Durch eine Krise zu gehen ohne das es Verluste gibt, ist natürlich unrealistisch.Trotz alledem gibt es für die, die das wirtschaftlich nicht überstehen, die Chance neu anzufangen. Für die, die in der Kiste landen, gibt es die nicht.
Und zu glauben, dass es für alle so weiter geht, wie bisher, ist eben auch völlig unrealistisch.
Behauptet ja auch niemand. Ich wollte meinen Beitrag auch nur so interprewtiert wissen, dass man sich selbstredend von Virologen beraten lässt, allerdings auch die Wirtschaft und Sioziologen mit ins Boot nehmen, wenn es um die Entscheidungsfindungsprozesse geht. Wird ja auch weithgehend gemacht. Politiker müssen eben das große Ganze im Auge haben.
Aber es wird eben vereinzelt auch mit Kanonen auf Spatzen geschossen (Jena).
Vereinfacht ausgedrückt:
Der Virologe muss die Frage beantworten: Was muss getan werden, um die Epidemie schnell und mit den geringsten Verlusten beenden zu können?
Der Politiker muss die Frage beantworten: was muss getan werden, um den größten Schaden vom Volk abwenden zu können?
Und die Antworten auf diese beiden Fragen haben natürlich eine sehr große Schnittmenge und viel miteinander zu tun, sind aber nicht notwendigerweise völlig identisch. ![]()