Meine (!) Meinung dazu:
1. Wenn man monatlich spart, kann man zwischendurch ruhig mal einzelne Raten in ein anderes Produkt stecken. Wäre dann ja nur jeweils ein Zwölftel der jährlichen Sparrate. Auf lange Sicht (18 Jahre) sollte das kein Problem sein. ist eine nette Beimischung für das Depot und macht dann auch mehr Spass.
2. Von den steuerlichen Auswirkungen abgesehen, die kann ich nicht beurteilen: Überlegt euch, ob das Depot wirklich auf den Namen des Kindes lauten soll. In 18 Jahren kann viel passieren. Damit meine ich nicht einmal ein Abrutschen auf die schiefe Bahn. Aber mit 18 Jahren haben manche Kinder durchaus noch Flausen im Kopf. Wenn das Kind aber Eigentümer des Depots ist, hat es mit dem 18. Geburtstag uneingeschränkten Zugriff darauf. Aus meinem weiteren Umfeld und von der Bank kenne ich ein paar unschöne Geschichten, bei denen angespartes Geld sich in Luft auflöste. Es wurde für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Der Rest wurde sinnlos verprasst.
Wenn das Depot auf euch Eltern lautet, behaltet ihr die Kontrolle darüber.
Meine (!) Meinung dazu:
Dann ist in der Erziehung etwas falsch gelaufen.
Man kann nicht einem Mensch - egal ob 14, 18 oder 40 - einen Betrag X geben und erwarten, dass direkt alles "richtig" gemacht wird. Richtig ist dabei natürlich immer die eigene subjektive Meinung.
Wenn man für ein Kind anspart, sollte man die Finanzbildung und Übung nicht vernachlässigen. Dazu gehört dann auch, dass ein Kind z.B. mit 15 oder 16 mitbestimmen kann, ob ein Teilbetrag für den 1. Führerschein und Roller verwendet wird. Oder ein teureres Rad oder ein Auslandsjahr oder .... Im Optimalfall macht man natürlich auch die Anlageentscheidung ab einem gewissen Zeitpunkt gemeinsam.
Letztlich hängt das ganz natürlich auch immer vom Betrag ab. Wenn man Bauchschmerzen hat, dass die Kinder plötzlich 250T€ zur Verfügung haben, dann kann man die Sparrate geringer wählen oder in Zukunft aussetzen. Wenn man aber bereits jetzt Schnappatmung bekommt, einem Erwachsenen in 10+Jahren 1-2T€ zu übergeben, dann liegt das möglicherweise eher an der eigenen Person.