Nein, das ist in erster Instanz eine persönliche Entscheidung und normalerweise war es das dann auch.
Falls aber das alles nicht hilft und man den Dreck nicht unter Kontrolle bekommt, dann muss man eben über eine Impfpflicht (der ich grundsätzlich immer skeptisch und ablehnend entgegenstand) die persönliche zur nicht mehr persönlichen Entscheidung machen.Das ist genau so wie Ende der 70er Jahre mit der Einführung der Gurtpflicht. "Kann ich nicht, schneidet Brust, Bauch, Hals etc. ein","es sterben Leute trotz Sicherheitsgurt", "ich bekomme dabei keine Luft", "ich bin aber ein guter Autofahrer", "das ist ja dann mein Problem, wenn ich einen Unfall baue", "wie will man das lückenlos kontrollieren".
Hätte es soziale Medien damals gegeben hätte es die gleichen lautstarken Diskussionen gegeben. Und ja, das ganze hat damals auch sehr sehr große Diskussionen ausgelöst. Auch meine Eltern wollten keinen Gurt anlegen und hinten saß ich auch ungesichert drin, bis Mitte der 80er. Kann man sich gar nicht mehr vorstellen. Erst die 1984 eingeführten Bußgelder haben ihr übriges getan (und die Einsicht, dass irgendwann dann doch alle den Gurt angelegt haben).
Meine Oma hat immer wenn sie über die Landesgrenze gefahren sind übrigens den Gurt so hingehalten, als wäre sie angeschnallt, damit es der Grenzer nicht merkt
Hat meine Omma auch immer gemacht, teilweise die halbe Fahrt, hatte ich total vergessen. Danke fürs hervorholen dieser Erinnerung, hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. ![]()