Beiträge von davidw95
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Triple Biontech jetzt auch erfolgreich abgeschlossen. Wenn mein Verein auch mal so erfolgreich wäre

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neue Doppelspitze dort zusammen mit @davidw95
Vielen Dank für deine Arbeit, @Dangermike
Kaum zu glauben, dass da bisher nie was im Forum gelandet ist…Und die Bevölkerung wundert sich noch, warum der Gesundheitsminister am Stuhl des Präsidenten sägt

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sind halt nochmal mindestens zusätzliche 50€ aus der Reisekasse
War aber unabhängig davon aufgrund der Kurzfristigkeit auch eher als Warnung für Skifahrer wie David gedacht - die Seite vom Auswärtigen Amt ist zum Beispiel noch nicht aktualisiert und wer sich Montag auf den Weg macht schaut vllt heute da zum letzten Mal drauf. Wäre ja dann doof erst an der Grenze mit den neuen Regeln konfrontiert zu werdenHabe es vorhin auch nur ganz zufällig beim Durchscrollen gefunden und wollte es auch schon hier reinstellen.
Bei einem Schnelltest, wie für die Einreise in andere Länder notwendig, hätte ich ja gar kein Problem. Aber der PCR Test ist so kurzfristig schwer zu organisieren und dazu relativ teuer. Das ist schon ziemlich ärgerlich nach doppelter Impfung und >6 Monate nach zweiter Dosis.
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kriegt man da nicht noch einem spontanen Termin in einem Impfzentrum

Geht sicher irgendwie, aber nach der zweiten Impfung lag ich zwei Tage ziemlich flach und zeitnah nach der Impfung sollte man mit Sport ja auch eher vorsichtig sein wegen des möglichen Risikos einer Herzmuskelentzündung. Sicher keine optimale Lösung dann vier Tage Ski zu fahren.
Ärgerlich! Kriegst noch einen PCR Termin rechtzeitig?Ich versuche gerade auf Anreise Sonntag umzustellen. Ist wahrscheinlich günstiger als ein PCR Test

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Wow, was geht denn bei euch @peksim?
Einreise ab Montag nur noch mit 2G+ (das Plus steht für PCR!) möglich. PCR entfällt nur für Geboosterte, selbst wenn ich mich also Anfang Dezember zum zweiten Mal impfen lassen habe braucht es einen PCR zur Quarantäne-freien Einreise

Ja, schöne scheiße, ich wollte von Montag bis Donnerstag zum Skifahren hin, Booster Termin aber erst Anfang Januar

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Ich hatte nachträglich noch was ergänzt
irgendwie widerspricht sich das doch? Dann wäre Omikron doch nicht ausschlaggebend für die 50% mehr oder?Vielleicht sind die neuen Fälle einfach noch nicht alle sequenziert (und der tatsächlich Anteile liegt schon viel höher)? Ist natürlich Spekulation…
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Ich finde beim englischen Blöd-Ableger, dass Omikron-Fälle sich binnen einer Woche auf 10000 gestern verzehnfacht haben.irgendwie widerspricht sich das doch?
Welche seriöse Quelle hast du zur Hand?https://coronavirus.data.gov.uk/
Da findet man eigentlich immer eine sehr saubere Aufbereitung verschiedener Daten. Wichtig ist hier „Cases by Date Reported“.
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In UK gestern übrigens mit fast 80,000 Neuinfektionen ein neuer Rekord. Anstieg zur Vorwoche über 50% und den bisherigen Rekord von Anfang Januar gleich mal um 15% gesteigert. War leider genau so zu erwarten (und natürlich ist ein einzelner Tageswert alleine noch nicht sehr aussagekräftig), zeigt aber wohl, in welche Richtung es auch hier sehr bald gehen wird. Bleibt vor allem noch die Hoffnung, dass die Verläufe tatsächlich etwas milder sind.
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Das ist insgesamt in der Tat das Wichtigste.
Ich persönlich mit Mitte 40 und in einem ziemlich guten gesundheitlichen Zustand hatte allerdings noch nie Angst vor einem schweren Verlauf bei einer eigenen Infektion.Wovor ich Angst habe, ist die psychische Belastung eines neuen Lockdowns und was das für die Gesellschaft bedeutet. Mich macht das alles sehr unruhig.
Wunschdenken zwar, aber es wäre doch zur Abwechslung schön wenn Corona mal eine positive Überraschung für uns parat hätte in Form eines generell milderen Verlaufs.

Das geht mir mit grob 20 Jahren weniger auf dem Buckel ja ganz genauso. Und ich glaube auch, dass wir langfristig in einen Zustand kommen müssen und werden, in dem eine Infektion mit Corona zwar irgendwie blöd, aber in den allermeisten Fällen nicht mehr lebensbedrohlich ist. Nur wird es einige Zeit dauern, bis sich das auch in den Köpfen der Leute festsetzt und ein „gesunder“ Umgang damit möglich wird. Es setzt aber zunächst mal voraus, dass Menschen mit Boosterimpfung weiterhin sehr gut geschützt sind und wir irgendwann (auf welchem Weg auch immer) eine ausreichend hohe Impfquote haben. Dann werden wir die Kontaktverfolgung vollständig einstellen, vielleicht sogar Infizierte nicht mehr in Quarantäne schicken und nicht mehr täglich Berichte über die neuen Infektionszahlen bekommen. Bis dahin ist es aber auf vielen Ebenen noch ein weiter Weg mit hoffentlich wenig bösen Überraschungen.
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Uff
könntest ruhig mal daneben liegen 
Ich hoffe es auch

Aber zumindest deutet momentan einiges darauf hin, dass man mit zweifacher Impfung (ggf. plus Booster) auch bei dieser Variante in den allermeisten Fällen sehr gut vor einem schweren Verlauf geschützt ist. Und das ist ja erstmal das wichtigste.
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Sehr interessant. In Bezug auf milde Verläufe hier eine für mich entscheidende Stelle:
"Ergänzung: die berichtete mildere Krankheitsschwere rührt, wie ich versuchte zu erklären, höchstwahrscheinlich von der bestehenden Immunität der Patienten her. Wie sich das in Nichtgeimpften/-immunen darstellt ist noch völlig unklar! Darauf wies auch @cdrosten im Podcast hin!"In Südafrika hat eine junge Bevölkerung zu einem hohen Anteil bereits eine Grundimmunität, meist durch Infektion oder sonst durch Impfung (allerdings auch 20% mit HIV). Wir haben im Gegensatz immer noch 3 Millionen Ungeimpfte über 60-Jährige, von denen vermutlich die allermeisten bisher auch keine Infektion hatten.
Das könnte bei einer rasanten Ausbreitung ein Riesenproblem werden. Es sei denn Omikron ist "intrinsisch" milder. Niemand weiß das aktuell, aber nach meinem Verständnis wird das von den meisten Experten nicht unbedingt erwartet.
Ich sehe da leider auch ein großes Problem auf uns zukommen. Ob das Virus nun wirklich viel ansteckender ist, würde ich gar nicht unbedingt behaupten, es hat aber eben viel mehr Angriffsfläche, wenn sich auch Geimpfte und Genesene sehr häufig anstecken, was bei bisherigen Varianten nicht der Fall war. Dadurch stecken sich effektiv natürlich auch mehr Leute an. Wir werden die Infektionszahlen bis Mitte Januar wohl noch etwas senken können (wobei wir ab kurz vor Weihnachten sowieso wieder im Blindflug unterwegs sind), danach werden sie nach meiner Erwartung aber sehr schnell in eine für uns heute noch kaum vorstellbare Höhe schießen (ähnlich wie sich im Sommer kaum jemand deutschlandweite Inzidenzen von >400 vorstellen konnte).
Es stellt sich dann natürlich die Frage nach dem Umgang. Solange Geimpfte und Genese (ggf. mit Booster) zu einem ganz großen Anteil nur einen milden Verlauf haben (darauf deuten die Daten momentan ja vorsichtig hin), könnten wir noch deutlich höhere Zahlen natürlich akzeptieren, wenn wir viele Infektionen bei Ungeimpften verhindern (ggf. durch eine Impfpflicht, die aber wohl auch dafür zu spät kommen wird). Sollte es sich tatsächlich so bewahrheiten, wird es aber auch ganz schwer sein, bei den Leuten aus den Köpfen zu bekommen, dass eine Infektion für eine geimpfte Person in den allermeisten Fällen kein ganz dramatischer Zustand ist. Dafür dauert die Pandemie inzwischen viel zu lange und der bisherige Zustand hat sich zu sehr festgesetzt.
Ich erwarte daher irgendwann ab Januar einen relativ strikten Lockdown, ähnlich zum vergangenen Jahr, der auch keine (oder nur noch ganz wenige) Ausnahmen für Geimpfte und Genesene vorsieht, zumindest solange es keine angepassten Impfstoffe gibt. Sollte sich die Prognose von Drosten bewahrheiten und das ganze wirklich bis zum Sommer gehen (ich kann es bisher anhand der Daten nicht einschätzen, sehe aber erstmal wenig Grund für eine andere Prognose), könnten die nächsten Monate tatsächlich noch härter als im vergangenen Jahr werden.
Das sind bisher natürlich alles noch erste Erkenntnisse und Prognosen, die sehen aus meiner Sicht aktuell aber leider wirklich nicht gut aus.
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Das ist kein Problem. Ich habe zb gar keines wenn man gegen die allgemeine impfpflicht ist. Das ist eine völlig legitime Position.Man darf da aber nicht für sich stehen bleiben, sondern muss sich dann auch mit der Frage beschäftigen was man denn alternativ zu tun gedenkt, wenn auf der einen Seite die impfzahlen erwiesenermaßen zu niedrig sind und der freiwillige Weg ja ganz offensichtlich nicht hinreichend gut genug funktioniert hat.
Da höre ich dann interessanterweise immer viel weniger klare Aussagen. Es gehört aber nun mal ganz eng zusammen.
Freiwilligkeit klappt nicht, Impfpflicht ist nicht gewollt. Dann bleiben ja eigentlich nur noch zwei Optionen:
1) Wer einen Platz im Krankenhaus braucht, unabhängig von Impfstatus und Grund der Erkrankung, hat Pech gehabt und stirbt vor der Tür, weil leider alles voll ist und/oder kein Personal mehr da ist.
2) Wir lassen Ungeimpfte vor der Tür sterben, um Personen mit anderen Erkrankungen weiterhin im gewohnten Maß behandeln zu können.Gut, dauerhaft stark einschränkende Maßnahmen könnten auch noch eine Lösung sein.
Und fürs Protokoll: Nein, ich fordere 2) mit diesem Post explizit nicht.
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https://www1.wdr.de/nachrichten/th…us-nrw-100.html
Das sind doch insgesamt ganz vernünftige Ansätze. Über einzelne Punkte kann man sicher streiten, aber vom Prinzip ist mir das recht stimmig. Strikte Einschränkungen für Ungeimpfte, moderate Einschränkungen für Geimpfte. Die Wortwahl „Akt der Solidarität“ gefällt mir nicht so richtig, letztendlich haben wir die aktuelle Lage einer bestimmten Gruppe zu verdanken, das hat nur noch bedingt etwas mit Solidarität zu tun. Aber nun gut, hoffen wir mal dass wir mit diesen Maßnahmen durch die nächsten Wochen kommen und die Diskussionen nicht in drei Tagen wieder beginnen.
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Als allererstes auch von mir gute Besserung an die Flinke Flasche!!!
Zum Thema: Der R-Wert vom RKI ist für mich irrelevant, weil für mich nicht verständlich und heftigen, unlogischen Schwankungen unterworfen.
Ich schaue auf die Fallzahlen von Risklayer und die sind seit einigen Tagen fast konstant im Vorwochenvergleich, d.h. ich nehme aktuell einen R-Wert von ca. 1 an. Ich glaube schon, dass einige Labore überlastet sind und daher die Fallzahlmeldungen eine Zeit lang unterschätzt werden könnten. Allerdings arbeiten die den Stau auch irgendwann über Nachmeldungen ab, die auch derzeit in den Zahlen mit enthalten sind, so dass es einerseits potentiell eine Unterschätzung bei den Tageszahlen durch den Stau gibt, andererseits auch eine Überschätzung durch Nachmeldungen.
Mein Bauchgefühl (!) sagt, dass dieser Punkt beim derzeitigen Inzidenzlevel keinen nachhaltigen Einfluss auf die Tageszahlen hat.
Die Wahrheit zeigt sich wie immer in den Krankenhäusern und da deutet sich in den letzten Tagen mit etwas Optimismus eine Verbesserung an - ITS "nur" noch 15% über Vorwoche und die Zahl der Neueinweisungen ist seit zwei Tagen rückläufig zur Vorwoche. Ein ganz zartes Pflänzchen und daher bin ich auf die nächsten Tage sehr gespannt. Alles gefühlt sehr unsicher - leider.
Volle Zustimmung

Die Zahlen von Risklayer und dem RKI sind zumindest von der Dynamik meistens sehr ähnlich, von Risklayer tendenziell etwas höher und mal um einen Tag verschoben, ändert an der relativen Veränderung aber nicht viel. Den vom RKI ausgegeben R-Wert nutze ich auch nicht, der ist sehr wenig aussagekräftig und schwankt stark. Ich betrachte deshalb meistens die Veränderung der Summe an Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage gegenüber den sieben Tagen zuvor.
Wie am Sonntag schon geschrieben, es werden mehrere Dinge zusammen kommen: Höhere Grundimmunität in der Bevölkerung, Verhaltensänderung, lokal relativ strikte Maßnahmen. Aber auch ein gewisser Rückstau in den Laboren. Die Positivrate ist leicht gestiegen, aber nicht mehr so stark wie zuvor und auch den Anstieg in den Krankenhäusern verlangsamt sich. Das sind grundsätzlich positive Zeichen, trotzdem muss man das weiter sehr genau beobachten. Von flächendeckender Entwarnung sind wir (noch) ein ganzes Stück entfernt.
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Dazu passend zitierte Daniel Günther gestern die Leopoldina: 8-9 von 10 Neuinfektionen sind auf Ungeimpfte zurückzuführen.
Ich sags mal so: Wir haben es ja nun lange mehr oder weniger im Sinne einer (wenn auch nicht kleinen) Minderheit probiert. Erst gab es in vielen Bereichen gar keine Einschränkungen und dann hatte jeder über 3G die Möglichkeit zur Teilhabe.
Ergebnis: Die Krankenhäuser in einigen Regionen sind voll mit den Leuten, auf die Rücksicht genommen wurde. Folge davon sind Maßnahmen, die auch den solidarischen Teil (die Mehrheit!!!) betreffen. Na Herzlichen Glückwunsch...
Logischerweise sollte man es dann jetzt einmal anders versuchen: Konsequent im Sinne der solidarischen Mehrheit handeln. Vielleicht kommt da ja ein besseres Ergebnis heraus.

Natürlich kann man über Populisten wie Söder und Spahn schimpfen, sicherlich auch zu Recht. Aber entstanden ist die Situation dadurch, dass schlicht und ergreifend nicht genügend Leute geimpft sind. Wäre das der Fall müssten besagte Herren jetzt gar nichts fordern und würden sich anderweitig beschäftigen...
Auf den letzten Satz würde ich jetzt nicht Haus und Hof verwetten
aber ansonsten volle Zustimmung. Und wenn auch das nicht hilft, gibt es eben eine Impfpflicht. -
Mal ein paar Zahlen und Daten zur aktuellen Situation in Deutschland. Die erste Grafik zeigt die Entwicklung der 7-Tage Inzidenz jeweils gegenüber der Vorwoche (orange) sowie die Veränderung der absoluten Infektionszahlen gegenüber dem gleichen Wochentag der Vorwoche (blau). Letzteres hat natürlich eine größere Streuung, die Entwicklung ist aber sehr ähnlich. Dieser kurze Abfall Anfang November ist wohl lediglich auf den Meldeverzug nach dem Feiertag zurückzuführen.
Was ist hier zu erkennen? Die Dynamik nimmt zurzeit etwas ab, die Anzahl der Neuinfektionen steigt zwar weiterhin, aber nicht mehr so schnell. Das kann mehrere Ursachen haben: Eine Veränderung im Verhalten der Bevölkerung (Einschränkung von Mobilität und Kontakten), eine Wirkung der 2G Regel (bzw. in einigen Bundesländern auch härterer Maßnahmen), in einigen Kreisen aber wohl auch eine natürliche Immunität durch eine hohe Anzahl an Infektionen in den vergangenen Wochen. Möglicherweise auch eine natürliche Grenze durch die Testkapazitäten, hier gibt dann die wöchentlich veröffentliche Positivrate mehr Auskunft. Auch ist das bisher noch ein sehr schwacher Effekt, der sich im Laufe der Woche erst bestätigen muss. Zudem ist bisher natürlich unklar, on nur die Dynamik zurückgeht und die Zahlen stagnieren (das würde für eine Kapazitätsgrenze sprechen) oder wir tatsächlich in einen Rückgang der Neuinfektionen übergehen. In der letzten Welle im Sommer war Anfang August auch ein Plateau zu erkennen, bevor die Dynamik dann wieder deutlich zugenommen hat. Eine Entwarnung ist das also noch lange nicht, vielleicht aber ein erster vorsichtiger positiver Trend.
Ganz spannend finde ich auch den Vergleich zum vergangenen Jahr. Mal nicht in absoluten Zahlen, wir sind von einem deutlich höheren Niveau in den Herbst gestartet, aber in der Dynamik. Die zweite Grafik zeigt einen Vergleich des Jahres 2020 (in blau) mit 2021 (in orange). Auf der y-Achse sind jeweils die Tage angegeben (hier mit 2021, analog 2020). Während die Neuinfektionen im vergangenen Jahr bereits Anfang Oktober gestiegen sind, ging es in diesem Jahr etwa 2-3 Wochen verzögert los. Interessant dabei ist aber, dass die Dynamik sehr ähnlich ist, die Geschwindigkeit der Ausbreitung scheint in diesem Jahr sogar etwas geringer zu sein (trotz anderer Variante und viel mehr Freiheiten bei gleichzeitig teilweise geimpfter Bevölkerung). Der entscheidende Unterscheid ist aber eben das Ausgangsniveau der Infektionszahlen, wodurch wir in diesem Jahr deutlich höhere Zahlen haben (ein identischer Anstieg um 50% bei einem Ausgangsniveau von 2000 vs. 20000 ergibt in absoluten Zahlen eine Differenz von 9000 Neuinfektionen). Im letzten Jahr sind die Zahlen dann durch den Lockdown im November (bzw. entsprechende vorherige Verhaltensänderungen der Bevölkerung) gesunken. Aktuell scheint es möglicherweise ohne großflächige weitere Maßnahmen schon in die richtige Richtung zu gehen. Wird ein Rückgang einmal erreicht, können die Zahlen auch sehr schnell sehr deutlich fallen, wie schnell ein exponentieller Rückgang verlaufen kann, haben wir im Frühjahr schon gesehen. Davon sind wir aktuell aber natürlich noch ein ganzes Stück entfernt.
Es wird interessant sein zu sehen, welche Ableitungen die politischen Entscheidungsträger daraus ziehen. Ganz treffend finde ich den aktuellen Kommentar aus dem Spiegel:
https://www.spiegel.de/politik/deutsc…2e-23e48696b27d
Ein massives Einschränken der gesamten Bevölkerung wird bei vielen Geimpften, die mittlerweile vielleicht sogar einen Booster erhalten haben, zu wenig Verständnis führen. Für die Impf- und Boosterquote wäre es wohl auch alles andere als hilfreich. Es gibt sicher nicht wenige, die sich für Freiheiten impfen lassen haben. Man muss diese Einstellung weder teilen noch gutheißen, einen Teil der Ungeimpften wird man aber nur noch erreichen, wenn man viel Druck aufbaut und Geimpften viele Freiheiten einräumt. Gleiches gilt für Boosterimpfungen. Wer sich überwiegend für Freiheiten hat impfen lassen, wird sich nun sicher keinen Booster abholen, wenn er dann trotzdem massiven Einschränkungen ausgesetzt ist. Was konkret ‚massive Einschränkungen‘ sind, definiert natürlich jeder individuell. Aus meiner Sicht wäre die Politik allerdings gut beraten, gewisse Dinge die maximal einen geringen Beitrag zum Infektionsgeschehen leisten, unter 2G Bedingungen in Regionen mit hoher Impfquote, moderaten Infektionszahlen und vergleichsweise entspannter Situation in den Krankenhäusern weiterhin zuzulassen. Alles andere könnte der gesamten Situation und dem weiteren Verlauf mehr schaden als nutzen.
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https://www.theguardian.com/world/2021/nov…ant-vaccination
Ist mit Vorsicht zu genießen, weil Südafrika natürlich ein Interesse daran hat, die Geschichte etwas runterzuspielen. Aber es soll Hinweise darauf geben, dass die Krankheitsverläufe bei der neuen Variante milder sind. In der Vergangenheit gab es ja mehrfach Stimmen, die genau so eine Entwicklung vorhergesagt haben (Varianten werden ansteckender aber ungefährlicher). Sollte sich das bestätigen, wäre es möglicherweise sogar "gut", wenn sich diese Variante durchsetzt. Aber klar, das sind bisher wohl noch Spekulationen.
Hier wird auch in deutscher Sprache auf den Artikel verwiesen:
https://www.n-tv.de/panorama/Sueda…le22961434.html -
Heute morgen um 8:40 an der heute einzigen Impfstelle (Öffnung 9:00 Uhr) in Köln gewesen, bei Ankunft ca 750 Meter Schlange, die sich auch hinter mir schnell verlängerte. Dann kam recht schnell ein Helfer, der verkündete, dass Booster nur kriegt, wer am 15.06. (BionTech/Moderna), 19.07. (Astra) bzw 19.10. durchgeimpft war, dadurch und durch den einsetzenden Nieselregen lichtete sich die Schlange aber nur leicht. Um 10:45 hatte ich den Booster (BionTech) im Arm. Auf dem Rückweg wollte ich nochmal gucken, wie lang die Schlange ist, Weg wurde mir dann aber zu weit, falsche Richtung.
Gilt bei Astra eine Frist von 4 Monate? Oder war das spezifisch an der Impfstelle? Meine Mutter hat 2x Astra bekommen, sie ist aber weiterhin davon überzeugt, dass sie erst nach 6 Monate wieder darf.