ich weiß wirklich nicht was ich vom ganzen halten sollte
Gestrandeter Wal
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ich auch nicht. Wünsche (bis auf Schnaken) allen Tieren nur das Beste. Mir fehlt aber auch die Phantasie, daß der Wal nach diesem Martyrium und immer noch dem Netz im Maul noch lang leben wird ... hat er nicht eh schon ihm vorgelegtes Futter nicht angerührt? Ist doch bei Tieren oft leider ein eindeutiges Zeichen, wohin die Reise geht.
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Mich würde interessieren, ob der Wal überhaupt eine Chance hat, die ganze Geschichte langfristig zu überleben.
Nach so langer Zeit im extrem flachen Gewässer, mit den Netzresten im Maul, die die Nahrungsaufnahme erschweren und somit körperlich in einem extrem geschwächten Zustand.
Natürlich wünsche ich dem Wal ein langes und zufriedenes Leben, habe da aber doch meine erheblichen Zweifel.
Ich frage mich, ob der Wal wirklich gerettet wird oder, ob er einfach nur „abtransportiert“ wird, damit wir ihm nicht beim Sterben zusehen müssen.
Hätte man der Natur einfach ihren freien Lauf lassen sollen oder ist die ganze Aktion sinnvoll?
Wie seht ihr das?
Kumpel ist / war lange im Teich- und Aquarienbereich tätig gewesen. Der Wal ist zwar kein Fisch, sondern ein Säugetier, aber Fische suchen sich flache Gewässer, um dem Wasserdruck, aus dem Weg zu gehen (Schmerzen, Sterbevorbereitung etc.). Netze im Maul und ggf. Magen machen die Sache nicht besser. Alle würden sich natürlich wünschen, dass es ein Happy Ende gibt, aber wenn er wegschwimmt, wird man Ihn ggf. nicht mehr sehen und man weiß nicht, ob die ganzen Aktioenen von Erfolg gekrönt sind. Kann mir aber vorstellen, dass da einer noch auf die Idee kommt, Ihm einen GPS Sender in die Haut zu setzen, wenn nicht schon geschehen...
Wenn, dann hätte man die "Rettungsaktion" vielleicht umgehend einläuten und den nicht noch Wochen da liegen lassen sollen.
Andere Länder, wo mehr Wale jährlich stranden und sterben finden das normal und schütteln den Kopf, was hier abgeht. Was richtig ist, entscheidet jeder selber. Allerdings ist es auf jeden Fall wünschenswert, dass die Menschhheit mit Natur und Tier rücksichtsvoller umgeht, als in den letzten Jahrzehnten. Das fängt mit Müll in die Umwelt werfen an...
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GPS-Sender is mW scho angebracht
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Abgesehen von der Selbstinszenierung mancher Beteiligter (ich denke da vor allem an Backhaus), finde ich das Thema trotz des Schicksals eines Lebewesens deutlich angenehmer als nur über Kriege & Co. zu lesen. Das bekommt man zwangsläufig schon genug mit.
Hier geht es immerhin darum, dass sich Personen (ehrentamtlich) für etwas einsetzen und das stimmt einen trotz eher beschissenen Zeiten doch optimistisch was die Menschheit angeht.
Im schlimmsten Fall landet er als Futter in der Nordsee, am Ende wohl auch fürs Tier angenehmer als in der Ostsee als Dörr
fischsäugetier zu enden, finde ich. -
Abgesehen von der Selbstinszenierung mancher Beteiligter (ich denke da vor allem an Backhaus), finde ich das Thema trotz des Schicksals eines Lebewesens deutlich angenehmer als nur über Kriege & Co. zu lesen. Das bekommt man zwangsläufig schon genug mit.
Hier geht es immerhin darum, dass sich Personen (ehrentamtlich) für etwas einsetzen und das stimmt einen trotz eher beschissenen Zeiten doch optimistisch was die Menschheit angeht.
Im schlimmsten Fall landet er als Futter in der Nordsee, am Ende wohl auch fürs Tier angenehmer als in der Ostsee als Dörr
fischsäugetier zu enden, finde ich.Kann man so positiv sehen. Man könnte aber auch sagen, dass sich leider zu viele Menschen nur einsetzen, wenn es entweder eine entsprechende Aussenwirkung hat oder es einen selbst überhaupt nicht in irgendeiner Form einschränkt.
Da ist natürlich so ein Wal ein dankbareres Tier zum Retten, als die ca. 9000 Rinder, die nur in Mecklenburg Vorpommern im gleichen Zeitraum geschlachtet wurden. Nur als Beispiel.
Ich würde mir jedenfalls diese große, menschliche Wärme, die dem Wal jetzt zu Teil wird, auch an ganz vielen anderen Stellen im Land wünschen.
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Hoffentlich packt er es und verirrt sich nicht wieder
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Abgesehen von der Selbstinszenierung mancher Beteiligter (ich denke da vor allem an Backhaus), finde ich das Thema trotz des Schicksals eines Lebewesens deutlich angenehmer als nur über Kriege & Co. zu lesen. Das bekommt man zwangsläufig schon genug mit.
Hier geht es immerhin darum, dass sich Personen (ehrentamtlich) für etwas einsetzen und das stimmt einen trotz eher beschissenen Zeiten doch optimistisch was die Menschheit angeht.
Im schlimmsten Fall landet er als Futter in der Nordsee, am Ende wohl auch fürs Tier angenehmer als in der Ostsee als Dörr
fischsäugetier zu enden, finde ich.Na ja, also Backhaus da "Selbstinszenierung" vorzuwerfen finde ich schon daneben. Erst hat er versucht Hilfe zu organisieren, da wurde er wegen der Investition von Steuergeldern öffentlich angemacht. Dann entschied er es ginge nichts und man wollte den Wal sterben lassen - daraufhin erhielt er Beschimpfungen bis hin zu Mordrohungen. Dass er nun eine von 2 Multi-Millionären privat finanzierte Rettungsaktion genehmigt und auch als politisch Verantwortlicher für sein Ressort vor Ort selbst erscheint finde ich absolut ok.
Ganz allgemein: was man in dem Fall macht, man kann es nur falsch machen.

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Na ich sehe es auch als Selbstinszenierung.
Sorry aber welcher „Minister“ fährt „selber“ das Boot zum Wal, geht morgens mehrfach mit „Helfern“ ins Wasser um das Tier zu „besuchen“. Als wäre er der Heilsbringer.
Lassen wir mal die Kirche im Dorf. Hätte alles viel schneller gehen müssen. Alle wollen/haben mitgeredet und ma wollte das Tier verenden lassen. Aufgrund von medialen Druck wurde das Thema wieder hervorgehoben und dann kamen die Investoren ins Spiel (wo auch erst „geprüft“ werden musste, ob man dies zulässt) Sorry aber an Lächerlichkeit kaum zu übertreffen.
Wie Zottel es sagte und wie man in Köln sagt „Nit Schwaade, Laade“ im Sinne, Nicht Labern, Machen!
PS: Selbst am Tag, wo der Wal in die Barge geschwommen ist meinten „Experten“, dass man das Tier nicht „so und so“ von der Sandbank ziehen darf.
Hoffentlich hat es bald ein positives Ende und dann ist das Thema auch beendet

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Nur mal so eine Idee: Extrem lustig wäre natürlich, wenn der Wal dann 4 Tage später wieder zurückgeschwommen kommt, um wieder auf seiner Sandbank zu liegen.
Einfach weil er die gar nicht zum Sterben ausgesucht hat, sondern weil ihm die Ostseemuscheln immer so schön am Gehänge schrubbeln und er das einfach ganz besonders wohlig findet.

Dann weiß man ja jetzt, wie man ihn weg bekommt und kann sich die versuche davor sparen

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Na ich sehe es auch als Selbstinszenierung.
Sorry aber welcher „Minister“ fährt „selber“ das Boot zum Wal, geht morgens mehrfach mit „Helfern“ ins Wasser um das Tier zu „besuchen“. Als wäre er der Heilsbringer.
Lassen wir mal die Kirche im Dorf. Hätte alles viel schneller gehen müssen. Alle wollen/haben mitgeredet und ma wollte das Tier verenden lassen. Aufgrund von medialen Druck wurde das Thema wieder hervorgehoben und dann kamen die Investoren ins Spiel (wo auch erst „geprüft“ werden musste, ob man dies zulässt) Sorry aber an Lächerlichkeit kaum zu übertreffen.
Wie Zottel es sagte und wie man in Köln sagt „Nit Schwaade, Laade“ im Sinne, Nicht Labern, Machen!
PS: Selbst am Tag, wo der Wal in die Barge geschwommen ist meinten „Experten“, dass man das Tier nicht „so und so“ von der Sandbank ziehen darf.
Hoffentlich hat es bald ein positives Ende und dann ist das Thema auch beendet

Ich hätte es nicht besser formulieren können 👍
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