Aus meiner Sicht auch eine Idee die man vielleicht überdenken sollte. Vielleicht sollte man die Risikogruppen isolieren, denen die gesamte Aufmerksamkeit des Gesundheitssystems geben, anstelle alles runterzufahren und alles weitere zu schädigen.
Wurde hier schon ein paar mal thematisiert und wurde auch in der englischen Studie behandelt.
Zusammenfassend: So leicht ist es leider nicht.
Prof. Drosten kommt in seinen Modellrechnungen (also keine Fakten) zu dem Ergebnis, dass man in Deutschland dann 8mal so viele Patienten hätte, die man beatmen müsste, als man Kapazitäten hat.
Ich denke man muss auch grundsätzlich davon weg kommen, das Alter per se als einen Indikator dafür zu nehmen, wie schwer die Erkrankung verläuft. Natürlich ist es ein Faktor aber es kommt, neben Grunderkrankungen, auch immer auf den körperlichen Gesamtzustand des Patienten an.
Das wurde von Prof. Drosten beispielsweise schon mehrfach gesagt, dass ein 40-jähriger eher zur Risikogruppe zählen kann, als ein 60-jähriger. Pauschalisierungen sind eben auch auf diesem Themengebiet falsch.
