Und was ändert die Erkenntnis an Emotionen? Fans die sich mit ihrem Verein und dann eben auch den Spielern identifizieren, die reagieren halt so. Da halte ich deinen Eindruck für richtig, sehe das aber genau so auch bei vielen anderen Vereinen und halte es für den Normalfall.
Als wir Weltmeister wurden, haben ne Menge Dortmunder den Treffer von Götze nicht bzw. sehr sehr halbherzig bejubelt. Auch mit etwas Abstand kamen ständig Sprüche alla: "Weltmeister super, aber wie ist zum kotzen". Und bis heute kenne ich auch solche, die sich heute kaum freuen können, wenn Götze nen Tor macht.Wo ist der Unterschied?
Gibt da keinen. ich glaube aber in Dortmund haben das - wenn man vom Götze mal absieht, was ja inzwischen auch schon wieder 5-6 Jahre her ist - inzwischen viele Leute verstanden.
Ich verstehe auch durchaus die emotionale Fan-Seite, aber ich denke man könnte das ja auch insgesamt positiver betrachten: Ist doch toll, wenn ein junger, unbekannter Spieler 2-3 sehr gute Saisons beim eigenen Verein spielt. Da haben doch alle was von, vor allem wenn die Truppe dann noch Erfolg hat.
Am Ende ist es doch auch egal wer im Trikot aufläuft. Spieler kommen und gehen, der Club bleibt. Und es gibt immer welche, die mehr Identifikation an den Tag legen. Sollte man sich auf die konzentrieren.