ich würde mal behaupten in den Future Turnieren steckt recht wenig Geld und gewinn macht dort so gut wie kein ausrichter. das was irgendwie übrig bleibt nach sehr vielen Kosten, wird wohl fast vollständig an die spieler gehen.
aber das ist nur meine Vermutung, vielleicht macht ja der kleine Tennisverein von nebenan auch etwas Gewinn mit der Ausrichtung von turnieren, um das Geld sinnvoll für sich zu nutzen.
so oder so, die umverteilung im Tennis von den Grand Slam Preisgeldern oder Gewinnen hin zu Spielern, die die turniere nur aus dem TV kennen, erscheint für mich jedenfalls nicht naheliegend.
Ich bin auch kein Freund von Umverteilung. Hier sehe ich es aber ein bisschen anders. Wenn die Basis nicht oder nur schwer überleben kann, wird sie irgendwann wegbrechen. Ohne Sponsoren hat ein Nachwuchsspieler heute keine Chance. Nur, wenn man dauerhaft in den Top 100 ist, hat man eine gewisse Planbarkeit und kann seine Saison finanzieren. Darunter wird es schwierig.
Isoliert betrachtet sind knapp EUR 100'000 für ein Erstrundenaus bei einem Grand Slam viel zu viel - aber schlussendlich ist das die Subvention, um die Saison spielen zu können. Und dann ist es immer noch teuer. Nicht ohne Grund spielen auch viele Top 100-Spieler in der Tennis-Bundesliga: Sie bietet Planungssicherheit und ein garantiertes Einkommen.
