Vereinzelte Berichte mit Folgeschäden auch bei milden Verläufen, Fibrosen u.a., evtl. nur vorübergehend, gab es übrigens auch schon... keine Ahnung, wie ernstzunehmend die waren. Sind zumindest noch nicht in allen Medien rauf und runter gegangen.
Beiträge von 8Prozent
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Aber einige deutlich jüngere Tote gab es ja trotzdem auch bei uns im Restdeutschland. Da wär schon auch noch interessant, ob und was die an Vorerkrankungen hatten. Meine in vereinzelten Berichten gelesen zu haben, dass die "kerngesund" waren, angeblich.
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Und ganz vom Moralischen abgesehen: Kinder könnte man rechtlich wohl deutlich leichter von vielen Dingen fernhalten, wie ja jetzt auch schon (Filme, Autofahren, Wahlen, ...) als mündige ältere Herrschaften (trotz Demenz usw. ist das bestimmt noch die deutliche Mehrheit).
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Ich würde gerne mit Euch mal eine fiktive Überlegung machen: Ich denke, uns allen muss es darum gehen, dass wir die Anzahl der Todesfälle minimieren. Das Durchschnittsalter der Verstorben liegt bei über 80 Jahre und das weltweit. Stellen wir uns vor, das Durchschnittsalter läge bei acht Jahren. Bei den übrigen Altersgruppen würden wie derzeit maximal starke Grippesymptome auftreten usw. Alles also umgedreht wie derzeit...Welche Diskussionen und Massnahmen würden auf dieser Sachlage entschieden werden? Ich denke, wir sind uns über Schul- und Kitaschließung einig. Im Maximalfall dürften Eltern nur noch im Home-Office arbeiten und hätten Kontaktverbot zur restlichen Welt, um die eigenen Kinder zu schützen. Aber sonst? Industrie, Handel und Tourismus würden sicher nicht runtergefahren, auch die ältere Bevölkerung würde in keinster Weise in ihrer Freiheit eingeschränkt. Über Massnahmen wie Absage von Konzerten, Fussball wird gar nicht nachgedacht, Kinder (und ihre Eltern) hätten halt keinen Zutritt. Das Leben würde durchaus anders im Vergleich zu vorher aussehen, aber wir hätten nicht diese gravierenden Auswirkungen auf die Wirtschaft und Sozialleben aller wie jetzt. Ja, die Familien hätten den Zonk gezogen, aber durch die solidarischen Dienste (Einkauf, Transferleistungen etc) würde die Krise überstanden werden. Ist meine These völlig daneben oder könnte durch dieses Querdenken nicht eigentlich der Weg beschrieben sein, wie wir dieses Virus über einen langen Zeitraum bekämpfen sollten, ohne auf breiter Ebene Kollateralschäden dort in Kauf nehmen zu müssen, wo über die Sterblichkeit bestenfalls indirekt entschieden wird.
Dann klagt morgen der Ströbele
hat er schon angekündigt. -
Wir könnten ja auch selbst etwas weiter an den bisherigen Einschränkungen festhalten. Ich geh jedenfalls die nächste Woche auch noch in keinen zusätzlichen Laden außer Supermarkt bzw. Metzger.
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Mir fällt dazu ganz viel ein, je über welchen Bereich wir reden.
Nehmen wir doch mal nur den Tourismus: Dieses muntere alle reisen wie die geisteskranken ohne Rücksicht auf Ressourcen, für sehr wenig Geld und mit nur sehr wenigen Restriktionen durch die Welt, ist in meinen Augen vorbei. Reisen kommt nicht so zurück wie es vor der Krise war. Warum? Weil es in meinen Augen teurer und komplizierter wird.
Selbst wenn wir in Mitteleuropa diesen Virus relativ schnell - sagen wir in ca 12 Monaten - überwinden, wird das nicht für den Rest der Welt gelten. Das wird zu massiven Einschränkungen bei den Destinationen führen.
Gleichzeitig werden alle Länder im Umgang mit internationalen Reisenden das Thema Gesundheit stärker in den Fokus rücken. Es wird also unbequemer oder aufwändiger.
Und natürlich Stichwort Klimawandel: Man wird doch jetzt exakt messbar bekommen, welchen Einfluss Flugreisen aufs Klima haben. Bisher war das ja so eine Glaubensfrage. Durch dieses 'wir schalten mal den ganzen weltweiten Luftfahrtverkehr komplett ab' bekommt die Wissenschaft da jetzt Daten. Und die wird die Politik nicht ignorieren können.
Somit wird es wenigstens deutlich teurer werden weit weg zu reisen und das wird den Reisemarkt verändern. Ich halte es für ausgeschlossen, dass da in dem Zuge nicht einige Airlines, Veranstalter , Unterkünfte, Reisebüros usw. pleite gehen. Kein Staat wird die alle retten können und wollen. Das hat bisher sich halt nur keiner getraut denen zu sagen.Stimm ich bei ziemlich allen zu. Für signifikante Aussagen zum menschengemachten Klimawandel sind die Einschränkungen wahrscheinlich zu kurz. Luft- und Wasserqualität ja, merkt man ja jetzt schon. CO2-Gehalt auch. Aber die Erderwärmung wegen paar Monaten fast ohne Flüge verringern kann ich mir nicht vorstellen.
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eher alles in "try... catch" setzen...
und was steht im catch-Block?

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viele programmierer sehen alles wie nen what/if/else knoten .... im realen leben isses aber halt anders und nicht alles ist voraussehbar oder auffangbar

Deswegen immer eine Ausnahmebehandlung einbauen
Oder in der Umfrage: e.U. 
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Na das gäbe ein Feuerwerk bei all den Schweiß- und Talgdrüsen!

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Wie meinst? Sag ja, fühl mich relativ frei.
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Auch schon öfters gelesen: "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende Beides verlieren."
Für "1984" o.ä. ja richtig, aber aktuell doch nicht. Ich fühl mich auch nicht sonderlich unfrei. Geht halt nur Vieles grad nicht.
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Hab im etwas eingeschlafenen Freundeskreis auch zwei Damen, die seit ca. einer Woche auf Facebook auch ständig Grundrechts- und Freiheitsbotschaften usw. verlinken. Oft mit dem Verweis auf Schweden und wir Befürworter der aktuellen Maßnahmen würden uns Angst machen lassen und nicht selbständig denken
Eine Pharmazeutin, eine Notarin. Bin grad überfragt, wie ich da argumentieren soll. -
Na, bei mehr solchen Vollpfosten kriegen wir das nie in Griff

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@DesertWolf : ja, hast recht. Gegenübersitzen is blöd. Wenn es nicht gar so weit hier vom Thema abgehen würde, könntest bei Lust und Laune ja mal aus dem Nähkästchen plaudern.
Ich hätt spontan gesagt, grad Schach ist prädestiniert für eine virtuelle Meisterschaft. Jeder sieht völlig virenfrei das Spielfeld auf seinem Rechner und das mit der Zeit ist ja elektronisch auch kein Problem.Aber braucht's den Blick in des Gegner's Augen, den Angstschweiß auf seiner Stirn
zu sehen, wie er mimisch auf eine Finte o.ä,reagiert usw.?
Wobei selbst das is wär mit einer Kamera ja realisierbar.Mir is noch was eingefallen: Formel 1 usw. wär auch noch ohne Zuschauer möglich. Ok, die Mechaniker müssen für den kurzen Boxenstopp halt Masken tragen, aber sonst auch keine Gefahr. Und der Gewinnersekt desinfiziert ja

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Ja, Österreich hat das bislang wirklich gut hinbekommen. Wahrscheinlich habt Ihr die meisten nach Italien und Bayern abgeschoben

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Stimmt. Wer Dreck frisst, stärkt die Abwehrkräfte.
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Ich find Geisterspiele aus Fansicht absolut scheiße. Wäre aber auch davon zu überzeugen, wenn NUR dadurch auch nur ein Verein (von RedBull mal abgesehen) gerettet werden könnte UND es ein der breiten Masse einleuchtendes Sicherheitskonzept gäbe. Beides seh ich aktuell nicht gegeben und hab v.a. für Zweiteres keine Idee. Weil es eben eine Kontaktsportart ist. Tennis, Badminton, Schach, Schwimmen würde ich erlauben.
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Lieber eine erregte Bekannte als ein unbekannter Erreger!
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Was passiert eigentlich, wenn gar kein Impfstoff gefunden wird? Lockdown bis zum St.Nimmerleinstag oder doch Charles Darwin? Ich habe kein gutes Gefühl.

Ohne irgendwas zu wissen
könnte ich mir vorstellen, dass es leichter ist, einen Impfstoff zu finden, wenn man schon welche gegen verwandte Viren hat.
AIDS ist halt ganz was Anderes.