Cristiano Ronaldo erzielte einen Treffer selbst und bereitete die anderen beiden vor, so dass die Portugiesen nach dem 3:1-Erfolg über die Tschechische Republik bereits für das Viertelfinale der UEFA EURO 2008™ planen dürfen.
Frühe Führung
Deco brachte Portugal nach prima Vorarbeit von Ronaldo in der achten Minute in Führung, ehe Libor Sionko Mitte der ersten Halbzeit der Ausgleich gelang. Allerdings drehte Ronaldo nach der Pause auf und markierte von der Strafraumgrenze seinen ersten Turniertreffer. Danach legte er uneigennützig für Ricardo Quaresma auf, der das Leder nur noch im leeren Tor unterbringen musste. Durch den Sieg steht Portugal mit sechs Punkten an der Spitze der Gruppe A, während die Tschechen vor dem letzten Spiel gegen die Türkei um ein Weiterkommen zittern müssen.
Baroš kehrt zurück
Portugals Trainer Luiz Felipe Scolari vertraute derselben Elf, die bereits das Auftaktspiel gegen die Türken so eindrucksvoll gemeistert hatte. Sein Gegenüber Karel Brückner ließ Jan Koller nur auf der Bank und brachte dafür Milan Baroš, den besten Torschützen der UEFA EURO 2004™. Václav Svěrkoš, der gegen die Schweiz den einzigen Treffer der Partie markiert hatte, blieb ebenfalls nur Ersatz. Die erste kleine Chance des Spiels hatten die Tschechen, aber in der achten Minute schlug Portugal eiskalt zu: Nach einem tollen Solo von Ronaldo spielte der Superstar von Manchester United FC einen Doppelpass mit Nuno Gomes und konnte im letzten Moment noch von Petr Čech gestoppt werden. Allerdings fiel der Ball vor die Füße von Deco, der die Kugel mit letzter Kraft im zweiten Versuch über die Linie brachte.
Gefährliche Standards
Die Tschechen, die offensichtlich Paulo Ferreira als Schwachstelle auf der rechten portugiesischen Abwehrseite ausgemacht hatten, drängten auf den sofortigen Ausgleich, allerdings schoss Marek Jankulovski knapp am Kasten von Ricardo vorbei. Danach entwickelte sich eine Partie auf höchstem Tempo und in der 18. Minute kamen die Tschechen zu einem nicht unverdienten Ausgleich. Nach einer Ecke von Jaroslav Plašil gewann Sionko das Duell in der Luft und köpfte wuchtig zum 1:1 ein.
Ronaldo trifft
Besonders im Mittelfeld wurde auf beiden Seiten sehr viel gearbeitet und es gab viele hart umkämpfte Zweikämpfe. Nach der Halbzeitpause übernahm Portugal die Initiative und war die gefährlichere Mannschaft. Zuerst hatte ein bis dahin unauffälliger Nuno Gomes zwei gute Möglichkeiten, aber es war Ronaldo, der die Scolari-Elf erneut in Führung bringen sollte. Nach einem Pass von Deco zog er in die Mitte und schoss das Leder trocken und unhaltbar für Čech in die linke untere Ecke. Es war wettbewerbsübergreifend sein 46. Tor in dieser für ihn so unglaublichen Saison.
Quaresma macht alles klar
Die Tschechen warfen danach alles nach vorne, kamen an Ricardo und dessen resoluter Verteidigung aber nicht mehr vorbei. In der letzten Minute nutzte Portugal die entstandenen Lücken für einen Konter und obwohl Ronaldo schon allein vor Čech stand, legte er uneigennützig quer für Quaresma, der die portugiesischen Fans endgültig in Ekstase versetzte.
Beiträge von kasi1981
-
-
quelle ist der kerner

-
-

sind aber ales mannschaften vor denen wir keine angst haben müssen
-




wird schon werden -
weiter so...die türken dribbeln als schön weiter

aber mal definitiv ein sehr lustiges Tor

die Wasserschlacht von Basel......
-
-
wahrescheinlich wechselt er jetzt koller ein

-
och nee, der baros spielt

-
Der tschechische Nationaltrainer Karel Brückner weiß, dass sich seine Mannschaft gegen Portugal steigern muss, wenn sie im Spitzenspiel der Gruppe A am Mittwoch in Genf gewinnen will. Die Tschechen haben zwar das erste Spiel der UEFA EURO 2008™ gegen die Schweiz gewonnen, mussten sich von den Medien nach einer durchwachsenen Leistung allerdings kritisieren lassen.
Enges Spiel
"Ich finde es ein bisschen unfair, dass wir kritisiert werden, nachdem wir mit einem Sieg ins Turnier gestartet sind", sagte Brückner auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Genf. "Am Samstag haben wir uns nur darauf fokussiert, die drei Punkte zu holen. Natürlich muss man auch sagen, dass wir uns in allen Belangen steigern müssen, weil Portugal einer der Favoriten auf den Turniersieg ist und man eine große Mannschaft haben muss, um sie zu schlagen. Wir sind nicht so offensivstark wie sie, aber das heißt nicht, dass wir die schlechtere Mannschaft sind. Wir sind defensivstark, spielen gut zusammen und sind taktisch clever, es sollte also ein enges Spiel werden."
Kreativ sein
Brückner ist in der komfortablen Lage, auf alle seine Spieler zurückgreifen zu können. Er wird wohl die gleiche Mannschaft wie beim Eröffnungsspiel aufstellen. Auch Jan Koller wird wieder stürmen, während Milan Baroš – Toptorjäger der letzten EURO – zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen muss. Dass die Tschechen gegen Portugals Offensive chancenlos sind, will der Trainer nicht akzeptieren. "Portugal hat sehr effiziente Stürmer, aber wir sind erholt und bereit für sie", sagte er. "Aus taktischer Hinsicht ist es nicht schwer, sich auf sie vorzubereiten, weil sie ziemlich leicht auszurechnen sind. Vielleicht müssen wir kreativer sein, um dieses Spiel zu gewinnen, aber ich vertraue meiner Mannschaft."
Körperlich stark
Portugals Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari hat ebenfalls keinen Grund, seine Mannschaft umzustellen. Der Brasilianer war nach dem Auftaktsieg gegen die Türkei von seiner Mannschaft begeistert und will nun auch gegen die Tschechische Republik drei Punkte. "Wir müssen das Beste aus unseren technischen Fähigkeiten machen", sagte er. "Es wird die gleiche Mannschaft wie gegen die Türkei spielen, aber wir wissen, dass wir eine starke Bank haben, auf der zum Beispiel Fernando Meira sitzt. Seine körperliche Stärke könnte im Spielverlauf noch wichtig werden, weil die Tschechen im Schnitt 1,84 Meter groß sind."
Revanche für Viertelfinal-Aus
Scolari erwartet sehr starke Tschechen, er fügte hinzu: "Sie spielen sehr körperbetont, aber meine Elf ist in einer guten Verfassung. Nur weil sie physisch stark sind, heißt das nicht, dass wir unseren Stil ändern werden. Sie haben sich in einigen Turnieren gut geschlagen, es wird ein sehr ausgeglichenes Spiel werden." Die Portugiesen werden sich noch schmerzlich an die Viertelfinal-Niederlage gegen die Tschechische Republik bei der EURO '96 erinnern, als Karel Poborský mit einem Traumtor den 1:0-Sieg besorgt hatte. Am Mittwoch gibt es die perfekte Gelegenheit zur Revanche. -
Petr Čech, Schlussmann der Tschechischen Republik, hat von seinen Teamkollegen vor dem wichtigen Spiel am Mittwoch gegen Portugal mehr Offensivgeist gefordert.
Zu defensiv
Beide Mannschaften haben ihre Auftaktspiele in der Gruppe A gegen die Schweiz beziehungsweise die Türkei gewonnen, aber die Tschechen konnten sich bei ihrem Torhüter bedanken, der den schmeichelhaften Sieg gegen den Co-Gastgeber der EM erst möglich machte. Defensiv war die Leistung der Mannschaft von Karel Brückner in Ordnung, doch nach vorne muss nach der Meinung von Čech mehr kommen. "Wir wissen alle, dass wir besser spielen können", sagte er. "Das Spiel lief nicht so, wie wir das erwartet hatten, wir waren nicht offensiv genug. Wir haben gut verteidigt, waren gut organisiert, aber wir haben den Ball zu oft verloren und sind dadurch unter Druck geraten. Wir wissen, was wir falsch gemacht haben. Wir müssen im nächsten Spiel offensiver spielen, aber das Wichtigste für uns war, dass wir die drei Punkte geholt haben."
Wichtige Punkte
Die Tschechische Republik hat auch bei der UEFA EURO 2004™ ihr erstes Spiel (damals gegen Lettland) gewonnen, am Ende ging es bis ins Halbfinale. "Das erste Spiel ist immer sehr wichtig", sagte Čech. "Wir wollten drei Punkte, denn das ist der perfekte Start in ein Turnier. Unser Selbstvertrauen steigt mit jedem Punkt, den wir machen. Es ist für uns gut zu wissen, dass wir nicht gut gespielt, aber trotzdem gewonnen haben, deshalb sind die Punkte für uns noch wertvoller."
Portugals Offensive
Čech, Torwart von Chelsea FC, kennt Portugals Star Cristiano Ronaldo – der im Finale der UEFA Champions League gegen ihn getroffen hat - natürlich bestens. Er ist aber der Meinung, dass die Portugiesen nicht vom Angreifer von Manchester United FC abhängig sind. "Ihre Stürmer sind natürlich brandgefährlich, ich glaube sie sind alle ähnlich stark. Natürlich strahlt Ronaldo am meisten Gefahr aus, weil er sich von allen abhebt, aber die anderen sind auch sehr gut. Die Portugiesen haben tolle Einzelspieler im Angriff, die bei jeder Gelegenheit kontern können. Wir dürfen nicht so viele Ballverluste haben wie gegen die Schweiz. Auf der anderen Seite haben wir gut verteidigt, unsere Defensive ist gut gestanden und wir werden es ihnen nicht einfach machen."
Siegeshungrig
Der 26-Jährige gilt als einer der besten Torhüter der Welt, was ihn selbst "sehr motiviert". Die größte Motivation ist aber vorerst, mit der Tschechischen Republik ins Achtelfinale einzuziehen. "Wenn man mit drei Punkten im Rücken ins zweite Spiel geht, weiß man, dass man mit einem weiteren Sieg eigentlich im Viertelfinale ist, was unser Ziel ist. Wir sollten abwarten, ob ein Punkt akzeptabel ist, oder ob ein Sieg nötig ist. Im Moment wollen wir auf jeden Fall unser Bestes geben, um zu gewinnen und so schnell wie möglich weiter zu sein." -
jaha, das hat gut geknallt!
der sotos ist schon ein guter!meine szene des spiels

DELLAS Ljungberg KYRGIAKOS -
versteh net wie man gegen schweden so defensiv spielen kann!
der gekas steht nur blöd vorne rum und findet sich einfach damit ab keinen ball zu kriegen!
der ama muss viel früher reinkommen, der geht wenigstens mal eins gegen eins! -
Suche:
268416
Biete:
3 14 28 37 40
46 46 51 55 59 64 67 68
76 78 80 84 93
102 112 116 118
124 132 141 145
185
205 205 209 211 214 215 215 218 222
230 237 241
277
281 294
316 316
344 347 348 348 349
371 376 377385 386 388 388 395 406
411 426 427
452 452 456
463 469 478 488 498 506 506 509
529 -
Wenn Portugal am Mittwoch auf die Tschechische Republik trifft, geht es bereits um den Einzug in das Viertelfinale. Der tschechische Mittelfeldspieler Jaroslav Plašil glaubt nicht, dass sich seine Mannschaft vor den Portugiesen verstecken muss.
"Guter Test"
Die Tschechen stellten in der Qualifikation zur UEFA EURO 2008™ die beste Abwehr und Torwart Petr Čech hielt auch beim 1:0-Erfolg gegen die Schweiz seinen Kasten sauber. Derweil zeigten die Portugiesen beim 2:0-Triumph über die Türkei besonders in der Offensive ihre Stärken. Plašil sah sich am Montag zusammen mit dem Rest von Karel Brückners Elf die Aufzeichnung der Partie an und zeigte sich danach beeindruckt: "Sie spielen hervorragenden Angriffsfußball. In der Vorwärtsbewegung sind sie richtig gut und verlieren nur selten den Ball", analysierte der 26-Jährige von CA Osasuna. "Es wird ein guter Test und unsere Mannschaft muss zusammen arbeiten und in der Abwehr 100% geben, um erfolgreich zu sein."
Marathon-Mann
Plašil legte beim Eröffnungsspiel im St. Jakob-Park über elf Kilometer zurück und war damit der fleißigste Spieler von allen. Auf den linken Mittelfeldspieler wird auch gegen Portugal wieder eine Menge an Arbeit zukommen, denn zusammen mit Außenverteidiger Marek Jankulovski hat er die undankbare Aufgabe, gegen Cristiano Ronaldo zu spielen. "Natürlich ist es wichtig, ihm keinen Platz zu geben. Wir werden ihn doppeln müssen und es wird für das Spiel entscheidend sein, ihn in Schach zu halten", so Plašil. "Er ist ein sehr guter Fußballer und hat eine tolle Saison gespielt. Es wird eine große Herausforderung, aber ich bin ja nicht alleine für ihn verantwortlich, sondern das ganze Team muss ihn stoppen."
Viel Arbeit
Mit einem guten Ergebnis könnte Brückners Mannschaft bereits für das Viertelfinale planen, allerdings warnt Plašil, dass man auch nach einem Auftaktsieg vor zwei Jahren bei der FIFA-Weltmeisterschaft noch in der Gruppenphase scheiterte. "Beide Mannschaften haben ihr erstes Spiel gewonnen, was sehr wichtig ist. Aber es stehen noch zwei Partien aus und wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren, wenn wir in die nächste Runde kommen wollen. Wir werden sehen, was auf dem Platz passiert, aber ich glaube, dass beide Mannschaften in das Viertelfinale einziehen werden." -
Nach dem 1:0-Erfolg der Tschechischen Republik gegen Co-Gastgeber Schweiz bleibt es dabei: Noch nie konnte eine Mannschaft das Eröffnungsspiel einer UEFA-Europameisterschaft mit mehr als einem Tor Unterschied gewinnen.
Formation
Tschechiens Nationaltrainer Karel Brückner legte von Beginn an Wert auf eine kompakte Defensive und bot eine 4-5-1-Formation mit Jan Koller als einziger Spitze auf. Über die Flügel wurde er von Jaroslav Plašil und Libor Sionko unterstützt, allerdings zogen sich die Tschechen oft so weit zurück, dass sie sich meist in der eigenen Hälfte wieder fanden. Derweil hatte Jakob Kuhn seine Schweiz in einer 4-4-2-Formation und etwas offensiver ausgerichtet. Dadurch bot sich den Tschechen zwangsläufig Platz für Konter, was letztendlich spielentscheidend war. Ihre einzige große Chance der Begegnung nutzte der eingewechselte Václav Svěrkoš 19 Minuten vor Schluss zum Siegtreffer.Verpasste Chancen
Der Schweiz bleibt nach der Partie vor allem die Erkenntnis, dass sie auf keinen Fall weiter so fahrlässig mit ihren Chancen umgehen dürfen. Während die Tschechen nur acht Mal aufs Tor schossen, brachte es der Gastgeber auf immerhin 13 Versuche, allerdings ließen die Eidgenossen vor und nach dem Führungstreffer der Tschechen beste Möglichkeiten aus. Hinzu kam aber auch, dass Tomáš Ujfaluši und David Rozehnal eine gute Partie in der tschechischen Innenverteidigung ablieferten und die Schweizer teilweise verzweifeln ließen.
Neue Impulse von Yakin
Da die Schweizer nur selten am tschechischen Abwehrriegel vorbei kamen, versuchten sie es in der ersten Halbzeit vor allem aus der Distanz. Alexander Frei, Valon Behrami und Gökhan Inler brachten drei ihrer sieben Schüsse zwar aufs Tor, scheiterten aber an Torwart Petr Čech. Die Spielweise veränderte sich, nachdem Hakan Yakin zur Halbzeitpause für den verletzten Frei in die Partie kam. Yakin zeigte eine engagierte Leistung und hatte großen Anteil an der Schweizer Dominanz in der zweiten Halbzeit. Als hängende Spitze sorgte er dafür, dass die Tschechen in der eigenen Hälfte eingeschnürt wurden und fast noch den Ausgleich kassierten. Yakin schoss zwei Mal aufs Tor und brachte 15 von 24 Pässen an den Mann.
Viele Flanken
Vor allem in den ersten 60 Minuten lief bei den Tschechen fast alles nur über Plašil und Sionko. Zwar schoss keiner von beiden einmal aufs Tor, dafür aber setzten sie ihre Mitspieler stets gut in Szene. Plašil, Mittelfeldspieler von CA Osasuna, leistete sich bei 29 Pässen lediglich zehn Fehlversuche und schlug wie Sionko bei jeder Gelegenheit eine gefährliche Flanke in den Strafraum.
Ballbesitz
Svěrkoš' erstes Länderspieltor war nur einer von vier Schüssen, den die Tschechen auf das Gehäuse von Diego Benaglio abgaben. Dabei hätte die Elf von Brückner zu diesem Zeitpunkt fast zurückgelegen, doch fünf Minuten zuvor köpfte Yakin einen Kopfball aus kurzer Distanz vorbei und vergab so seine beste Chance. In der ersten Halbzeit hatte die Tschechische Republik mehr Ballbesitz (53%), nach der Pause änderte sich das Bild aber komplett. Insbesondere nach dem Treffer von Svěrkoš waren nur noch die Schweizer am Drücker und sorgten für ein Spiel auf ein Tor.Chancen
Allerdings brachte den Schweizern auch mehr Ballbesitz (55% - 45%) in der zweiten Halbzeit nichts mehr ein, weil sie ihre Großchancen nicht zu verwerten wussten. Die beste Möglichkeit vergab der eingewechselte Johan Vonlanthen, als er kurz vor Schluss nur an der Latte scheiterte. Somit bleibt der Schweiz vor dem jetzt schon entscheidenden Spiel gegen die Türkei am Mittwoch viel Arbeit, während die Tschechen dank dem eiskalten Svěrkoš selbstbewusst ins Spiel gegen Portugal gehen können. Tschechen schlagen eiskalt zu -
Der Auftakt zur UEFA EURO 2008™ in der Schweiz und Österreich wurde zum Fußballfest, auch wenn es für die Gastgeber zum Auftakt eine Niederlage setzte.
Friedliches Miteinander
Schon Stunden vor dem Anpfiff des Eröffnungsspiels zwischen der Schweiz und der Tschechischen Republik in Basel, pilgerten die Fans in Scharen zum Stadion. Die Wartezeit vor der Eingangskontrolle vertrieben sich die Schweizer mit den tschechischen Fans gemeinsam. Als das Spiel endlich begann, vibrierte der Basler St. Jakob-Park. Beide Fanlager feuerten ihr Team während der ganzen Partie lautstark an, einzig als sich der Schweizer Stürmer Alexander Frei kurz vor der Pause verletzte, wurde es im ausverkauften Stadion kurz etwas ruhig.
Enthusiasmus in Fan Zonen
Auch in den offiziellen UEFA Fan Zonen war die Stimmung fantastisch. Schon vor dem ersten Anpfiff heizten in der Fan Zone Münsterplatz die Hip-Hopper von "Brandhärd" die Stimmung vor dem Spiel an, und Bo Katzmann ließ die Fans auf dem Kasernenareal mit "We are the Champions" vom Europameister-Titel träumen. Während des Spiels wurde der Lärm dann beinahe Ohren betäubend. La Ola, Jubelgeschrei und hüpfende Fans – die Anhänger unterstützten ihre Mannschaften lautstark, als wären sie im Stadion.
Jubel und Trauer
Am Ende siegten die Tschechen mit 1:0 und so hatte Martin Burok, der extra aus Prag angereist war, Grund zum Jubeln: "Das Spiel war Durchschnitt, aber die Stimmung in diesem Stadion großartig. Neben unserem Sieg war sie das Highlight." Ein wenig enttäuscht war dagegen die Schweizerin Mirjam Jauslin aus Muttenz bei Basel. Sie habe schon vor dem Spiel "kein gutes Gefühl" gehabt, aber zumindest ihr Tipp, "1:0 für Tschechien" wurde Realität. -
der soll den schweini auf die fritz position stellen!
und ihr glaubt wirklich, er nimmt schweinsteiger raus?

kann ich mir nicht vorstellen (auch wenn seine leistungen in den testspielen eher mäßig war) -
Datt isse !!!!
denk ich auch!
metzelder wird er kaum rausnehmen, gibt einfach keine alternative, und da der bart schon wieder wächst, mach ich mir keine sorgen
-
Der tschechische Nationaltorhüter Petr Čech will mit seiner Nationalmannschaft bei der UEFA EURO 2008™ den Titel holen und damit die Enttäuschung über das verlorene Endspiel in der UEFA Champions League vergessen machen.
"Nach vorne schauen"
Čech scheiterte mit seinem Verein Chelsea FC im Finale der europäischen Königsklasse am 21. Mai mit 5:6 im Elfmeterschießen an Manchester United FC. Der 26-Jährige hat diese bittere Niederlage zwar immer noch im Kopf, doch gleichzeitig konzentriert er sich voll und ganz auf seine nächste Aufgabe. "Im Fußball geht alles so schnell, man muss gleich wieder nach vorne schauen", sagte er gegenüber uefa.com. "Es war sehr enttäuschend in Moskau, weil wir ganz nahe dran am Gewinn der Champions League waren. Für mich ist es ein großer Vorteil, dass gleich wieder ein großes Turnier ansteht, denn so kann ich mich total auf die EURO konzentrieren. Das hilft mir, die Enttäuschung wegzustecken."
"Fühle die Anspannung"
Čech ist sehr erfahren, er hat bereits 59 Länderspiele auf dem Buckel und war bei der UEFA EURO 2004™ sowie der FIFA-Weltmeisterschaft 2006 im Einsatz. Trotzdem läuft es ihm kalt den Rücken hinunter, wenn er an das erste Spiel der Gruppe A am Samstag in Basel gegen Co-Gastgeber Schweiz denkt. "Ich habe mittlerweile mehr Erfahrung, also weiß ich, was auf mich zukommt. Aber auch ich fühle noch die Anspannung und bin mir bewusst, welch großes Turnier vor uns liegt", erklärte er. "Ich liebe solche Turniere, denn dabei sieht die ganze Welt zu. Es gibt eine Menge Druck, Adrenalin und eine unglaubliche Zahl an Fans. Das ist das oberste Niveau, auf so etwas freue ich mich immer ganz besonders."Gastgeber unter Druck
Die anderen Gegner der Tschechen in der Gruppe A sind Portugal und die Türkei. Čech schätzt alle drei Teams sehr stark ein. "Das ist eine schwere Gruppe", meinte er. "Es wird wichtig sein, wie die Schweiz mit dem Druck des Gastgebers umgehen kann. Ich kann mich noch an die UEFA-U16-Europameisterschaft erinnern, die man mit diesem Turnier nicht vergleichen kann, aber damals waren wir die Gastgeber und standen besonders unter Druck, denn die Leute erwarten, dass man in seinem eigenen Land gut spielt. Das hat uns zusätzlich motiviert, deshalb haben wir auch besser gespielt. Warten wir ab, wie es den Schweizern ergeht."
Stark und gefährlich
"Die Türkei hat sehr viele starke Spieler, doch bei ihnen weiß man nie, welche Mannschaft aufläuft", so Čech. "Wenn sie einen guten Tag erwischen, sind sie eine der besten Mannschaften der Welt - aber wenn nicht, dann ist es eine andere Geschichte. Trotzdem sind sie immer noch eine starke und gefährliche Mannschaft. Für mich ist Portugal in dieser Gruppe der Favorit. Sie haben ein großartiges Team und einen großartigen Trainer, dazu sind sie auch sehr erfahren. Cristiano Ronaldo ist im Moment bärenstark, daneben verfügen sie auch über andere große Spieler wie Deco und Ricardo Carvalho – sie sind immer eine fantastische Mannschaft."
Minimalziel Viertelfinale
Die Tschechen konnten die Qualifikationsgruppe D vor Deutschland gewinnen, dabei stand Čech zehnmal zwischen den Pfosten. Vor vier Jahren in Portugal stand er mit seiner Mannschaft bereits im Halbfinale, nun soll es sogar noch einen Schritt weiter gehen. Im Moment will der Torhüter aber noch nicht zu weit nach vorne blicken. "Wir wissen, dass alle enorm unter Druck stehen werden, denn man will immer sein Bestes geben - bei der Endrunde dabei zu sein ist bereits eine tolle Sache, aber man will immer auch erfolgreich sein", sagte er. "Wir können positiv an die Sache herangehen. Wir haben eine gute Qualifikation gespielt und auch die Testspiele erfolgreich gestaltet. Wir haben einen guten Kader und können das Viertelfinale erreichen, das ist unser Ziel. Warten wir ab, was anschließend passiert."