Wenn das Kleingeld noch nicht reicht um aus dem Hamsterrad auszubrechen aber schon genug ist um damit so spielen zu können
Wenn das Kleingeld dafür nicht reicht , wird es auch nach dem Zocken dafür nicht reichen .
Ansichtssache
Wenn das Kleingeld noch nicht reicht um aus dem Hamsterrad auszubrechen aber schon genug ist um damit so spielen zu können
Wenn das Kleingeld dafür nicht reicht , wird es auch nach dem Zocken dafür nicht reichen .
Ansichtssache
Natürlich ist es wieder was anderes wenn man genug Kleingeld zum spielen hat wo auch nur minimale Kursbwegungen im 1-2% Bereich schon reichen um seine Miete zu bezahlen.
Und warum sollte der , der genug Kleingeld hat , anfangen damit zu spielen ?
Es gibt genug Leute , die haben weniger als mach Hedgefond- Fuzzie , und trotzdem haben sie was , was die Fuzzies nicht haben . Die haben genug .
Wenn das Kleingeld noch nicht reicht um aus dem Hamsterrad auszubrechen aber schon genug ist um damit so spielen zu können
Das Spielen ist eher die richtige Strategie, damit es beim Kleingeld bleibt
Wenn das Kleingeld noch nicht reicht um aus dem Hamsterrad auszubrechen aber schon genug ist um damit so spielen zu können
Wenn das Kleingeld dafür nicht reicht , wird es auch nach dem Zocken dafür nicht reichen .
Ansichtssache
Zahlen, Daten, Fakten. Klar gibt es auch immer Glückspilze, aber mit DayTrading und Cherry Picking verlierst Du am Ende gegenüber einer Strategie der ruhigen Hand. Alles gut erforscht und belegt aber vielleicht nicht sexy und mit viel Spaß verbunden
Ich kann dir mal hierzu folgendes Buch empfehlen, ist wirklich ganz große Klasse
Kenne ich und hab es auch gelesen. Meiner Meinung nach gibt es bei diesem und vielen anderen Themen halt keine absolute Wahrheit. Erzähle meine Ansicht auch nicht aus Jux und Tollerei. Nur ich vergesse manchmal das wir hier bei Tooor sind und andere Ansichten manchmal gerne direkt mit Prügelstrafe kommentiert werden.
Namaste ![]()
Nix Prügelstrafe, sondern eher gut gemeinte Ratschläge zu einem wichtigen Thema im Leben. Ich mag die Menschen hier und möchte nicht, dass sie falsch abbiegen. Am Ende entscheidet jeder für sich, wie er will.
Ich finde es auch komisch, ein gut erforschtes Thema zur Geschmacksfrage zu erklären. Klar kann morgen alles anders sein als bisher und nur ein paar Auserwählte wissen wie. Für sehr wahrscheinlich halte ich das allerdings nicht
Am Ende ist es doch sehr ähnlich wie bei (Sport)wetten oder im Casino. Man wird den Markt (die Marge) langfristig kaum schlagen, aber vielleicht ist einem der Spaß daran am Ende eben ein paar Euro wert. Das ist dann tatsächlich eine Frage der Präferenzen (oder eben Geschmacksache). Solange man sich der Risiken bewusst ist und nur Geld investiert, das sowieso übrig ist, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, sich selbst zu beweisen, dass man es eben doch nicht besser kann ![]()
Dem Herrgott ist sein Himmelreich .
Altersbedingt bin ich nun wirklich schon lange am Kapitalmarkt unterwegs mit vielen Blessuren in jungen Jahren (Bonus-Zertifikate, die geplatzt sind, Einzeltitel-Empfehlungen, die Quatsch waren, Ungeduld, zum Teil auch verursacht durch Bankberater in Zeiten, als die Provisionthemen noch viel versteckter liefen und die sich die Taschen voll gemacht haben durch Hin und Her der Kleinanleger).
Seit den frühen 2000er Jahren stecke ich im Prinzip alles, was frei wird, in einige ETF, jeweils unter der Prämisse, dass ich die Beträge in den nächsten 15 Jahren aller Voraussicht nach nicht für Konsum benötige. Damit bin ich sehr gut gefahren, du Feuerprobe war sicher 2008/2009, als ich alles einfach behalten habe, solche Erfahrungen zeigen einem dann, wie wichtig es ist, nicht vorschnell nervös auszusteigen.
Bei ETF entwickele ich in letzter Zeit aber zunehmend leichte Störgefühle. Denn der ETF Trend ist inzwischen wirklich ein Megatrend geworden, der ganz sicher auch Risiken/Nachteile hat:
Aber ich will nichts beschreien: wer breit diversifiziert in Aktien, bestimmte Regionen oder auch bestimmte Märkte anlegen will, kommt an ETF nicht wirklich vorbei. Trotzdem würde ich immer versuchen, auch in Einzeltitel zu gehen, um diese dann dauerhaft zu halten. Maßstab sollte sein, dass man einigermaßen versteht, was die Firmen machen. Bei mir sind das in der Regel Konsumtitel mit unkaputtbaren Marken wie Colgate, Procter & Gamble oder Coca Cola, aber auch Pharma wie zB Novartis und Automotive, ja, auch deutsche Hersteller. .
Und zocken oder einem kleinen Hype hinterherrennen kann man natürlich auch mal, aber nur mit Beträgen, auf die man auch verzichten kann, da stimmt die Analogie zu Casino, macht halt Spaß. Ich habe zum Beispiel unter Corona HelloFresh gekauft (dort bin ich noch rechtzeitig rausgegangen, inzwischen wäre das sonst fast Totalverlust) und bei xspace habe ich auch mitgemacht, mal sehen, eventuell entwickelt es sich irgendwann Facebook-mäßig, rausgehen werde ich da jedenfalls jetzt nicht mehr wg der paar Kröten.
Also Phrasenschwein befülle ich nochmal wie folgt: Buy and hooold, nie alle Eier in einen Korb, hin und her macht Taschen leer, Zocken nur mit Beträgen, auf die man bereit ist zu verzichten. ![]()
effzeh beobachte Coca-Cola auch schon ne Weile mit und bin da echt gespannt, wie du schön sagtest, ob die wirklich zu den unkaputtbaren gehören ![]()
effzeh Hat da einen wichtigen Punkt genannt den ich auch versuche zu beherzigen bei Einzelaktien. Kaufe nur dass was du auch verstehst. Deswegen halte ich mich z.b. bei Biotech auch raus.
effzeh Hat da einen wichtigen Punkt genannt den ich auch versuche zu beherzigen bei Einzelaktien. Kaufe nur dass was du auch verstehst. Deswegen halte ich mich z.b. bei Biotech auch raus.
Wird Zeit für einen WuB-ETF.
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Ansonsten ist hier auf den letzten Seiten viel wahres gesagt worden. Wer Angst vor dem Crash hat, der ja wirtschaftliche wie politische Gründe haben könnte, und irgendwann kracht es leider wieder, braucht entweder starke Nerven zum Aussitzen und ggf. Aufstocken oder hat vorher schon breit diversifiziert.
Dividendentitel sind ansonsten psychologisch hilfreich, der Ertrag ist sichtbar und vielleicht leistet man sich was schönes davon. Selbst wenn statistisch gesehen andere Aktien über den langen Zeitraum besser abschneiden, kann man sich mit dem Gedanken trösten, dass man im Falle eines Totalcrashes einen gewissen Ertrag hatte.
so wie ich mich ärgerte als ich Siemens Energy bei 60 verkaufte (10 Einstieg) und nun sehe wo sie stehen…
Ich bei 29 gekauft und bei 13 verkauft , Reißleine gezogen
4000 Euro Verlust , ein Klax zu den 20 k bei VW .
Der realisierte Verlust ist bitter - der entgangene Gewinn aber noch viel schmerzhafter... So ginge es zumindest mir.
Sowas gehört dazu, ich hab damalsFacebook ganz am Anfang gekauft und dann sehr schnell mit Verlust wieder verkauft, bevor das Ding dann durch die Decke ging.
Bereitet mir heute noch körperliche Schmerzen, die sich nur durch den Blick auf Alphabet und Amazon lindern lassen.
Bei der Party am neuen Markt war ich bei Kabel New Media dabei, Ausgang bekannt ![]()
Wirecard ein anderes Beispiel, aber auch ein paar Geschäfte im Plus, insgesamt will ich auch nicht meckern, Läuft nun, wenn man nicht zum zocken neigt und das schnelle Geld will, sondern gut überlegt breit gestreut und renomierte Aktien langfristig handelt.
Alles anzeigenso wie ich mich ärgerte als ich Siemens Energy bei 60 verkaufte (10 Einstieg) und nun sehe wo sie stehen…
Ich bei 29 gekauft und bei 13 verkauft , Reißleine gezogen
4000 Euro Verlust , ein Klax zu den 20 k bei VW .
Der realisierte Verlust ist bitter - der entgangene Gewinn aber noch viel schmerzhafter... So ginge es zumindest mir.
Sowas gehört dazu, ich hab damalsFacebook ganz am Anfang gekauft und dann sehr schnell mit Verlust wieder verkauft, bevor das Ding dann durch die Decke ging.
Bereitet mir heute noch körperliche Schmerzen, die sich nur durch den Blick auf Alphabet und Amazon lindern lassen.
Bei der Party am neuen Markt war ich bei Kabel New Media dabei, Ausgang bekannt
Wirecard ein anderes Beispiel, aber auch ein paar Geschäfte im Plus, insgesamt will ich auch nicht meckern, Läuft nun, wenn man nicht zum zocken neigt und das schnelle Geld will, sondern gut überlegt breit gestreut und renomierte Aktien langfristig handelt.
egal
Altersbedingt bin ich nun wirklich schon lange am Kapitalmarkt unterwegs mit vielen Blessuren in jungen Jahren (Bonus-Zertifikate, die geplatzt sind, Einzeltitel-Empfehlungen, die Quatsch waren, Ungeduld, zum Teil auch verursacht durch Bankberater in Zeiten, als die Provisionthemen noch viel versteckter liefen und die sich die Taschen voll gemacht haben durch Hin und Her der Kleinanleger).
Seit den frühen 2000er Jahren stecke ich im Prinzip alles, was frei wird, in einige ETF, jeweils unter der Prämisse, dass ich die Beträge in den nächsten 15 Jahren aller Voraussicht nach nicht für Konsum benötige. Damit bin ich sehr gut gefahren, du Feuerprobe war sicher 2008/2009, als ich alles einfach behalten habe, solche Erfahrungen zeigen einem dann, wie wichtig es ist, nicht vorschnell nervös auszusteigen.
Bei ETF entwickele ich in letzter Zeit aber zunehmend leichte Störgefühle. Denn der ETF Trend ist inzwischen wirklich ein Megatrend geworden, der ganz sicher auch Risiken/Nachteile hat:
- Die physisch nachbildenden ETF kaufen die Aktien im Wesentlichen für die Abbildung des jeweiligen Index. Dabei bleibt offen, ob und wie die mit den Aktien verbundenen Aktionärsrechte wahrgenommen werden. Negativ kann hier ein absolut passives Verhalten sein, negativ kann es aber auch sein, wenn einzelne große Vermögensverwalter via ETF viel Einfluss gewinnen.
- Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu befürchten, dass es Gruppen gibt, die gegen das System ETF arbeiten oder versuchen, sich die Schwächen zunutze zu machen, zum Beispiel durch Einflussnahme auf die verschiedenen Indizes und Insiderstraftaten. Im Zweifel gucken dann doch die Kleinanleger in die Röhre.
Aber ich will nichts beschreien: wer breit diversifiziert in Aktien, bestimmte Regionen oder auch bestimmte Märkte anlegen will, kommt an ETF nicht wirklich vorbei. Trotzdem würde ich immer versuchen, auch in Einzeltitel zu gehen, um diese dann dauerhaft zu halten. Maßstab sollte sein, dass man einigermaßen versteht, was die Firmen machen. Bei mir sind das in der Regel Konsumtitel mit unkaputtbaren Marken wie Colgate, Procter & Gamble oder Coca Cola, aber auch Pharma wie zB Novartis und Automotive, ja, auch deutsche Hersteller. .
Und zocken oder einem kleinen Hype hinterherrennen kann man natürlich auch mal, aber nur mit Beträgen, auf die man auch verzichten kann, da stimmt die Analogie zu Casino, macht halt Spaß. Ich habe zum Beispiel unter Corona HelloFresh gekauft (dort bin ich noch rechtzeitig rausgegangen, inzwischen wäre das sonst fast Totalverlust) und bei xspace habe ich auch mitgemacht, mal sehen, eventuell entwickelt es sich irgendwann Facebook-mäßig, rausgehen werde ich da jedenfalls jetzt nicht mehr wg der paar Kröten.Also Phrasenschwein befülle ich nochmal wie folgt: Buy and hooold, nie alle Eier in einen Korb, hin und her macht Taschen leer, Zocken nur mit Beträgen, auf die man bereit ist zu verzichten.
Schöner Beitrag, den ich aber an der markierten Stelle nicht verstehe. Wenn ich in Einzeltitel gehe wird ja keiner der beiden genannten Nachteile von ETFs geheilt. Es wäre sogar einfacher einen Einzeltitel anzugreifen als einen Index.
Die Wahrheit liegt am Ende auf dem Platz würde ich noch dem Phrasenschwein hinzufügen, also in der langfristigen Rendite. Und um die beurteilen zu können, muß man erstmal die Performance seines Portfolios kennen, und sie mit dem Markt vergleichen. Meine Vermutung ist, dass nur eine Minderheit der Anleger dies auch tut.
Alles anzeigenAltersbedingt bin ich nun wirklich schon lange am Kapitalmarkt unterwegs mit vielen Blessuren in jungen Jahren (Bonus-Zertifikate, die geplatzt sind, Einzeltitel-Empfehlungen, die Quatsch waren, Ungeduld, zum Teil auch verursacht durch Bankberater in Zeiten, als die Provisionthemen noch viel versteckter liefen und die sich die Taschen voll gemacht haben durch Hin und Her der Kleinanleger).
Seit den frühen 2000er Jahren stecke ich im Prinzip alles, was frei wird, in einige ETF, jeweils unter der Prämisse, dass ich die Beträge in den nächsten 15 Jahren aller Voraussicht nach nicht für Konsum benötige. Damit bin ich sehr gut gefahren, du Feuerprobe war sicher 2008/2009, als ich alles einfach behalten habe, solche Erfahrungen zeigen einem dann, wie wichtig es ist, nicht vorschnell nervös auszusteigen.
Bei ETF entwickele ich in letzter Zeit aber zunehmend leichte Störgefühle. Denn der ETF Trend ist inzwischen wirklich ein Megatrend geworden, der ganz sicher auch Risiken/Nachteile hat:
- Die physisch nachbildenden ETF kaufen die Aktien im Wesentlichen für die Abbildung des jeweiligen Index. Dabei bleibt offen, ob und wie die mit den Aktien verbundenen Aktionärsrechte wahrgenommen werden. Negativ kann hier ein absolut passives Verhalten sein, negativ kann es aber auch sein, wenn einzelne große Vermögensverwalter via ETF viel Einfluss gewinnen.
- Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu befürchten, dass es Gruppen gibt, die gegen das System ETF arbeiten oder versuchen, sich die Schwächen zunutze zu machen, zum Beispiel durch Einflussnahme auf die verschiedenen Indizes und Insiderstraftaten. Im Zweifel gucken dann doch die Kleinanleger in die Röhre.
Aber ich will nichts beschreien: wer breit diversifiziert in Aktien, bestimmte Regionen oder auch bestimmte Märkte anlegen will, kommt an ETF nicht wirklich vorbei. Trotzdem würde ich immer versuchen, auch in Einzeltitel zu gehen, um diese dann dauerhaft zu halten. Maßstab sollte sein, dass man einigermaßen versteht, was die Firmen machen. Bei mir sind das in der Regel Konsumtitel mit unkaputtbaren Marken wie Colgate, Procter & Gamble oder Coca Cola, aber auch Pharma wie zB Novartis und Automotive, ja, auch deutsche Hersteller. .
Und zocken oder einem kleinen Hype hinterherrennen kann man natürlich auch mal, aber nur mit Beträgen, auf die man auch verzichten kann, da stimmt die Analogie zu Casino, macht halt Spaß. Ich habe zum Beispiel unter Corona HelloFresh gekauft (dort bin ich noch rechtzeitig rausgegangen, inzwischen wäre das sonst fast Totalverlust) und bei xspace habe ich auch mitgemacht, mal sehen, eventuell entwickelt es sich irgendwann Facebook-mäßig, rausgehen werde ich da jedenfalls jetzt nicht mehr wg der paar Kröten.Also Phrasenschwein befülle ich nochmal wie folgt: Buy and hooold, nie alle Eier in einen Korb, hin und her macht Taschen leer, Zocken nur mit Beträgen, auf die man bereit ist zu verzichten.
Schöner Beitrag, den ich aber an der markierten Stelle nicht verstehe. Wenn ich in Einzeltitel gehe wird ja keiner der beiden genannten Nachteile von ETFs geheilt. Es wäre sogar einfacher einen Einzeltitel anzugreifen als einen Index.
Die Wahrheit liegt am Ende auf dem Platz würde ich noch dem Phrasenschwein hinzufügen, also in der langfristigen Rendite. Und um die beurteilen zu können, muß man erstmal die Performance seines Portfolios kennen, und sie mit dem Markt vergleichen. Meine Vermutung ist, dass nur eine Minderheit der Anleger dies auch tut.
Ich wollte nichts als Gegenmittel empfehlen, sondern nur sagen, dass ich selbst mich wohler fühle, nicht nur über ETFs in den Aktienmarkt zu investieren. Auch wenn die laufenden Kosten von ETFs sehr niedrig sind, ist es immer noch günstiger, Titel direkt zu halten. Aber klar, die Diversifikation geht dann flöten und das Risiko steigt. Hat alles auch viel mit Bauchgefühl zu tun. In die ETFs fließt inzwischen so viel Kleinanlegergeld, dass mich das irgendwie misstrauisch macht, ohne es wirklich begründen zu können. Und richtig, die genaue Performance meine Portfolios kenne ich gar nicht genau.
Ich sehe es eigentlich ziemlich simpel. Häufiges Handeln und Stockpicking läuft für die meisten am Ende schlechter als einfach den Markt zu halten. Und selbst die Mehrheit der professionellen Fonds schafft es langfristig nicht, ihren Vergleichsindex zu schlagen.
ETFs sind natürlich auch nicht komplett ohne Nachteile. Wie Effzeh sagt, die Stimmrechte bündeln sich bei wenigen großen Anbietern... Echte Probleme damit sind mir bisher aber nicht bekannt.
Dass der Großteil des ETF-Geldes von Kleinanlegern kommt, stimmt so meines Wissens auch nicht. Belehrt mich aber gern eines Besseren... ETFs werden von privaten und institutionellen Anlegern stark genutzt.
Und unabhängig davon haben Einzeltitel natürlich ihre eigenen Nachteile wie z.B. deutlich weniger Streuung, höheres Risiko und im Extremfall eben auch Totalverlust (Wirecard...). Deshalb bleibt ein breiter Welt-ETF für mich einfach die naheliegendste und günstigste Lösung.
Alles andere ist mehr Casino - und macht ja auch Spaß ![]()
Bin gespannt wie der neue Welt-ETF Amundi FTSE All World GDP-Weighted UCITS ETF Acc performt. Wem die anderen zu USA lastig sind könnte hier mal ein Blick drauf werfen.
Alles anzeigenAlles anzeigenAltersbedingt bin ich nun wirklich schon lange am Kapitalmarkt unterwegs mit vielen Blessuren in jungen Jahren (Bonus-Zertifikate, die geplatzt sind, Einzeltitel-Empfehlungen, die Quatsch waren, Ungeduld, zum Teil auch verursacht durch Bankberater in Zeiten, als die Provisionthemen noch viel versteckter liefen und die sich die Taschen voll gemacht haben durch Hin und Her der Kleinanleger).
Seit den frühen 2000er Jahren stecke ich im Prinzip alles, was frei wird, in einige ETF, jeweils unter der Prämisse, dass ich die Beträge in den nächsten 15 Jahren aller Voraussicht nach nicht für Konsum benötige. Damit bin ich sehr gut gefahren, du Feuerprobe war sicher 2008/2009, als ich alles einfach behalten habe, solche Erfahrungen zeigen einem dann, wie wichtig es ist, nicht vorschnell nervös auszusteigen.
Bei ETF entwickele ich in letzter Zeit aber zunehmend leichte Störgefühle. Denn der ETF Trend ist inzwischen wirklich ein Megatrend geworden, der ganz sicher auch Risiken/Nachteile hat:
- Die physisch nachbildenden ETF kaufen die Aktien im Wesentlichen für die Abbildung des jeweiligen Index. Dabei bleibt offen, ob und wie die mit den Aktien verbundenen Aktionärsrechte wahrgenommen werden. Negativ kann hier ein absolut passives Verhalten sein, negativ kann es aber auch sein, wenn einzelne große Vermögensverwalter via ETF viel Einfluss gewinnen.
- Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu befürchten, dass es Gruppen gibt, die gegen das System ETF arbeiten oder versuchen, sich die Schwächen zunutze zu machen, zum Beispiel durch Einflussnahme auf die verschiedenen Indizes und Insiderstraftaten. Im Zweifel gucken dann doch die Kleinanleger in die Röhre.
Aber ich will nichts beschreien: wer breit diversifiziert in Aktien, bestimmte Regionen oder auch bestimmte Märkte anlegen will, kommt an ETF nicht wirklich vorbei. Trotzdem würde ich immer versuchen, auch in Einzeltitel zu gehen, um diese dann dauerhaft zu halten. Maßstab sollte sein, dass man einigermaßen versteht, was die Firmen machen. Bei mir sind das in der Regel Konsumtitel mit unkaputtbaren Marken wie Colgate, Procter & Gamble oder Coca Cola, aber auch Pharma wie zB Novartis und Automotive, ja, auch deutsche Hersteller. .
Und zocken oder einem kleinen Hype hinterherrennen kann man natürlich auch mal, aber nur mit Beträgen, auf die man auch verzichten kann, da stimmt die Analogie zu Casino, macht halt Spaß. Ich habe zum Beispiel unter Corona HelloFresh gekauft (dort bin ich noch rechtzeitig rausgegangen, inzwischen wäre das sonst fast Totalverlust) und bei xspace habe ich auch mitgemacht, mal sehen, eventuell entwickelt es sich irgendwann Facebook-mäßig, rausgehen werde ich da jedenfalls jetzt nicht mehr wg der paar Kröten.Also Phrasenschwein befülle ich nochmal wie folgt: Buy and hooold, nie alle Eier in einen Korb, hin und her macht Taschen leer, Zocken nur mit Beträgen, auf die man bereit ist zu verzichten.
Schöner Beitrag, den ich aber an der markierten Stelle nicht verstehe. Wenn ich in Einzeltitel gehe wird ja keiner der beiden genannten Nachteile von ETFs geheilt. Es wäre sogar einfacher einen Einzeltitel anzugreifen als einen Index.
Die Wahrheit liegt am Ende auf dem Platz würde ich noch dem Phrasenschwein hinzufügen, also in der langfristigen Rendite. Und um die beurteilen zu können, muß man erstmal die Performance seines Portfolios kennen, und sie mit dem Markt vergleichen. Meine Vermutung ist, dass nur eine Minderheit der Anleger dies auch tut.
Ich wollte nichts als Gegenmittel empfehlen, sondern nur sagen, dass ich selbst mich wohler fühle, nicht nur über ETFs in den Aktienmarkt zu investieren. Auch wenn die laufenden Kosten von ETFs sehr niedrig sind, ist es immer noch günstiger, Titel direkt zu halten. Aber klar, die Diversifikation geht dann flöten und das Risiko steigt. Hat alles auch viel mit Bauchgefühl zu tun. In die ETFs fließt inzwischen so viel Kleinanlegergeld, dass mich das irgendwie misstrauisch macht, ohne es wirklich begründen zu können. Und richtig, die genaue Performance meine Portfolios kenne ich gar nicht genau.
Das mit den Kosten kann man je nach Anlagestrategie aber auch anders sehen. Wenn du nicht nur in zwei, drei Unternehmen investierst, sondern zumindest etwas Streuung erreichen willst, dann hast du so viele einzelne Trades mit entsprechenden Gebühren, dass du auch schnell bei höheren Kosten landen kannst als ein ETF. Zudem müsste man fairerweise auch den Mehraufwand berücksichtigen, den du dann hast weil du mehr recherchieren musst. Klar, nicht jeder liest Jahresberichte, Quartalsberichte und Adhoc-Mitteilungen von Dutzenden Unternehmen. Aber wenn man es nicht tut, dann sind Einzeltitel wirklich nur Zockerei - und wenn man es doch tut, kann man in der Zeit halt nicht anderweitig Geld verdienen, und das sind dann eben auch Kosten.
und das sind dann eben auch Kosten.
So ein Quatsch...
Wenn jemand das in seiner Freizeit tut und macht das nur so nebenbei , dann sind das gewiss keine Kosten .
Nach deiner Theorie hat ja der Freizeitfußballer dann auch Kosten , weil er eigentlich in dieser Zeit anderweitig Geld verdienen könnte ![]()
Ich habe so um die 50 Einzeltitel und 5 Fonds und lese bestimmt nicht täglich und nichtmal wöchentlich irgendwelche Quartalsberichte .
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