Das ist so ein bisschen ein Henne-Ei-Problem für mich. Gibt es nur noch Worthülsen von den Profis weil die Fragen so dämlich sind oder werden die Fragen immer dämlicher, weil die Profis immer weniger sagen? Meine Meinung: Wenn sich die Ecki-Methode durchsetzt, gibt es noch weniger Informationen am Spielfeldrand, was ja auch kaum schon möglich ist.
Ich glaube es gibt viele Fußballfans, die sich lieber eine fundierte Analyse anhören würden. Nach dem Spiel auf dem Platz sicher in all der Emotionalität nicht möglich, aber auch da kann man einen Mittelweg finden: Statt allgemein "wie fühlen Sie sich?" finde ich Fragen nach konkreten Szenen immer besser. Die Spieler sehen die zum ersten Mal auf dem Bildschirm und geben recht häufig ihre ehrliche Meinung dazu wieder. Finde ich auch gut.
Wünsche mir mehr Berichterstattung in Richtung Sammer/Henkel, das fand ich gut. Wie man das auf den Platz bringt - weiß nicht so recht.