegt daran, dass wir im Deutschland kaum Genomsequenzierungen machen. Das für CoronaViren zuständige Konsiliarlabor des RKI an der Charite hat scheinbar #bessereszutun. Großbritannien macht glaub ich 80 mal mehr, Norwegen, Dänemark, Island.... über 100 mal mehr. Auf dem Weg können die übrigens auch gut nachvollziehen, wer wen angesteckt hat.