Schalke 04 ist am Dienstag abgestiegen.
Und ja, ich nehme mir die Freiheit, mich darüber zu freuen.
Ich bin von Kindesbeinen an Fan von Borussia Dortmund und durch meine Sozialisation ist es Teil der eigenen Identität, dem ungeliebten Nachbarn und Erzrivalen aus Gelsenkirchen nicht das Schwarze unter den Fingernägeln zu gönnen.
Ich trage stetig den Wunsch in mir, dass Schalke möglichst häufig verliert, seine sportlichen Ziele nicht erreicht und am allerbesten absteigt. Genau das ist nun passiert.
Meine Abneigung gegen Gelsenkirchen hat nichts mit den Schalkern zu tun, die ich kenne. Davon gibt es eine ganze Menge: Freundinnen und Freunde, flüchtige und gute Bekannte, Kolleginnen und Kollegen und auch Schalke-Fans. Ich hasse oder verachte diese Menschen nicht.
Meine Antipathie ist nicht umfassend und alltäglich, ich bin kein Idiot.
Aber sie schlummert in mir und erwacht immer wieder, sie richtet sich an Spieltagen gegen die namen- und gesichtslosen Typen, die mir als Fünfzehnjährigen mit einem Mädel an der Hand meinen Schal gezockt haben, gegen die Blauen in Bussen oder vorbeifahrenden Autos, denen man den Stinkefinger oder die gereckte Faust gezeigt hat, wenn sie einen Fanmarsch durch Dortmund gemacht haben, der Mob, der Dosen und Flaschen auf mich geworfen hat – genau wie andersherum.
Ich singe die Spott- und Schmählieder, ich beschimpft sie und erhalte das gleiche Gefühl, die gleiche Abneigung von Ihnen zurück.
Das muss man nicht mögen und es ist vielleicht auch nicht besonders clever, aber ich hatte und habe immer das Gefühl, dass beide Seiten mit diesem Verhältnis leben können und einverstanden sind.
Natürlich gibt es hier Grenzen, meine persönliche liegt bei körperlichen An- oder Übergriffen, da bin ich raus.
Diese Rivalität war mal heißer und mal weniger heiß, dennoch erinnere ich mich noch sehr gut, wie es 2007 war als 25000 Blaue in unser Stadion pilgerten und den BVB auf dem eigenen Weg zur Meisterschaft nebenbei noch in die 2. Liga schießen wollten.
Ich habe auch ihre Sprüche im Ohr, dass man ein Heimspiel bei der AG habe und die Zecken in den Abgrund stoßen wolle. Ich sehe und höre Asamoah noch tönen, er laufe nach dem Spiel mit der Meisterschale über die B1 nach Gelsenkirchen, von seiner Kopf-ab-Geste nach einem Tor im Derby oder Phantasien Schalker Offizieller, ein Flugzeug wegen eines Banners vom Himmel schießen zu wollen, mal ganz zu schweigen.
So geht es beim Ruhr-Derby halt zu und Dortmunder Fans haben und hätten sich im umgekehrten Falle ähnlich verhalten. Man akzeptiert und lebt dieselben Ausdrucksformen und Rituale der Rivalität, oftmals sogar mit identischem Vokabular für die Anderen. Genau an dieser Stelle kann, muss man sich vielleicht sogar eingestehen, dass man sich ähnlicher ist, als man vielleicht wahrhaben will.
Ja, beide Städte liegen im Ruhrgebiet, man ist vom selben Menschanschlag, teilt sicherlich viele Ideale sowie Werte, und die Vereine haben Mitglieder- und Zuschauerzahlen, von denen andere in betuchteren Gegenden der Republik nur träumen können.
Aber deshalb habe ich doch jetzt kein Mitleid zu zeigen oder sogar den Abstieg des Erzrivalen zu bedauern, denn so ein Verhalten steht entgegen alle dem, was ich jemals für Schalke empfunden habe.
Ich habe aber auch nicht das Bedürfnis, Schalkefans zu verspotten oder zu verhöhnen, das fände ich zu billig. Das ist das Maß an Respekt und Fairness, welches ich aufbringen kann und will.
Neutrale Kommentatoren nutzen in diesem Zusammenhang zurzeit gern die Vokabel „sportlich“ für den gewünschten Umgang mit dem Abstieg von Schalke 04 und verurteilen den Verkauf von harmlosen T-Shirts in der BVB-Fanszene anlässlich des ersehnten Abstiegs der Blauen.
Sportlich? Sportlich ist der Verein – besser die Fußball-Lizenzspielermannschaft - aufgrund einer katastrophalen Saison als eine der schlechtesten Mannschaften der Bundesligageschichte am fünfletzten Spieltag abgeschlagen abgestiegen.
Das Missmanagement haben sicherlich nicht die Fans zu verantworten, aber die Mitglieder des Vereins haben mit dem Vorstand durchaus die entscheidenden Personen selbst gewählt. Sportlich ist genau das passiert, was passieren muss, wenn man dauernd verliert und genau das ist dann auch verdient.
Aus diesem Grund verstehe ich es nicht, wie beispielsweise ein Sven Pistor bei WDR 2 quasi eine Staatstrauer verhängt. Natürlich kann man als neutraler Journalist an so einem Tag im Radio sagen, dass es schade für die Bundeliga ist, wenn so ein Traditionsverein absteigt. Aber darüber hinaus sinngemäß zu äußern, dass Menschen, die Schalkes Abstieg nicht betrauern und Mitleid empfinden, den Fußball nicht lieben, halte ich für übergriffig und unwahr.
Diese Unterscheidung in gute (=echte) und schlechte Fans, unter denen nur noch Ultras und „sogenannte“ Fans stehen, halte ich für anmaßend, wohlfeil und falsch.
In meinen Augen hat jemand, der sich so äußert, die Tragweite und Bedeutung des eigenen Vereins im Ruhrgebiet sowie die ganze Konstellation zwischen den Vereinen überhaupt nicht verstanden.
Es fehlt die Innensicht bzw. die Bereitschaft oder Fähigkeit, sich in einen BVB-Fan zu versetzen.
Die Rivalität zwischen blau und gelb ist eben nicht nur Folklore mit einem Augenzwinkern, ein Spiel, bei dem man möglichst ein Paar mit einem blauen und einem gelben Trikot bemi Küsschen fotographieren oder in der Sportschau unterbringen muss.
Ich persönlich empfände deshalb Mitleid und Trost für Gelsenkirchen bzw.im umgekehrten Falle aus Schalke als absolute Höchststrafe in Sachen Respektlosigkeit.
Nach 35 Jahren in den Fußballstadien mit Rentnern, Kutten, Normalos, Hools und Ultras, eben den Fans, muss mir kein Journalist, Blogger oder sonst wie medial tätiger Mensch erklären, wie sich echte BVB-Fans zu verhalten haben, wenn Schalke absteigt.
Wenn es Schalke gelingt, sich wirtschaftlich und sportlich zu konsolidieren im Sinne eines Wiederaufstiegs, werden irgendwann in der 1. Bundesliga neue Kapitel in der Geschichte der Erzrivalen im Revier geschrieben.
Aber solange bis dahin singe ich gern und laut: „2. Liga, Schalke ist dabei.“. Und das ist gut so. (Zumsel)
Beiträge von Zumsel
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Das ist selbige Frage die ich dir vor Tagen gestellt habe im Bezug auf den Schalke Abstieg. Warum freut sich ein BVB Fan weil Schalke abgestiegen ist?

Öke sagt, ich solle dir das hier zugänglich machen...
Schalkes Abstieg aus Sicht eins BVB-Fans -
Den habe ich jetzt nicht verstanden?

Die AfD ist gemäß verschiedener Publikationen die Lieblingspartei der "Russlanddeutschen".
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Akanji ist doch wirklich in einer sehr ansprechenden Verfassung augenblicklich. Can eher nicht, aber wenn er ein wenig schnörkellos spielen würde, liefe es auch für ihn besser.
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Für mich war der in Dortmund auch keiner!

Sehe ich auch so. Wenn das jemand in Köln prüft, muss der kassiert werden.
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Da jetzt hier wieder auf ist will ich gleich mal den Anfang mit einer Klarstellung machen
Über die ein oder andere Formulierung, Bewertung oder Meinung mag man unterschiedlicher Ansicht sein. Hier werden bestimmte Begriffe genannt und der Beitrag von @Zumsel wird verlinkt, in dem mein Username ganz am Anfang steht. Die entsprechenden Begriffe wurden jedoch nicht von mir verwendet, was Zumsel auch nicht behauptet hat. Insofern m.E. eine unglückliche Verknüpfung.Habe deinen Namen aus meinem Post herausgenommen!

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Habs geändert, müsstest nur dein Zitat anpassen bitte
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Ich dachte, du hättest das mit Artic drauf. Danke
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Es gab mal Replika in sehr guter Qualität, tw. komplett in Baumwolle, von mehreren Trikots der 70er/80er, auch über den offiziellen Shop. So ähnlich wie bei BMG von den weißen mit Streifen von 73.Ich habe selbst ein gelbes mit Nadelstreifen mit UHU vorne drauf, was mir viel zu groß ist (XXL).
Waltraud, wenn du das veräußern willst: ich würde es zumindest mal anprobieren. Habe da durchaus Interesse...

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Belege mir das doch bitte.
ich finde hier folgende Member, die sich hier nach deinem Start geäussert haben (fast alle deutlich mehrfach)
Zumsel
Spock
8Prozent
Grover
Kartenfahnder
Kinghobel
Pez
Peksim
Podolsky92
Rob077
Eagle
Fanofsoccer
Macadona
Robben1
Thomas72
Reichireich
Öke
Gandalf
Leipziger
Cody Rhodes
Hens
MonsieuL
Travelino
Norton51Wie kommst du denn zu dieser Gruppenauswahl samt folgenden Unterstellungen?
Meine 7 Beiträge zu diesem Thema verteilt über 24 Stunden sind durchaus thematisch und haben genauso viel Berechtigung wie deine 4 Beiträge schon auf der ersten der 6 Forums Seiten seitdem du die Schliessung hier thematisiert hast (das war keiner der genannten! )
Dazu gibt es einige weitere mit sehr viel Inhalten, die teilnehmen, es aber auch nicht auf die Liste schaffen. Das ist wirklich schade.
Bist du jetzt schon unter die Mods gegangen? Leitest du die Task Force sauberer Corona Fred?
Wer ohne Fehler ist werfe den ersten Stein...
Du bleibst mir weiterhin Antworten schuldig und öffnest einfach das nächste Fass. Ok.
Du schneidest mein Zitat genau an der Stelle ab, an der ich versuche zu umreißen, wie ich auf diese Gruppe komme, nämlich euch als den Kern der Leute, die auf den letzten Seiten des Coronathreads geschrieben haben. Derjenigen deren Beiträge, offenbar die Mods bewogen haben, den Thread zu schließen, um die Richtung und Dynamik der Beiträge erst einmal zum erliegen zu bringen.
Ich habe an keiner Stelle die Berechtigung von Beiträgen infrage gestellt, ich weiß aber auch nicht, was das mit dem Thema zu tun hat.
Deine beiden Fragen kann ich mit "Nein" beantworten. Ich bin lediglich derjenige, der aus seiner Sicht Ross und Reiter genannt hat und zur Selbstreflexion bzw. -kritik angeregt hat. Nicht mehr und nicht weniger.Ich bin weder ohne Fehler noch ohne Schuld, noch werfe ich Steine und habe auch nie Gegenteiliges behauptet. Ich habe versucht, meine Position zu verdeutlichen, damit die Kritiker der Threadschließung und die Befürworter im Optimalfall in einen konstruktiven Austausch gelangen können, um solche Entwicklungen in Zukunft vermeiden helfen zu können.
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@spock
"Selbstkritisch bedeutet, sich selbst immer wieder zu hinterfragen, eigene Schwächen zu beleuchten und daran zu arbeiten. Selbstkritische Menschen suchen zuerst bei sich selbst nach Ursachen und Fehlern, wenn etwas misslungen ist. Dies sehen sie als Lernfeld, um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln." finde ich auf die Schnelle als mögliche Definition des Begriffs Selbstkritik.Es ist schon fast ein wenig paradox in meinem Augen, wenn du mit der Frage nach Selbstkritik konfrontiert, entgegnest dass "die nur erfolgen kann, wo man konkret mit einem Fehlverhalten konfrontiert wird".
Der Anstoß, über sich und sein Verhalten nachzudenken, kommt vom "selbst" im Sinne vom "Subjekt" und an sich und eben nicht von einem externen "man". Daher heißt es ja auch Selbstkritik, Kritik vom selbst am selbst. Das passiert alles im Kopf einer einzelnen Person.

Ich sehe für mich ehrlich gesagt keinen Sinn mehr darin, diesen Austausch mit dir fortzusetzen. Mehrere Personen (Grover, Pez, Gandi, Norton und auch ich) haben versucht zu vermitteln, welche Verhaltensweisen und Entwicklungen nach einigen Warnhinweisen zur Schließung des Corona-Threads geführt haben. Du fühlst dich nicht angesprochen und bräuchtest noch konkrete Hinweise, um in den Prozess der Selbstkritik einzutreten.
Ich denke, wir können es dabei belassen. -
Ich beziehe Stellung zu KONKRETEN Posts von mir, die Inhalt dieser Kritik sein sollen., und die dich zu der Einstufung in diese ominöse "Gruppe" veranlassen.Gandi schrieb übrigens was von "Lagerbildung", das ist genau das, was du mit solchen"Gruppen" -Bildungen vorantreibst.
Ach so hier kann dann auch zu
Mein Zitat bezog sich auf eagle, das hatte ich aber zu spät mit einem @eagle kenn ich gemacht.
Ich habe jetzt verstanden, dass du dich nicht zu denjenigen zählen magst, die aus Mod-Sicht zur Threadschließung beigetragen haben, die Frage kann ich dir nicht beantworten. Vielleicht fragst du Pez und Co mal. Das muss ja nicht öffentlich passieren.
Die "Gruppe" von Usern, die "Lagerbildung", entsteht in meinen Augen nicht dadurch, dass ich sie hier benennen, sondern entspricht ziemlich genau den Verfassern der meisten Posts auf den letzten drei Seiten des inzwischen geschlossenen Threads. -
Allso falls du nich meinst: ich sehe hier die Kritik tatsächlich nicht auf mich bezogen, anderenfalls würde ich mal einen konkreten Post (oder mehrere ) haben wollen, auf den/die du Bezug nimmst.Außerdem beziehen sich 80% meinerPost auf die Impfstoffthemaik, sind erläutert und in den meisten Fällen durch Quellen und Fakten unterlegt.
Das die dir inhaltlich nicht gefallen ist nicht so sehr mein Problem. Wie gesagt, habe auch kein Problem mich mal zu entschuldigen, wenn ich "drüber" war, auch das kommt bei mir vor. Habe ich auch unlängst getan, als ein Zitat von mir missverständlich war. Aber ich täte da schon gern konkrete Beispiele anstatt pauschalen Bashing haben wollen. Und zudem ausgerechnet von dir.
Das "selbst" in Selbstkritik bist in deinem Fall du.
Wenn du da keinen Anlass zu siehst: bitte.
Du weißt aber auch so gut wie ich, dass man momentan aus einem geschlossenen Thread nichts zitieren kann. Dafür zitierte ich Gandi, vielleicht hast du seinen Beitrag überlesen, denn du schreibst ja wieder, meine Hinweise bezögen sich auf deine Position zu Corona, darum geht es nicht.
Gandi schrieb:
Ist schon erstaunlich mit welcher Beharrlichkeit ihr beide ignoriert, dass es eben genau nicht um die Inhalte geht, sondern um das "wie" und wie ihr versucht mit eurer falschen Argumentation danndie Maßnahme zu kritisieren. -
@eagle
Kannst du mal bitte mal klar benennen, wo ich dich als Person angreife, mit welcher Formulierung?
Ich kritisiere das Verhalten einer Gruppe von Usern, zu der ich dich zähle, nicht dich als Mensch oder Person.
Bezieh doch einfach mal inhaltlich Stellung.
Auf deinen ersten Hinweis hin, habe ich mich forumsöffentlich entschuldigt. -
Irgendwie kristalliert sich mit den Usern ML,, Spock, eagle, Cody und Fahndi eine Gruppe von Usern heraus, die sich hier zur Schließungsthematik äußert und wohl auch den Kern der Gruppe bildet, deren Beiträge im Coronathread maßgeblich zur aktuellen Situation beigetragen haben nach Ansicht der Mods.
Zumindest fühlen sich die genannten User offenbar angesprochen und äußern sich, was ich selbstverständlich sehr begrüße und kein Mod hat etwas in der Richtung:"Du warst doch überhaupt nicht gemeint." erwidert.Ich kann und will nur für mich sprechen, aber ich kann bei keinem der genannten User einen Ansatz von Selbstkritik oder einem Eingehen auf die Hinweise von Grover und Pez erkennen.
Im Gegenteil: man schaltet aus meiner Sicht auf stur (dann macht halt den Thread zu), verweist auf Unrecht, welches anderen Usern widerfährt oder verweist auf die Unvereinbarkeit der Sichtweisen.
Auch hier gibt es offenbar kein grau, sondern nur schwarz und weiß. Entweder der Thread läuft so weiter wie bisher oder die Mods machen den halt dicht. Nothing in between.
Selbst wenn es am Ende Lippenbekenntnisse blieben, ein einfaches Signal a la "okay, mein Verhalten wird in nennenswerten Teilen dieser gewachsenen sozialen Gemeinschaft, die den allen meisten hier schwer am Herzen liegt, kritisch gesehen. Da gab es bereits mehrfach Ermahnungen. Da versuche ich mich auch sozialverträglicher zu verhalten und gestehe zumindest zu, mein Verhalten zu überdenken und ggf. anzupassen. " wäre an dieser Stelle in meinen Augen Gold wert gewesen.
Nichts dergleichen ist hier zu lesen.
Schade drum. Der Corona-Thread wird bald wieder aufgehen und dann geht's halt weiter wie bisher oder gar nicht.
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Siehst du, genau solche pointiert-polemischen Zuspitzung sind in meinen Augen das Problem. Es geht aus meiner Sicht garnicht zwingend um den Standpunkt an sich, sondern eher um eine - für mich - immer schneller und größer werdenden Verrohung der sprachlichen Mittel.
Ich finde, einige haben so ein bisschen den Kompass verloren und machen ihr Ding in dem Thread.
Ich weiß sehr gut, dass ich hier nicht mehr oder weniger zu sagen habe, als jeder andere auch, aber nachdem ich neulich auch versucht habe, mäßigend einzugreifen, war eine Seite später schon wieder von Menschenversuchen, illegaler Einschränkung von Grundrechten, korrupt-unfähigen Politikern und völlig indifferenzierter Medienschelte die Rede, immer mit dem Gestus: war ja klar, ich sags euch ja schon ganz lange - gern auch mehrfach täglich.Mit Sorge sehe ich, dass in unserem Forum Formulierungen und Positionen salonfähig werden, bei denen es mir schwer fällt den Unterschied zu Querdenkern und schlimmeren zu entdecken. Geht es um Auagangssperren, werden Ausreden gepostet, was man denn zum Ordnungsdienst sagen könnte ( die Formulierungen fanden sich auch auf Twitter in AfD-Kreisen), geht es um Impfungen, werden Andeutungen zu gefälschten Impfpässen gemacht und Lauterbach ist ein Vollspacko, noch heißt es "Leitmedien" und nicht "System Presse", die allesamt ein schwaches Bild abgeben.
Natürlich kann man an der Stelle auch sagen, daß alles ist halt Pluralismus und macht das Forum bunt und wer das nicht lesen will, soll halt woanders hingehen.
Ich nehme wahr, dass der Thread schon länger nicht mehr von vielen unterschiedlichen Usern beschrieben und genutzt wird. Die von mir wahrgenommene und geschilderte Entwicklung bereichert in meinen Augen dementsprechend weder Thread noch Forum, sondern führt eher zu Rückzug und Abstoßtendenzen.Vielleicht sollte ich mich aber auch einfach nicht so anstellen...
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Das Ding ist noch nicht durch
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Gibt es eigentlich einen besonderen Anlass für dieses Sondertrikot?
Ebbe@Kasse würde ich tippen
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Wenn das so ist - woran ich nicht zweifle - ist es mal wieder ein Kommunikationsdesaster des DFB.

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Ich fürchte, die fangen nur mit einem neongelben Ärmel hier an und ziehen das Ganze dann im Laufe der Zeit wieder als BVB-Gelbton durch. Manchmal fühle ich mich wie meine eigene Oma, wenn man so bei sich denkt, alles kommt wieder, das hat wir früher schon mal. Ist natürlich für die Marketing-Leute verlockend, nach 15 bis 20 Jahren den Fans einfach dieselbe Neon-Geschichte zu verkaufen.
Fand die Trikots mit Anfang 20 auch deutlich geiler als heute, wobei dieses extreme gelb damals ja schon ein Novum war...