Sinnvoll fände ich, den Videobeweis bei Tätlichkeiten oder Rudelbildungen zu nutzen. Dann wären zum Beispiel bei der U 21 von Italien zwei Mann direkt runtermarschiert.
Bei einer Tätlichkeit musst du auch das Spiel gar nicht unterbrechen, sondern kannst auch nachträglich die rote Karte geben.
Sinnvoll finde ich es auch zu klären, wenn der falsche Spieler bestraft wird. So sollte es ja auch bei Deutschland gegen Kamerun sein. Aber ich glaube, der Schiedsrichter hat das nicht kapiert und hat gemeint, er sollte anstatt gelb rot zeigen. Als er dann geschnallt hat, dass es der falsche Spieler war, konnte er von Rot nicht mehr zurück. Das war ganz übel.
Abseits: Wie oben schon erwähnt, wäre die einzige vernünftige Möglichkeit, jedes knappe Abseits erst mal laufen zu lassen und nachher zu entscheiden. Ansonsten kommen so Fälle wie gestern bei Werner zuStande.
Aber ob das so toll ist und dem Spiel gut tut? Ich glaube es nicht.
Wenn man soweit geht, dass man bei einem Tor nach einen Eckball oder Freistoß jeden Zweikampf im Fünfer aufdröselt oder bei einem Elfmeter genau hinschaut, ob jemand zu früh in den Strafraum gelaufen ist oder der keeper sich zu früh bewegt hat, dann geht mir das ganze ein bisschen zu weit.
Meine Meinung: Torlinien Technologie o. k., Videobeweis nur bei klaren Tätlichkeiten und unübersichtlichen Situationen wie RudelBildung.
Den Rest sollten sie so lassen, wie es ist.
Das war schon vor dem Confed Cup meine Meinung und die hat sich jetzt eher verfestigt.