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Die bittere Pleite gegen Nordmazedonien kannte auf Seiten der deutschen Nationalmannschaft keine Gewinner. TV-Sender "RTL" indes durfte sich freuen: Die Niederlage gegen den Außenseiter sahen in der Spitze über 8,3 Millionen Zuschauer.
Bei der peinlichen Niederlage der deutschen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Nordmazedonien hat sich wenigstens RTLals Quoten-Gewinner fühlen können. Bis zu 8,32 Millionen Zuschauer sahen nach Angaben des Kölner Senders vom Donnerstag die 1:2-Blamage des Teams von Bundestrainer Joachim Löw gegen den Außenseiter in Duisburg.
Im Schnitt hatten 6,8 Millionen Interessierte eingeschaltet. Das entsprach einem Marktanteil von 23,6 Prozent. In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil mit 23,5 Prozent knapp darunter.
RTL hatte vor dem Spiel gegen Nordmazedonien auch die Partien der deutschen Mannschaft gegen Island und gegen Rumänien übertragen und dabei seine Quote kontinuierlich gesteigert. Mit dem 3:0 gegen Island hatte der Sender am Donnerstag vergangener Woche in Duisburg in der Spitze 7,42 Millionen Zuschauer erreicht (im Schnitt: 6,78 Millionen/Marktanteil: 23,1 Prozent), beim 1:0 gegen Rumänien am Sonntag in Bukarest waren es bis zu 7,99 Millionen Menschen (6,4 Millionen/19,5).
Nachdem Länderspiele jahrelang Garanten für Top-Quoten waren, sanken die Zuschauerzahlen zuletzt insgesamt. Durchschnittlich nur noch 7,12 Millionen Menschen hatten im Vorjahr die Übertragungen der Löw-Auswahl gesehen. Bei den Spielen 2019 waren noch 8,76 Millionen im Schnitt errechnet worden.
