In Italien wurde am 15. Oktober der "Grüne Pass" auf die Arbeitswelt ausgeweitet. Mit dem digitalen oder ausdruckbaren Dokument können Menschen nachweisen, dass sie geimpft, getestet oder genesen sind. Für den Arbeitsplatz gilt damit die 3G-Regel. Um etwa ins Büro gehen zu können, müssen Angestellte das Dokument vorzeigen. Wer das nicht kann, erhält keinen Zutritt. Firmen, die den "Grünen Pass" nicht kontrollieren, droht eine Geldstrafe, Angestellten ohne Pass droht Lohnausfall. Wer ohne Pass die Arbeitsstelle betritt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Ausweitung der Regel hat zu Protesten geführt.
Corona-Schutz am Arbeitsplatz: Unterschiedliche Regeln in Europa - (produktion.de)Datum der Quelle: gestern mittag
Ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. In diversen Ländern wie Frankreich oder Griechenland müssen Mitarbeiter in bestimmten Branchen geimpft sein, in GB wird es kommendes Jahr verpflichtend. Andere Länder wie z.B. Österreich erlauben nur selbst zu zahlende Tests, teilweise sind nur PCR Tests erlaubt. Dies hat dort über all dazu geführt, dass sich viele der betroffenen Menschen haben impfen lassen.
Für mich ein eindeutiges Zeichen, dass es wirksam ist die Regeln zu verschärfen. Wenn du das für Pflegepersonal machst oder Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, dann kannst du das in meinen Augen genauso auf so ziemlich jede andere Branche übertragen. Na klar juckt das im zweifelsfall den Hartz 4 Empfänger nicht, der den ganzen Tag vorm TV hockt und einmal am Tag runter zum Kiosk geht um Bier und Kippen zu kaufen, aber einen Großteil der Arbeitnehmer erreichst du damit auf jeden Fall.